Im Museumsdorf gedeihen zahlreiche Obstbäume mit alten Sorten.

Rechtzeitig zum Naturgartenfest am Samtag (12. September)  sind Apfel, Birnen und Pfirsiche reif.

Damit die Besucher das Dorf mit allen Sinnen genießen können, dürfen sie dieses Obst verkosten.

.

.

.

Dazu ernten unsere Gärtner seit den letzten  Wochen fleißig.

Doch die klassischen Hochstamm-Obstbäume brauchen eine entsprechende Ausrüstung, das heißt hohe Steighilfen.

Also fährt Daniela die ausziehbare Leiter zu einem der Birnbäume.

.

.

.

.

.

Der Profi muss dazwischen natürlich kosten, ob die Frucht schon reif ist.

Vieles ist Lagerobst, das sich bei entsprechender Lagerung bis ins Frühjahr hält. Dieses Obst sorgte bei unseren Vorfahren neben dem in Sand eingeschlagenen Wurzelgemüse, wie Karotten oder Sellerie für die ausreichende Versorgung mit Vitaminen über den Winter.

.

.

.

.

.

Ein klassicher Lagerplatz für das Winterobst war das Presshaus der Weinviertler Weinkeller.

Auch im Museumsdorf lagert das Obst ganz traditionell im Keller.

.

Gabi schließt gerade auf, denn schon kommen Daniela und Kathi mit frisch geernteten Birnen.

Die Birne war übrigens auch der traditionelle Hofbaum eines Bauernhauses.

Nun werden die Birnen in den Keller geräumt. Früher wurde das Lagerobst zwischen das Getreide in Bottiche gelegt. Das machen wir natürlich nicht mehr.

.

.

Aber wir nutzen das ideale Klima des Kellers und lagern es auf Regalen.

Dazu muss jede Birne von Kathi vorsichtig und einzeln aufgelegt werden.

.

Unsere Birnen haben so schöne Namen, wie Prinzessin Marianne oder Grand Champion

.

.

.

.

.

Gabi kontrolliert die Äpfel.

Es sind alte Sorten, wie „Gertraud Dr. Oldenburg“ oder „Gelber Museum“ – unsere ganz spezielle Museumssorte.

Sie duften verführerisch.

Naschen ist erlaubt. Aber nicht zuviel, damit für die Besucher des Naturgartenfestes genug übrig bleibt.

Advertisements