Am Nachmittag wird es immer früher finster. Am Wochenende duftet es überall nach Punsch und seit letzter Woche liegt eine feine Schneedecke über dem Museumsdorf: Weihnachten naht.

Wir alle freuen uns über ein paar ruhige Urlaubstage und ein paar Tage später auf das Kripperlschaun und Sternsingen im Museumsdorf.

Am 3. Jänner zeigen wir von 12 bis 17 Uhr unsere schöne Tuchmacher Krippe aus Iglau (siehe linkes Foto), eine ungewöhnliche Papierkrippe aus Schlosshof und nach alter  Krippentradition gebaute Krippen-Darstellungen.

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Im Hörersdorfer Hof wird die Familie Kiessling den Flair des alten Weihnachten auferstehen lassen: Weinviertler Bauern waren  selten begütert. Eine  „Arme Leute Stube“ wie sie hier zu sehen sein wird, hat es früher wahrscheinlich oft gegeben.

Der 3. Jänner ist ganz nahe am Drei Königs Tag, dem tradtionellen Tag der Sternsinger. Darum werden auch Sternsinger aus der Gemeinde Sulz bei uns durchs Dorf wandern. Der Bernsteingsang und ein Ensemble des Falkensteiner Männerchores werden dazu „sternsingen“.

Hedi Fradinger wird über weitere alte Bräuche rund um die Weihnachtszeit erzählen, wie übers Räuchern. Wie das vor sich gegangen ist, wird sie anschließend gleich selbst vorführen.

Einen weiteren Brauch dürfen die Kinder ausprobieren. Er dreht sich um das berühmte Bild von Jakob Jordaens  „Das Fest des Bohnenkönigs“, das im Wiener Kunsthistorischen Museum hängt und ebenfalls von  einen Weihnachtsbrauch handelt.

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Ich würde mich freuen, Euch beim „Kripperlschaun und Sternsingen“  am 3. Jänner persönlich zu treffen.

Das genaue Programm findet ihr auf unserer Homepage www.museumsdorf.at.

Vergangenen Dienstag (15. Dezember) traf sich wieder die große Familie der KULTUR.REGION.NIEDERÖSTERREICH zur stimmungsvollen Adventfeier im Haus der Regionen in Krems.

Den Vorsitz führten natürlich die Hausherren und unsere Ehrengäste: Dr. Edgar Niemeczek, Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich, Mag. Alfred Riedl, Präsident des Gemeindevertreterverbands, Dorli Draxler, Geschäftsführerin der Kultur.Region.Niederösterreich, Landeshauptmannstellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka, Bürgermeisterin Inge Rinke, Dr. Joachim Rössl, Leiter der Kulturabteilung und Johannes Coreth, Präsident der Volkskultur Niederösterreich.

Ebenfalls mit dabei waren zahlreiche Freunde, Partner und Gönner der Kultur.Region.

Eine musikalisch, literarische Adventfeier sollte es sein: Darum standen nicht die Festreden am Anfang sondern stimmungsvolle Weihnachtsmusik und Texte.

Für die Musik sorgten die Mitarbeiter der Kultur.Region selbst.

Sie hatte sich unter dem Taktstock von Erwin Ortner zum wohltönenden Chor formiert.

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Wir waren in Kleinbus-Stärke vom Museumsdorf angereist und trafen hier viele Freunde.

Stephan Gartner, Geschäftsführer des Viertelfestivals NÖ, Dr. Richard Edl, Obmann des Vereines der Freunde des Weinviertler Museumsdorfes Niedersulz und Trachten-Schneiderin Helga Schießling nahmen unser Team in ihre Mitte: unsere Kulturvermittlerin Hedi Fradinger, Christl Emminger vom Büro und Karl Kadiurek aus unserer Werkstätte.

Kulturvermittlerin und Kellergassen-Führerin Elfi Egger und Kassa-Mitarbeiter Günter Schneider hatten sich auch ein schönes  Plätzchen gesucht.

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Unser Geschäftsführer Mag. Günter Fuhrmann (m.) hatte gerade Josef Schick, Geschäftsführer der Kulturvernetzung NÖ  und Alexander Tischer von der Kulturabteilung des Landes NÖ gefunden und begrüßt.

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Zu Hedi Fradinger und Christl Emminger hatte sich Doris Karner, Assistentin der Geschäftsführung Kultur.Region, gesellt um ein bisschen zu fachsimpeln und ein bisschen zu tratschen.

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Und weil wir alle an einem Strang ziehen, kommt es immer wieder zu spannenden Begegnungen, wie hier, wenn Ulrike Vitovec (NÖ Museen und Sammlungen)  und Trachten-Expertin  Helga Schießling, die sich bisher noch nie begegnet sind, in unserer Runde  angeregt über die Geschichte und Entwicklung der niederösterreichischen Trachten unterhalten.

