Seit Bestehen des Museumsdorfes brachten unzählige Spender nicht mehr benötigte Gebrauchsgegenstände, Möbel und allerlei sonstige Objekte zu uns. Es war wichtig, dieses bäuerliche Kulturgut zu bewahren, doch war es nicht immer möglich, alle Sammlungszugänge auch zu dokumentieren und entsprechend zu lagern. Viele Dinge mussten in die Stadel „gestopft“ werden.

Wir haben nun begonnen auch diese  Sammlungsbestandteile zu sichten und zu erfassen.

Geschäftsführer Mag. Günter Fuhrmann hat gemeinsam mit den Mitarbeitern ein System entwickelt, um mit der Erfassung zu beginnen und hilft am Anfang gleich tatkräftig mit.

Zuerst werden die Gegenstände aus dem Stadl getragen..

Hier handelt es sich um eine  alte Futterkiste, in der  Getreide für die Pferde aufbewahrt wurde. In einer Ecke der Kiste finden sich sogar noch ein paar Körner Hafer.

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Karl Kadiurek befreit sie von jahrzehnte altem Schmutz.

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Als erstes wird dem Objekt eine Nummer zugeteilt. Das ist noch nicht die Inventar-Nummer. Diese wird erst später vergeben.

Die Erfassungs-Nummer setzt sich aus der Nummer des Gebäude, in dem das Objekt gefunden wurde und einer fortlaufenden Zahl zusammen.

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Die Nummer wird auf eine Karte geschrieben und auf das Objekt gehängt.

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Dann wird die Nummer  an das Objekt geheftet und das Objekt mehrmals fotografiert.

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Nun wird es vermessen und in eine Liste eingetragen. Bilder und Daten werden am Abend in einer Datenbank zusammengefasst.

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Mag. Fuhrmann und Peter Huber zeigen einstweilen andere interessante Objekte, wie diesen gewaltigen Handrechen.

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Dabei tauchen immer wieder besondere Schätze auf, wie dieser „Wiener Metzen“ aus 1869.

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Peter Huber und Karl Kadiurek sind  in einer alten Holzkiste auf Überraschendes gestoßen: Zwei Röhrenradios aus der Anfangszeit des Rundfunks.

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Es ist noch eine Menge zu tun: Unzählige Objekte sind zu erfassen und zu dokumentieren

und es gibt noch viele Stadln und Dachböden im Museumsdorf ….

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