Ich hab etwas  besonderes entdeckt:  Ein Nest mit jungen Rotschwänzchen.

Für die Bauern bedeutete ein Rotschwänzchenpaar, das auf dem Hof brütete, Glück für den Hof, manchmal auch Schutz vor Feuer.

Rotschwänzchen, offiziell  nennt man sie Gartenrotschwanz, sind eigentlich  Bewohner der Gebirge. Seit rund 250 Jahren wohnen sie auch in der Ebene und haben sich den Siedlungsgebieten der Menschen angenähert.

Auch ins Museumsdorf ist ein Pärchen gezogen. Und sie brüten nicht nur, sie haben bereits Nachwuchs bekommen.

Ich hab sie ganz zufällig entdeckt,  durch ihr Geschrei, mit dem sie die Eltern auf ihre hungrigen Bäuche aufmerksam machen wollten.

Als ich dann fotografieren wollte, war plötzlich alles mucksmäuschen still.

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Schließlich tauchte ein Elternteil auf.

Da siegte dann der Hunger vor der Scheu und die gelben Schnäbel reckten sich sperrangelweit dem Futter entgegen.

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Nun heißt es wieder warten, auf den nächsten Schnabel voll Insekten.

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