Die Kellergassen und das Museumsdorf, beide repräsentieren ein schönes Stück altes Weinviertel. Was lag also näher, als ein wichtiges Fest der Kellergassenführer im Museumsdorf zu feiern.

Am Dienstag, 9. Februar wurde nämlich der 300. Kellergassenführer zertifiziert. Seit 10 Jahren gibt es diese Ausbildung, deren Absolventen  die Besonderheit der Weinviertler „Dörfer ohne Rauchfang“ den  Gästen weitergeben soll.

Agrar Plus Chef, Ing. Michael Staribacher hatte diese Ausbildung in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Regionalentwicklungsverein und mit Unterstützung des damaligen Landtagsabgeordneten Franz Hiller entwickelt.

Dementsprechend illuster war die Schar der Festgäste:

Ganz vorne Landtags-Abgeordneter Ing. Manfred Schulz,  Agrar Plus Chef Ing. Michael Staribacher, Regional-Manager DI Hermann Hansy, Mag. Ulrike Hager vom Weinkomitee Weinviertel und Weinviertel-Tourismus-Chef DI Hannes Weitschacher. Zwischen Schulz und Staribacher guckt das gesenkte Haupt des Weinviertler Polit-Urgesteins, Franz Hiller.

Auf der anderen Seite sieht man die neuen Kellergassenführer und hier treffen wir gleich auf eine Bekannte.  Denn schräg rechts hinter Ing. Richard Stöger, dem Obmann der Kellergassenführer erkennen wir unsere Mag. Marianne Messerer. Sie hat ihre Kenntnis über das Museumsdorf noch weiter vertieft und im Zuge der Ausbildung eine Arbeit über die Kellergasse des Museumsdorfes geschrieben.  Neben ihr ein weiterer Neo-Kellergassenführer Mag. Johann Staribacher, Stefan Hiller vom Büro Agrar Plus und ganz am rechten Bildrand erkennen wir ein weiteres Gesicht aus der Volkskultur Niederösterreich: Didi Jäger, Veranstaltungsorgansiator mit Sitz im Haus der Regionen in Krems interessiert sich ebenfalls für die Weinviertler Baujuwele.

Und weil zum Weinviertel immer die Blasmusik gehört gabs im Hintergrund geballte Volksmusik mit den „4 Tupften“ (Wolfgang Wild, Karl Nagl, Leopold Zechmeister und Erwin Schramm).

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In ihren Festreden betonten die Ehrengäste die Bedeutung der Kellergassenführer. Sind sie doch Botschafter des Weinviertels.

Dann gab es für die Ausbildung – in sechs Modulen geht es um Kultur, Geschichte und Architektur der Kellergassen sowie über den Wein – endlich die verdiente Belohnung: Das Zertifikat, das zur Führung in einer Kellergasse berechtigte.

13 Personen schlossen an diesem Abend ihre Ausbildung ab, unter ihnen die 300., Martina Pürkl aus Mistelbach.

Und natürlich unsere Haus- und Hof-Historikerin Marianne Messerer. Hier auf dem Bild mit Obmann Ing. Richard Stöger, DI Hermann Hansy, Ing. Manfred Schulz und Ing. Michael Staribacher.

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Damit kann das Museumsdorf bereits auf mehrere Kellergassenführer zurückgreifen: Denn neben Mag. Marianne Messerer habe auch ich diese Ausbildung schon vor einiger Zeit absolviert. Es gibt sogar noch einige mehr, aber die waren bei diesem Fest nicht dabei. Und als große Familie der Volkskultur nehmen wir auch gerne Didi Jäger in unsere Mitte.  –  (Falls ihr euch wundert, warum ich einmal vor der Kamera bin, statt dahinter: Das Bild hat mir Stefan Hiller geschenkt.)

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