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Ganz aufgeregt ist Claudia, unsere Bauernhofbetreuerin, vor ein paar Wochen in unser Büro gekommen: Sie hat an einem versteckten Platz des Hofes drei Kätzchen mauzen hören. Ihre Mutter hatte sie offensichtlich verlassen.

Also hat Claudia die Winzlinge  adoptiert:

Das bedeutete für sie, die Säuglinge  alle drei Stunden zu füttern,  Tag und Nacht, und die kleinen, noch blinden  Fellknäuel warm und sauber zu halten. Denn nach Meinung der Fachfrau konnten die Kleinen höchstens zwei  Tage alt sein.

Ob sie das überstehen würden, war fraglich. Also bangten wir alle mit Claudia um die Winzlinge.

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Zwei Wochen später sah die Sache schon besser aus.

Die Kätzen hatten zugenommen und wirkten gesund.

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Doch über den Berg waren sie noch immer nicht.

Noch immer mussten sie alle drei Stunden mit Spezial-Milch  gefüttert werden.

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Vor ein paar Tagen gab Claudia  erleichtert Entwarnung.

Die Kleinen sind  jetzt geschätzte fünf Wochen alt und gedeien prächtig.

Claudia hat sie uns ins Büro mitgebracht und dort wurden sie begeistert geherzt und geknuddelt. Die Kätzchen waren  flott unterwegs und begannen ohne Scheu die Ecken des Büros zu erkunden.

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Mit ihren spitzen Milchzähnchen konnten sie schon ganz schön zubeißen und mit den noch  nicht einziehbaren Krallen kletterten sie recht schmerzhaft  Pullover und Ärmel hoch.

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Doch diesen Kulleraugen verzeiht man einfach alles.

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