Langsam wird aus Schrauben, Eisenbändern und Holzteilen wieder ein funktionierendes Steirerwagerl.

Das ist jetzt ein Blick auf den Unterbauch. Der ist besonders kompliziert zusammenzubauen.

Am kniffligsten erweist sich die Breme des Wagens.

Von den Backen, die das Rad direkt bremsen, führt das Gestänge bis hinauf neben den Fahrersitz.

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Hier wird die Bremse nicht wie wir es aus den alten Western Filmen kennen, zum Fahrer hin angezogen.

Sondern:

Die Stange ist starr und ganz oben sitzt eine Kurbel, die zum Bremsen angezogen wird.

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Durch das Innere der Bremsstange wird die Drehbewegung bis unter die Plattform geführt und  presst hier die hölzernen Bremsbacken gegen das eisenbeschlagene Rad.

Das alles wieder funktionstüchtig einzubauen, war für Karl Kadiurek nicht leicht.

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Aber jetzt ist er fertig.

Schaut´s nicht gut aus, das Steirerwagerl? Das war ja auch immer mehr zum Ausfahren als zum Arbeiten gedacht. Darum hatten nur reiche Bauern so ein Gefährt.

Fast möcht man zwei Rösser vorspannen und los fahren. Fahr´ma, euer Gnaden, äh … Bauer!

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