Das Bürgermeisterhaus aus Wildendürnbach ist das erste Haus an der Dorfzeile. Der Doppelhakenhof aus dem frühen 19. Jahrhundert wurde 1984 ins Museumsdorf übertragen und damals eingerichtet.

Erstmals seit Jahrzehnten kann das Bürgermeisterhaus nun wieder durch die „Gassentür“ betreten werden. Wir haben die Tür des Vorgartens geöffnet und den Zugangsweg neu geschottert.

Der prächtige Rosenbogen ist nun nicht mehr nur Zierat, sondern markiert den Eingang. Die sich bietende Perspektive zum Innenhof mit Trettn bis zum 150 m entfernten Stadel ist besonders schön.

Die offene Tür verändert das Haus vollkommen. Der bisher düstere Gang ist hell und lichtdurchflutet, ein frischer Wind streicht durch den Hof.

Die Innenräume wurden sanft überarbeitet und in die Zeit Ende des ersten Weltkriegs zurückversetzt. Das Arbeitszimmer des Bürgermeisters scheint von ihm gerade verlassen worden zu sein, auf seinem Schreibtisch liegen noch die offenen Gesetzbücher und Verordnungen. Die „Mentscherkammer“ wurde ebenfalls überarbeitet und erhielt neues „altes“ Bettzeug.

Im Innenhof des Bürgermeisterhauses haben wir einen „Läuterbrunnen“ rekonstruiert.  Die bereits bestehende Einfassung war vollkommen überwuchert und wurde vom Ökokreis freigeschnitten. In unserem Materialdepot fand sich ein passender Brunnenaufsatz. Dieser wurde montiert und frisch gestrichen (deswegen auf dem Bild noch von Karton umgeben).

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