Nach Musik, Gesang einem erfreulichen Jahresrückblick und vielen guten Wünschen, die uns Johannes Coreth, Dr. Joachim Rössl und Dr. Wolfgang Sobotka mitgaben wurde  es besonders gemütlich.

Das Buffet wurde  eröffnet: Mit Waldviertler Erdäpfelsuppe, gebackener Landhuhnbrust, Fleischknöderl mit warmem Krautsalat, Emmerreisrisotto und  Blunzenstrudel.

Dass es gut geschmeckt hat, kann man den Gesichtern von Elfi Egger und Dr. Richard Edl ohne Zweifel ansehen.

Zum Schluss saßen wir alle noch  in einer gemütlichen Runde bei Lebkuchen und Weihnachtskrapferl zusammen und freuten uns einfach auf Weihnachten.

Langsam wird aus Schrauben, Eisenbändern und Holzteilen wieder ein funktionierendes Steirerwagerl.

Das ist jetzt ein Blick auf den Unterbauch. Der ist besonders kompliziert zusammenzubauen.

Am kniffligsten erweist sich die Breme des Wagens.

Von den Backen, die das Rad direkt bremsen, führt das Gestänge bis hinauf neben den Fahrersitz.

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Hier wird die Bremse nicht wie wir es aus den alten Western Filmen kennen, zum Fahrer hin angezogen.

Sondern:

Die Stange ist starr und ganz oben sitzt eine Kurbel, die zum Bremsen angezogen wird.

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Durch das Innere der Bremsstange wird die Drehbewegung bis unter die Plattform geführt und  presst hier die hölzernen Bremsbacken gegen das eisenbeschlagene Rad.

Das alles wieder funktionstüchtig einzubauen, war für Karl Kadiurek nicht leicht.

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Aber jetzt ist er fertig.

Schaut´s nicht gut aus, das Steirerwagerl? Das war ja auch immer mehr zum Ausfahren als zum Arbeiten gedacht. Darum hatten nur reiche Bauern so ein Gefährt.

Fast möcht man zwei Rösser vorspannen und los fahren. Fahr´ma, euer Gnaden, äh … Bauer!

WIR GRATULIEREN!

Im Vorjahr hat der Obersulzer Matthias Steiner unsere Gemeinde in die Schlagzeilen gebracht, mit seinem Olympiasieg in Peking in der Disziplin „Gewichtheben“.

Nun zeigt sich, das auch schon Vater Friedrich  Goldene Muskeln besitzt.

Friedrich Steiner hat im Oktober  mit 71 Jahren die Goldmedaille bei den Masters-Games in Sydney in Gewichtheben erkämpft.

Das Museumsdorf-Team gratuliert herzlich!

ORF-Beitrag über Friedrich Steiner

Winterzeit ist Restaurierungszeit. Nicht nur für Peter Huber, auch Karl Kadiurek und Jochen Müller richten Exponate her.

Zur Zeit arbeiten sie an den Fahrzeugen. Seit 1 1/2 Wochen werkelt Karl an einem Steirerwagerl, quasi dem VW-Golf der Niederösterreichischen Bauern des vorigen Jahrhunderts.

Erst wird der Wagen gewaschen und dann komplett zerlegt, denn Holz und Eisenteile müssen  gesondert behandelt werden.

Dann muss der Rost weg. Karl bürstet und schleift alle Eisenteile. Damit der Rost keine Chance mehr hat, wird das Metall dreifach behandelt.

Kriechöl verscheucht in einem ersten Schwung das Oberflächenwasser, es „kriecht“ in alle Ritzen und Fugen und verdrängt das zerstörerische Wasser.

Der nächste Anstrich wird mit Penetrieröl durchgeführt. Das dringt auch in die Poren des Eisens. Hier arbeitet Karl gerade an der vorderen Deichsel des Steirerwagerls.

Würde man es mit diesen beiden Anstrichen belassen, wäre das Öl bald wieder aus dem Metall ausgeschwemmt. Also müssen die Eisenteile noch versiegelt werden. Das passiert mit einem ganz bestimmten Wachs. Es bildet zum Abschluss eine praktikable und leicht glänzende Schutzschicht.

Um alle Stellen zu erreichen muss Karl den Wagen bis in die kleinsten Teile zerlegen, Schraube für Schraube. Auf seinem Arbeitstisch liegt ein wahrer Berg von Kleinteilen, die er alle wieder zu einem funktionierenden Gefährt zusammenbauen muss. Doch Karl macht sich keine Sorgen. Wichtig ist es nur, sagt er, dass man beim Zerlegen ganz genau aufpasst. Karl ist es gewohnt, Maschinen auseinanderzunehmen und  herzurichten. Das ist auch seine private Leidenschaft.

