Nur wer sich entwickelt, bleibt interessant. Wer auf seinem Standpunkt verharrt, wird irgendwann vom Zug der Zeit überrollt.

Eigentlich ist das eine Binsenweisheit. Trotzdem darf man sie gerade im Museumsbetrieb nie vergessen.

Unser Geschäftsführer Mag. Günter Fuhrmann hat daher eine Arbeitsgruppe aus langjährigen ehrenamtlichen Mitstreitern ins Leben gerufen, die sich der Aufarbeitung und Präsentation der vielen Schätze annehmen.

Bis jetzt konnten die Besucher die Sammlungen in den Küchen und Kammern nur durch die Gittertüre von außen bewundern – außer man nutze eine  Führung durchs Dorf.

Wir möchten das unsere Gäste mehr vom Flair vergangener Zeiten spüren.

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Bei Recherchearbeit in befreundeten Freilichtmuseen in Österreich und Deutschland haben wir uns informiert, wie dort das Sicherheitsproblem gelöst wird. Diese Erkenntnisse setzen wir uns auch bei uns nun um. Wir sperren die Häuser auf, als erstes das Bürgermeisterhaus aus Wildendürnbach.

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Aber das geht natürlich nicht so ohne weiteres, vor allem nicht so schnell. Dazu ist einiges an Vorarbeit notwendig.

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Als ersten Schritt wird der gesamte Inhalt dieses Hauses genau verzeichnet, fotografiert und notiert. Da so ein Haus viele Kleinigkeiten enthält, ist das eine Menge Arbeit.

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Inventarisierungsfachmann Peter Huber führte den Stift, Mag. Marianne Messerer, Elisabeth Stadler und Elfi Egger sortierten den riesigen Bestand. Walter Lauer, ein Museumsprofi aus dem Museum für Volkskultur in  Großschweinbarth hielt alles auf Bild fest.

Weil wir ein lebendiges Museumsdorf sind, passiert das natürlich alles unter den Augen unserer Gäste. So kann es schon vorkommen,  dass eine Besuchergruppe sich ins Geschehen mischt und sich mit unserer Historikerin Mag. Messerer über  Details austauscht.

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Und unsere Helfer, die lassen sich davon natürlich nicht aus dem Konzept bringen.

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