Die Ausnahm des Waidendorfer Hofes, Obj. Nr. 10e, erhält einen neuen Garten! Auf der Fläche vor dem kleinen Haus der Altbauern werden Gemüse, einige Kräuter und Blumen angepflanzt. So, als würde der Garten die Bewohner immer noch mit dem Nötigsten versorgen.

Vor einigen Tagen begannen wir mit der Neuanlage, indem wir den von Efeu, Flieder und Goldruten durchwurzelten Boden tiefgründig lockerten. Walter brachte etliche Fuhren Humus und abgelagerten Mist auf. Die Flächen für die Schwachzehrer magerten wir mit Sand ab.

Gabi, Walter und Daniela schaufelten den Weg frei, der die Anbaufläche in Beete unterteilen soll.

Und dann ist es endlich soweit – ich lege die Gemüsepflanzen zum Einsetzen auf, hier sind es zwei seltene Kohlsorten, ein gelber Butterkohl und ein Dauerkohl. In diesen Garten kommen vor allem alte Sorten von Kraut, Kohl, Rüben und Hülsenfrüchte, von denen sich die bäuerliche Bevölkerung um 1850 hauptsächlich ernährte.

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