Noch vor wenigen Jahren hieß er bloß respektlos „Blutzer“. Nun ist der Kürbis wieder in Mode gekommen. Auch rund ums Museumsdorf blitzt sein kräftiges Orange und Grün immer wieder hinter den großen Blättern hervor.

Und im Museumswirtshaus kann man ihn ab Samstag auch am Mittagstisch genießen. Museumswirtin Astrid Weindl kocht groß auf und serviert Kürbiscreme-Suppe, Kürbisgemüse, gebackenen Kürbis und ihr berühmtes Kürbisgulasch. Das wird auch ihre  Spezialität beim Naturgartenfest am 13. September sein.

Wer dann Lust bekommen hat, selbst das gesunde Gemüse zuzubereiten, der kann in der Museums-Greißlerei das Kürbis-Buch von Heidi Strobl kaufen. Darin erzählt die begnadete Köchin nicht nur Spannendes über dieses lang unterschätze Gemüse sondern verrät auch viele köstliche und erprobte Rezepte mit verschiedenen Kürbissorten.

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Eines davon wollen wir Ihnen schon einmal gerne verraten:

Kürbisgröstl

ZUTATEN für 4 Personen:

1kg festes Kürbisfleisch, geschält und entkernt (z. B. Langer von Neapel, Roter Zentner, Hokkaido, am besten gemischt);

200 g Zwiebel (2 mittelgroße)

2 frische Paprika (rot oder grün)

3 El Speiseöl

Salz

Pfeffer aus der Mühle

1/8 l Weißburgunder

Zubereitungsdauer: 30 Minuten

ZUBEREITUNG: Kürbis blättrig schneiden  (ca. 3 mm stark). Zwiebel schälen und ebenfalls blättrig schneiden. Paprika in dünne Streifen schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Paprika beigeben, bei starker Hitze kurz rösten. Kürbis hinzufügen und mitrösten, salzen. Mit Weißburgunder aufgießen, umrühren und bei reduzierter Hitze zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln. Ab und zu umrühren. Dann Deckel entfernen und bei wiederrum starker Hitze so lange rösten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Pfeffern.

TIPP: Als Hauptspeise mit gebratenem Speckwürfeln oder gerösteten Kürbiskernen und Brot servieren. Als Beilage paßt das Gröstl am besten zu Lammfleisch oder zu Entenbrust.

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