Trotzdem machen ihm die einen oder anderen Teile ganz schön Ärger. Wegen dieser Wagenfederung hat er heute schon geflucht, schmunzelt Karl. Denn die einzelnen Stahlstreifen sind auf  Zug zusammen-geschraubt, sonst würden sie den Wagen ja nicht abfedern. Um sie nach dem Einölen wieder zusammen zu stecken hilft nur viel Kraft und ein Schraubstock.

Doch jetzt hat es Karl geschafft. Die Federung wird er demnächst an die hintere Wagenachse montieren.

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A Propos montieren:  Genau da beginnt schon der Spaß, denn die alten Wagen können oft gar nicht mit herkömmlichem Werkzeug bearbeitet werden. Wir arbeiten zur Zeit mit metrischen Systemen, das heißt, Schraubenschlüssel und Schrauben werden in Zentimeter und Millimeter-Einheiten gefertigt.

Aber das war nicht immer so. Früher wurde Jahrhunderte lang in  Zoll gearbeitet. Erst um 1900 stellte man sich langsam auf das heute gültige System um. Um die alten Schrauben und Muttern zu lösen sind wir darum auf das Werkzeug von damals angewiesen. Zum  Glück haben wir in unserer Sammlung genug davon. Und dieses Werkzeug nimmt daran auch keinerlei Schaden. Es war oft von den Dorfschmieden selbst hergestellt und weitaus massiver gebaut als unser modernes Werkzeug. Karl zeigt so einen alten Schraubenschlüssel aus unserer Schmiede, den er hier gut gebrauchen kann.

Dann schaut unser Experte Peter Huber vorbei. Die beiden fachsimpeln übers Restaurieren und Karl erzählt von seiner Arbeit am Wagen.

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Nach den Eisenteilen wird er nun  das Holz behandeln. Zuerst wird es mit Borsäure eingestrichen. Das schmeckt vor allem den zahlreichen Holzwürmern nicht. Dann wird das  Holz aufgefrischt. Dazu nimmt er mit Terpentin verdünntes Leinölfirnis. Das Öl macht das ausgetrocknete Holz wieder „fett“ und schützt es vor Witterungseinflüssen. In einer halben Woche will Karl fertig sein.

Dann wird der alte Wagen wieder im neuen Glanz erstrahlen.

Wussten Sie, dass die erste Dreschmaschine mit der Hand gekurbelt wurde?

Beim Aufräumen haben wir eine Dreschmaschine entdeckt, die ein spannendes Bindeglied darstellt, zwischen der jahrhunderte alten Handarbeit des Drischl dreschens und den großen Dreschmaschinen, die mit Pferden oder Dampf betrieben wurden.

Über einen angebauten Tisch wurden die Ähren in den Bauch der Maschine eingeschoben: zwischen einer mit Eisenzähnen gespickten Walze und Eisenzähnen auf der Abdeckung. Die Walze wurde mit einer Kurbel  gedreht, die Eisenzähne bewegten sich gegeneinander und entfernten so die Getreidekörner aus den Ähren. Diese Maschine bedeutete zwar immer noch Handarbeit, war aber schon eine wesentliche Erleichterung gegenüber dem kräfteraubenden Schlagen mit dem Dreschflegel.

Peter Huber hat sich nun des guten alten Stückes angenommen. Dabei wartete eine Menge Arbeit auf ihn: Die Eisenteile waren verrostet, das Holzgestell war teilweise vermorscht, einige Teile fehlten ganz.

Auf der Abdeckung findet sich noch die alte Firmenaufschrift, doch sie ist kaum zu erkennen.

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Peter Huber hat die Dreschmaschine komplett auseinander genommen. Die Metallteile gestrichen und gewachst, das morsche Holz ausgetauscht, fehlende Holzteile ersetzt.

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Nun erstrahlt sie  in neuem Glanz und unser Restaurateur  ist mächtig stolz auf das schöne Stück.

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Bemerkenswert ist die Vielfarbigkeit der Maschine. Dem Museums-Handwerker ist dabei keineswegs die Phantasie durchgegangen. Er hat sich an die Originalfärbelung gehalten, die noch in Resten zu erkennen war. Das Holzgestell war wirklich rot gestrichen. Die tragenden Metallteile an den Seiten waren blau, das Abdeckblech  orange.

Die Buntheit erinnert an die bemalten Bauernkästen, vor allem das Aufeinandertreffen von Rot und Blau. Das war die Spezialität der böhmisch-mährischen Kästen. Und wirklich, auch die Maschine stammt aus dem böhmischen Raum. Die Liebe zu kräftigen Farben ist im slawischen Raum ja bis heute zu finden. Denken Sie nur an eine böhmisch-mährische Volkstanzgruppe und ihre prächtigen Trachten.

