Am Karfreitag wurden nach der Todesstunde Jesu um 3 Uhr nachmittags in allen Kirchen prächtige „Heilige Gräber“ aufgestellt. Prof. Geissler, der Gründer und Erbauer des Museumsdorfs, hat einige ganz besonders schöne vor der Zerstörung gerettet, renoviert und wieder aufgestellt.

Besonders beeindruckend ist dieses heilige Grab aus dem späten 18. Jahrhundert. Der Leichnam Jesu wurde dabei vollplastisch ausgeführt und nicht bloß gemalt wie es sonst in Landkirchen üblich war.

Das Grab ist Teil eines aufwendigen Altaraufbaus. Typisch für die Heiligen Gräber waren Glaskugeln die mit bunt gefärbten Wasser gefüllt waren und von hinten mit Kerzen beleuchtet wurden.

Ein anderes Heiliges Grab mit einer für das Weinviertel typischen gemalten Darstellung des Leichnams Jesu.

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