Heut treffe ich unsere beiden Museumsmitarbeiter Jochen Müller und Karl Kadiurek einmal nicht in der Werkstatt an. In knirschendem Schnee aber bei strahlendem Sonnenschein brechen sie gerade zu ihrem regelmäßigen Kontrollgang auf. Zweimal in der Woche drehen die beiden eine Runde durchs Dorf und kontrollieren alle Gebäude, ob die winterliche Witterung oder ein Sturm Schäden an den Häusern verursacht hat.

Dabei steigen sie bis in die Dachboden hinauf, um sicher zu gehen, dass nicht Flugschnee eingedrungen ist, oder etwa Marder, Fuchs und Co sich hier ein trockenes Plätzchen gesucht haben.

Bei ihrem Rundgang steigen sie auch auf den Schmalzberg hinauf bis zur neuen Schule aus Gaiselberg. Sie wurde ja erst im Vorjahr gebaut und ist noch nicht ganz ausgetrocknet. Darum ist hier Kontrolle, vor allem nach kleinsten Rissen besonders wichtig.

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Beide Klassenzimmer werden besucht, wie auch die Lehrer-Wohnung.

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Doch die Sorge war unbegründet.  Es sind weder Risse zu sehen noch dringt irgendwo Feuchtigkeit  ein.

Das ist äußerst beruhigend und die beiden stapfen getrost wieder ins Dorf zurück, um das nächste Gebäude zu begutachten.

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