Vergangenen Samstag war im Museumsdorf große Wäsche.

Unsere Museumsmitarbeiter Elisabeth Stadler, Franziska Monika Jahn, Marianne Messerer und Peter Huber warfen sich ins Wäschermädel-Kostüm – Peter Huber natürlich ins „Fiata“ – und stellten einen historischen Waschtag nach.

Dabei wurde auch mit originalen Utensilien gearbeitet.

Mit Holzkohlenasche bereitete Marianne Messerer Aschenlauge zu. Dazu werden große Aschenstücke in einem Tuch in kochendes Wasser getaucht. Das macht das Waschwasser weich.

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Anschließend wird durch mechanischen Kraftaufwand  der Schmutz aus der Wäsche gerubbelt, traditionell geht das auf der Waschrumpel, wie Elisabeth Stadler vorzeigte.

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Anfang unseres Jahrhunderts waren die Wäschestampfer Mode. Aufgrund der Luftzirkulation durch den auf und niederstossenden Stampfer wurde die Wäsche ebenfalls mechanisch behandelt.

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Ein ganz besonders praktisches Gerät war da schon die erste Waschmaschine. Zuerst noch aus Holz. Aber sie zu bedienen war für unsere Wäschermädel gar nicht so einfach.

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Eine weitere Entwicklung zeigt die Waschmaschine schon aus Metall. Die Trommel ruht in einer beheizbaren Wanne. Nur die Trommel muss noch per Hand gedreht werden.

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War die Wäsche endlich sauber, wurde sie in viel klarem Wasser mehrere Male geschwemmt, das zeigte hier Franziska Monika Jahn.

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Zum Schluss wurde die Wäsche aufgehängt, auf langen Leinen, die quer durch den Hof gespannt waren. Zum Aufhängen verwendete Elisabeth Stadler alte Holzkluppen.

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Und dann  musste natürlich noch gebügelt werden. Franziska Monika Jahn führte  es mit einem Holzkohle-Bügeleisen vor.

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Eine kleine Ausstellung zeigte alte Seifen, Waschmittel und Waschmittel-Werbung.

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Und weil es am Waschtag immer hektisch zuging, war das Kochen Nebensache. Was Schnelles sollte es sein, weiß  Franziska Bogenstorfer und kochte in der Küche des Bauernhofes was Schnelles aber sehr Gutes:

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Erdäpfelflecken mit Marillenmarmelade.

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Mhhhh, das schmeckt!

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Draußen im Hof des Bürgermeister-Hauses ging es mittlerweile so richtig los.

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Groß und Klein probierten eifrig die alten Arbeitstechniken aus.

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Und so manche Oma dürfte ihrem Enkelkind gezeigt haben, was sie selbst als kleines Mädchen noch  gelernt hatte.

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Noch einige Impressionen?

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Da konnten  sich alle über den gelungenen Waschtag nur freuen.

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