Heurechen, Mistgabeln, Spaten, Schaufeln. In unseren Stadln lagern Berge von bäuerlichen Kleingeräten. Und genauso wie  Leiterwagen, Pflug oder Steyrerwagerl lechzen sie dringend nach Restaurierung. Denn durch das Metall frisst sich der Rost, die Holzteile werden von Holzwürmern aufgefressen. Außerdem wird das Holz spröde und brüchig.

Unser Museumsmitarbeiter Jochen Müller hat sich in der Winterarbeit auf dieses „Kleinvieh“ gestürzt.

Ähnlich wie die großen Wagen muss auch hier alles zuerst gereinigt werden.

Dann streicht Jochen das Holz mit Borsäure ein, das mögen die Holzwürmer nicht. Leinölfirnis belebt das Holz und frischt es auch optisch auf.

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Das Metall, wie das Blatt bei diesem Spaten, wird zuerst vom Rost befreit, mit Kriechöl und Penetrieröl wird Wasser aus den Poren verdrängt und mit Wachs wird die Oberfläche geschützt.

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Aber das wisst ihr längst schon alles, wenn ihr diesen Blog verfolgt.

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Wenn der Spaten dann fertig ist sieht er so aus.

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Ist doch ein heiden Unterschied, oder?

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Noch eine Vorher-Nachher Bildserie:

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Ein Rechen, wie er jahrelang hier lagerte  –

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und wie er nach der Behandlung von Jochen jetzt aussieht.

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Bietet dieses Schergerät nicht glänzende Ansichten?

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Im Arbeitsstadl drängen sich schon die fertigen Arbeitsgeräte.

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Und dabei gibt es für Jochen immer noch genug zu tun.

Aber zum Glück dauert der Winter ja noch etwas.

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