Unser Dorfsommer (24. & 25.  Juli) rückt näher. Und als obs die Gärten wüssten, blühen die Bauernblumen gerade jetzt wie wild um die Wette.

In den Vorgärten strahlen Sonnenhut, Phlox und Sonnenblumen in leuchtendsten Farben.

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Auch die Malve, unser heuriger Blumen-Schwerpunkt beim Naturgartenfest (11. September) lässt sich bereits überall blicken.

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Im Zentrum des Dorfsommers steht natürlich der Kräutergarten im Hof des Sattlerhauses aus Niedersulz.

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Hier wird sich beim Dorfsommer einiges abspielen.

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So wird unsere Gartenleiterin Ulli Nehiba an beiden Tagen, jeweils um 16 Uhr durch den Kräutergarten führen.

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Wollt Ihr schon einmal ein paar Hinweise, was ihr da alles zu sehen bekommt?

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Da wäre einmal das Johanniskraut  – mein persönliches Lieblingskraut (das Gelbe im Hintergrund).

Ein Tee daraus kann stimmungsaufhellend wirken.

In Öl angesetzt hilft es phänomenal gegen Brandwunden.

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Dieses filigrane, zartlila blühende Kraut ist die Moschusmalve.

Ihr Tee eignet sich vor allem für den Winter. Die Moschusmalve  ist nämlich schleimlösend und entzündungshemmend wie alle Malvenarten und hilft  gegen Husten und Halsweh.

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Die Zitronen-Verbene wirkt recht unscheinbar, hat aber einen wunderbar zitronigen Duft.

Ihr  fruchtig-frischer Geschmack  erfrischt als Tee  den ganzen Tag.

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Die rund zwei Meter hohe Alant-Staude fasziniert allein schon durch ihre strahlende Blüte. Doch sie hat es faustdick in sich. Seit der Antike ist sie als Hustenpflanze bekannt.

Vermutlich sind es die ätherischen Öle, die den auswurffördernden  und leicht krampflösenden Effekt haben.

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Den Oregano oder Dost kennen alle Italophilen.

Schließlich ist er ein wichtiger Bestandteil der italienischen Küche. Pizza und Pasta Asciutta wären ohne ihn nicht denkbar.

Aber auch die Griechen, Spanier und Türken lieben Oregano.

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Odermennig besitzt viele heilsame Bestandteile, unter anderem  ätherische Öle und Gerbstoffe, die den gesamten  Organismus stärken und die Gesundheit fördern.

Der Odermennig ist außerdem eine „Bachblüte“ – Agrimonia – die die Fähigkeit verbessert, Konflikte auszutragen.

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Im Zentrum des Kräutergartens steht ein Lorbeerbäumchen mit einem Kranz Schnittlauch.

Die Geschichte des Lorbeers ist durchsetzt mit mythischen Geschichten. Denken sie an den Lorbeerkranz als Bekrönung  für Cesaren und Sieger sportlicher Bewerbe.

Der Schnittlauch hat seine Beliebtheit bis in unsere Zeit geschafft. Er hat ähnlich positive Eigenschaften, wie seine Verwandten, Zwiebel und Knoblauch, aber mit einem viel feineren Geschmack.

Der Schnittlauch in der Suppe ist ja bis heute sprichwörtlich.

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