Die Volkstanzgruppe Zipfelmütz war ganz im Stil ihrer Vorfahren angezogen: die Mädchen bunte, weit ausgestellte Röcke, schwarzer Laib und weiße duftige Blusen; die Burschen hatten schwarze Westen und hohe Lederstiefel an. Ihre Vorfahren – das sind die Donauschwaben, die zu Maria Theresias Zeiten im heutigen Osteuropa angesiedelt wurden.

Sie kamen am Samstag, 26. Juli

ins Museumsdorf zu Besuchund brachten einige schwungvolle alte Volkstänze mit.- Zu einer Blasmusik, die der unseren sehr ähnelt.

Angenehmes Wiedererkennen gab es nicht nur bei den Blasmusikfans. Zur Vorführung waren eine Menge ehemaliger Donauschwaben gekommen, die hier alte Jugenderinnerungen auffrischten, für einge sogar ein bisschen schmerzlich. Und doch hatten sie es genossen. Wir hätten sofort mittanzen können, erzählten die ehemaligen Donauschwaben.

Nach langen Jahren der Unterdrückung

pflegen die Donauschwaben wieder ihre alte Kultur, wie man an den Ungarischen Zipfelmützengut sehen konnten. Denn dort tanzen schon die Kleinen eifrig mit und waren besonders begehrtes Fotomotiv.

Den zahlreichen Gästen im Museumsdorf hat es auf jeden Fall gefallen.

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