Die Pflege des Grünraums ist ein wesentlicher Bestandteil des neuen Museumsdorfskonzept. Um eine möglichst authentische Weinviertler Ökologie im Dorf zu haben ist es aber notwendig in den bestehenden Pflanzenbestand einzugreifen und Neophyten (eine wunderschönes Wort) zu entfernen.

Als erster Schritt wurden die Kanada-Pappeln aus dem Dorf entfernt. Wie der Name schon sagt stammen diese Bäume aus Kanada und wurden in den 1960-er Jahren importiert. Nach knapp 40 Jahren sind sie aber am Ende ihres Baumlebens angekommen.  Schon Sturm Kyrill hat bereits im Vorjahr Verwüstungen im bereits morschen Pappelbestand angerichtet.

Nun sind die Kanadier weg und der Blick auf den dahinter liegenden Erlenbruchwald, eine Weinviertler Feuchtwaldspezialität, ist wieder frei. Die Schwarzerlen entsprechen dem ursprünglichen Baumbestand entlang des Sulzbachs und werden auch künftig wieder den Eisteich umgeben.

Advertisements