Ulli, die Gartenfee des Museumsdorfes ist eine wahre Expertin über alte Bauernpflanzen.

Das wissen wir im Museumsdorf schon lange. Darum haben wir sie auch gerne zu einem Fachvortrag bei der Landesgartenschau in Tulln ausgeborgt. Dort hat sie alle mit ihrem Fachwissen beeindruckt.

Worum es ging?

Natürlich um historische Bauerngärten im Museumsdorf.

Ulli erzählte wie schwierig es sei, geschichtliche Hintergründe über diese Gärten zu erhalten. Denn über die Gärten des Volkes gibt es selbstverständlich keine Pläne oder Aufzeichnungen. Vor allem weil die bäuerliche Bevölkerung nicht schreiben konnte.

Also sind sie und ihr Team auf sekundäres Material angewiesen, wie Verträge, in denen der Baumbestand eines Gartens vermerkt ist. Oder sie nutzen alte Abbildungen auf denen die Anlage und die Pflanzen gut zu sehen sind.

Aber etwas Wichtiges haben sie schriftlich und das ist sogar die Grundlage ihrer Arbeit: eine Pflanzenliste eines Bestimmungsbuches für Pflanzen aus dem Jahr 1859: Die „Neilreich-Flora von Niederösterreich“. Diese Liste war bis vor 15 Jahren sogar die einzige in Niederösterreich.

Und damit es nicht zu trocken wird, hat Ulli natürlich viele bunte Beispiele aus ihren gelungenen Bauerngärten gezeigt und hat erzählt, wofür sie im bäuerlichen Alltag verwendet wurden.

Ein paar ihrer Bilder zeige ich Euch jetzt…

Ein Gemüsegarten

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ein Frühlingsgarten

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ein Sommergarten

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ein Herbstgarten

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Und alles andere müßt Ihr Euch schon selber im Museumsdorf Niedersulz ansehen.

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Und Schluß!

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