Es gibt die Leute, die gehen in Pension, um ihre Ruhe zu haben. Nicht so unser Schmiedemeister Klemens Steiner. Obwohl er mit 77 Jahren schon längst das Recht hätte, gar nichts mehr zu tun, läßt er bei uns liebend gern das Schmiedefeuer lodern.

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Vor rund sieben Jahren stieß er zum Team des Museumsdorfes und bringt seither immer wieder Leben in die alte Schmiede im Dorfzentrum. Als zweifacher Schmiedemeister und Alt-Chef eines großen Landmaschinenbau-Betriebes, weiß er, wovon er spricht, wenn er die Kunst des alten Handwerks vorführt.

Beim Schmieden von Schürhaken, Nägeln oder Hufeisen wird er so richtig lebendig und springt schneller als das flackernde Feuer, das seine Frau Maria, die ihm stets zur Hand geht, mit dem Blasebalg am Leben hält. Die kleinen Besucher dürfen selbst Hand an legen und mit dem Zwei-Kilo Hammer das glühende Eisen bearbeiten.

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Aber die ordenende Hand des Meisters kann jede Scharte ausbessern und zum Schluss ist es auf jeden Fall ein gelungenes Stück.

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