Nichts hält ewig.

Auch ein Museumsdorf braucht manchmal Sanierungsarbeiten.

Und diesesmal traf es vier Gartenzäune unserer schönen Vorgärten.

Sie waren so morsch, dass sie wohl bloß noch durch die wuchernden Stauden festgehalten wurden.

Also mußten die Zäune weg.

Im Sommer haben sie vor blühenden Sommerblumen noch einen schönen Hintergrund für Fotos abgegeben.

Nun sind die weg und Ulli und Walter stecken bereits für die neuen Zäune aus.

Sie werden nun langlebiger gebaut. Ein Betonsockel sorgt für den Schutz vor Wühlmäusen. Der Beton wird aber so abgedeckt, dass er später nicht mehr zu sehen ist. Auf diesem Fundament wird der neue Lattenzaun aus Lärchenholz errichtet und hat, da er nicht mehr mit der Erde verbunden ist, die Chance auf eine längere Lebensdauer.

Die Arbeiten an den vier Vorgärten haben noch  einen zusätzlichen Nutzen: Die Beete werden zwei Spaten tief mit humusreicher Gartenerde versorgt. Bisher waren sie auf den natürlichen Untergrund angewiesen. Und der bestand hauptsächlich aus Tonmergel, einem Schwemmboden im Nahbereich des Sulzbaches. Das Wort „Sulz“ zeigt den feuchten, sumpfigen Boden an. Und der bekam zum Beispiel den Rosen gar nicht gut.

Aber jetzt wartet bald gesunder, nahrhafter Boden auf die Pflanzen.

Na da wird es im Sommer sprießen und gedeihen.

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