Unser Täufermuseum strahlt bis nach Amerika aus.

Sie glauben es nicht? Hier das Beweisfoto: Kathleen und Tony Waldner aus den USA besuchten uns kürzlich im Museumsdorf, um die Ausstellung über die Hutterer zu besichtigen. Hier sind sie in ihrer typischen Hutterer-Tracht zu sehen, die bis heute so getragen wird.

Nun, ich geb zu, die Waldners waren nicht schnurstracks über den großen Teich zu uns gekommen. Tony Waldner gilt als guter Hutterer-Lehrer, der in Amerika viele Vorträge hält. Weil er sehr gut Deutsch kann, wird er auch gerne nach Europa eingeladen. Deutsch ist für die Hutterer nämlich nicht selbstverständlich. Sie haben zwar ihre eigene Sprache, die auf den alten österreichischen Dialekten aufbaut. Aber in unseren Tagen ist sie schon so sehr mit dem Amerikanischen vermischt, dass sie sich zu Deutsch wie zu einer Fremdsprache verhält.

Tony Waldner war also mit seiner Frau Kathleen nach Tirol eingeladen worden, um an der Universität von Innsbruck Vorträge zu halten. Dort unterrichtet ja Astrid von Schlachta, eine Hutterer-Expertin, die uns bei der Errichtung  des Täufermuseums beraten hat.

Von Innsbruck war es für die Waldners dann nicht mehr weit bis zu uns nach Niedersulz. Ing. Reinhold Eichinger, der das Huttermuseum kuratiert, hat sie begleitet. Die Gäste waren sehr begeistert von der Ausstellung und wollen sie gerne weiterempfehlen.  Kathleen Waldner kaufte Hutterer-Keramik, die wir im Shop anbieten und  Tony Waldner plauderte ein bisschen aus der Schule.

Seine Gruppe wird in Amerika als „Die Deutschen“ bezeichnet. Durch ihre handwerkliche Geschicklichkeit und ihren Fleiß, den wir schon aus der Geschichte kennen, gibt es in Amerika auch heute noch den Spruch: „Wenn die Detschen wos mochn, is´ grod gmocht.“ (O-Ton Tony Waldner)

Alleine kann keiner gewinnen. Vor allem nicht die zahlreichen kleinen Museen des Weinviertels.

Mag. Ulrike Vitovec vom Museumsmanagement Niederösterreich holt daher gerne die Weinviertler Museen zusammen, um Probleme gemeinsam zu besprechen und zu lösen.

Jüngst traf man sich im Himmelkeller  in Kronberg. Zuerst führte Hannes Bauch  durch das Vermächtnis seines Vaters, des Graphikers und Weinviertel-Fans  Hermann Bauch. Dann wurde zur Diskussion geladen. Die Tipps des Podiums drehten sich um  Öffentlichkeitsarbeit und Werbung.

Am Podium saßen Museumsprofis: Elisabeth Schiller (Geschäftsführerin der österreichischen Bernsteinstrasse), unser Geschäftsführer Mag. Günter Fuhrmann, Dr. Johannes Tuzar (Direktor des Krahuletzmuseums Eggenburg),  Gottfried Erger (Weinstadtmuseum Poysdorf), Hans Huysza (Lichtensteinmuseum Wilfersdorf) und Hannes Bauch (Himmelkeller Kronberg).

Dr. Johannes Tuzar riet zu Kooperationen mit anderen Museen und berichtete aus der Praxis. Hannes Bauch erzählte vom „Langen Tag der Museen“, einem  jungen Versuch kleiner Museen, eine gemeinsame Aktion durchzuführen. Elisabeth Schiller stellte das Konzept „Betty Bernstein“ vor, einer Vernetzung von Kinderprogrammen entlang der Bernsteinstrasse. Mag. Günter Fuhrmann appellierte, neue und einzigartige Produkte zu kreieren. Als Beispiel führte er die Themenführungen im Museumsdorf Niedersulz an, die auf großes Interesse bei den Besuchern und bei den Medien stießen. Gottfried Erger erzählte von seiner gelungenen Zusammenarbeit mit dem Weinmarkt Poysdorf.

Schließlich stellte sich ORF-Redakteurin Sabine Daxberger dem Publikum vor. Sie gestaltet die Sendungen „Kulturerbe NÖ“ und „Land und Leute“. Sie bat die Museumsbetreiber keine Scheu vor dem ORF zu haben und sie ruhig ins eigene Museum  einzuladen. Schließlich sei sie immer auf der Suche nach spannenden Geschichten.

Bei heißer Gulaschsuppe und kalten Brötchen kam es dann zum zweiten und genauso wichtigen Teil des Museumstreffens, dem Plaudern und gegenseitigen Vernetzen.

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