Vergangenen Samstag fand bei uns ein temperamtenvolles Tanzfest statt: Beim „Dirndl do Brasil“ kamen acht  junge Paare aus Ijui in Brasilien, deren Vorfahren vor über 100 Jahren ausgewandert waren und die noch immer die alten Bräuche  pflegen.

Der Volkstanz ist ihnen ein besonderes Anliegen.

Mit Hilfe der Familie Pink aus Langenzersdorf haben sie sich vergessenes Wissen wieder erarbeitet; und doch war bei ihnen eine ganz besondere Art des Tanzens zu erkennen.

Mit viel Temperament und unbekümmerter Durchmischung der Stile zeigten die 18 jungen Leute Wirbel und Dreher zu tradtioneller Volksmusik aber auch  zünftigen Schuhplattler.

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Mit dem selben Vergnügen an überlieferten Bräuchen waren auch die Trachten gestaltet.

Doch in Brasilien gibt es die klassischen Stoffe für diese traditionelle Kleidung nicht zu kaufen.

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Mit viel Geschick und Improvisationstalent hatten sie es geschafft, sich  trotzdem farbenprächtige Trachten zu schneidern.

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Nach der fröhlichen Vorführung der Gäste …

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zeigten ihre Gastgeber, die Volkstanzgruppe aus Langenzersdorf die Tänze im klassischen Stil.

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Dazwischen gaben die Brasilianer eigene Volkslieder zum Besten.

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Wegen des schlechten Wetters hatte sich das zahlreiche Publikum unter die breite Trettn des Südmährerhofes gedrängt.

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Dann zeigten die  brasilianischen Freunde Tänze aus ihrer jetzigen Heimat: Gaucho Tänze.

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Dazu trugen die Frauen besonders farbenprächtige Kleider mit weiten und wehenden Röcken.

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Als sich das Wetter schließlich doch unseres Festes erbarmt hatte, wechselten die Tänzer ins Freie . . .

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und die Burschen zeigten einen besonders akrobatischen Tanz  mit Tüchern und Stöcken …

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den Gaucho „Chulatanz“, der nur von den Männern getanzt wird.

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Zum Schluss wurde noch gemeinsam gefeiert.

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Die Langenzersdorfer Musikanten spielten Volksmusik live auf.

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Und beim Publikumstanz durften auch unsere Gäste mit den Brasilianern mitwirbeln.

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Ganz besonders stolz waren Mag. Brigitte und Ing. Roland Pink (im Bild ganz links), die diese internationale Begegnung mit ihrer Reise nach Brasilien erst eingefädelt hatten.

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Mit einem Wort, es war ein einmaliges Erlebnis im Museumsdorf.

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