Die üppig blühenden Vorgärten der Bauernhäuser sind das, was unsere Besucher im Sommer so bewundern. Das erfordert von unseren Kollegen vom Ökokreis ständige Wachsamkeit über Verblühtes. Denn nur ein richtiger Schnitt läßt der Pflanze genug Kraft für weitere Knospen. Und so ist gerade Gartenfee Ulli auf der Jagd nach braunen Blütenköpfen zwischen Dahlien und Sonnenhut.

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Doch zwischen all der bunten Flora hat sich etwas ganz Besonderes versteckt. Ein Ligusterschwärmer, eine wunderschöne Raupe eines eher unscheinbaren Schmetterlings ruht sich auf einem Zweig im Garten aus.

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Neben zarten Blumenköpfen hat das Gartenteam aber auch Handfesteres zu schneiden. Die Weiden sollen zu den im Weinviertel typischen Kopfweiden werden. Die wurden jedes Jahr einmal „kahlgeschoren“ um die jungen Äste zum Körbeflechen zu verwenden. – Sie erinnern sich beim Märchen vom König Drosselbart kommt diese Arbeit vor, und durch manche Dörfer ziehen noch heute die Korbflechter von Haus zu Haus und preisen ihre Waren an. – Bei uns wird natürlich nicht mehr geflochten, aber die Bäume sollen dadurch ihr typisches Aussehen erhalten: der verdickte Kopf durch das jahrzehntelange Abschneiden der einjährigen Triebe.

Die Allee der Kopfweiden hinter der Mühle wurde vor kurzem ausgelichtet und wirkt mit ihrem zarten graugrünen Laub fast wie eine Reihe Olivenbäume in der Toskana. Meinen sie nicht?

Urlaub im Weinviertel, das hat schon was!

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