Haben Sie schon die neue   „Ja Natürlich“ – Werbung“ im Fernsehen gesehen, die mit dem herzigen Schweinderl?

Kommt Ihnen irgendetwas bekannt vor?

Genau! Sie wurde nämlich im Museumsdorf gedreht. Und weil sich die Geschichte darum dreht, dass der Bauer und das Schweinderl ihre Urlaubs-Dias vorführen, musste es ein Nacht-Dreh sein. Schließlich kann man keinen ganzen Bauernhof verdunkeln.

Das war ein Erlebnis!

Begonnen hat es ja ganz harmlos. Lastwagen karrten während des ganzen Tages Kulissenteile heran.

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Eines kam uns gleich bekannt vor.

Es ist das Auftritts-Tor des Schweinderls.

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So füllte sich unser Südmährer- Hof langsam mit witzigen Accessoires,

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Weidenkörben, Sensen, einer Scheibtruhe, Holzrechen, Trockensträußen,

Hundehütte und romantischen Holzbänken.

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Der Misthof wurde zum Hühnerstall.

Neben dem Lattenzaun blühte auf einmal roter Mohn.

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Außerdem war einiges zu bauen:

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Auch die Kühe sollten der Dia-Schau zuschauen können ….

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also wurde aus der Trett´n des Südmährer Hofes ….

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langsam ein ganzer Kuhstall.

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Ins Zentrum des Hofes kam ein schönes, altes, rotes Sofa und auf den Tisch daneben der Dia-Projektor.

Hier werden der Bauer und sein Schweinderl dann sitzen und Urlaubsfotos betrachten.

Aber noch war es lange noch nicht so weit. Dazu war es noch viel zu hell.

Herr über alle Arbeiten war Chef-Ausstatter Isidor (Isi) Wimmer, einer der Großen der Branche. Er hat zahlreiche bekannte Filme eingerichtet, wie den Oskar-Film „Die Fälscher“, viele Tatort- und „Kommisar-Rex“-Folgen, sämtliche „Julia“-Staffeln, Viele „Lilly Schönauer“-Filme oder „Vier Frauen und ein Todesfall“. Er hatte dabei mit Regisseuren wie Stefan Ruzowitzky oder Wolfgang Murnberger zusammengearbeitet.

Dann kamen langsam die weiteren Stars des Tages:

Für den  „Bauer“  wurde im Hörersdorfer Hof eine Garderobe eingerichtet.

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Auch der wirkliche Held der Spots, das gewitzte, rosa Schweinderl war bereits am Set und probte mit seinem Trainer die Auftritte.

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Auf diesem Sofa würde es sich später mit dem Bauern einen witzigen Dialog liefern. Darum soll es sich an Sofa und Umgebung gewöhnen.

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Nach einigen Übungen muss sich das Schweinderl von der Arbeit erholen. Brav geht es mit seinem Trainer zum Tier-Wohnwagen.

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Und neben allen sonstigen Requisiten lagerte bereits das, worum es im Werbespot gehen sollte: Um „Ja natürlich“ – Produkte aus den österreichischen Nationalpark-Regionen: Paradeiser, Paprika, Käse, Wein, … Mmmhh, köstlich!

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Und dann war ein weiterer  Hauptakteur des Drehs erschienen: Oskar-Preisträger Stefan Ruzowitzky (Auslands-Oskar 2008 für den Film „Die Fälscher“) hatte die Regie für den Spot übernommen.

Ruzowitzky hatte mit der „Close up“ – Filmproduktion bereits einige „Ja natürlich“ – Werbespots gedreht.

Jetzt wurde es erst recht spannend, einem solchen Meister seines Handwerkes bei der Arbeit zuzusehen.

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Zwei gewichtige Statistinnen warten einstweilen auf dem „Lebenden Bauernhof“ auf ihren Auftritt: „Moonlight“ ist eine Schleswig-Holsteinerin und eine Miss Austria ihrer Gewichtsklasse und Laura ist ein graubraunes Fleckvieh und immerhin noch eine Miss Steiermark.

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Sie waren bereits vor den Dreharbeiten die erklärten Stars des Bauernhofes.

Kein Wunder, bei diesem Augenaufschlag!

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Im Hof war inzwischen das Set fertig aufgebaut und der Abend begann zu dämmern.

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Am Set wurde es langsam ernst: Vor dem Stadl des Südmährer Hofes wurde für den ersten Dreh aufgebaut. Im Vordergrund das Sofa des Bauern, im Hintergrund ein Wall von technischen Geräten.

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Dem gegenüber wurde am Südmährer Stadl  eine große Leinwand aufgehängt. Auf sie würden später der Bauer und sein Schweinderl die Urlaubsbilder projezieren.

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Werbeagentur- Chef Franz Merlicek, der mit seiner Firma für diese Werbelinie bereits zahlreiche Preise abgeräumt hat, richtet gemeinsam mit Mitarbeitern den Teller an, worum es im Spot eigentlich geht: um „Ja natürlich“ – Köstlichkeiten  aus den österreichsichen Nationalparkregionen.

Noch eine letzte Probe für das Schweinderl, diesmal gemeinsam mit dem Bauern.

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Auch das fotogene Verlassen des Sets will gelernt sein.

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Der Bauer hat ebenfalls noch ein wenig Zeit, seinen Text zu lernen.

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Damit es ganz finster werden kann, gibt es erst einmal „Mittagspause“ für alle.

Regisseur Stefan Ruzowitzky läßt sich beim Fachsimpeln mit Freund und Chef- Ausstatter Isi Wimmer nicht stören.

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Langsam passt das Licht nun auch für die Dreharbeiten.

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Das Setting stimmt.

Bauer und Schweinderl werden von hinten gefilmt, während sie auf die Leinwand schauen.

Eine letzte Probe.

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Ton ab!

Kamera läuft!

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Nun beginnt der Umbau des Sets in den vorderen Teil des Hofes. Bauer und Schweinderl werden von vorne beim Foto-Schauen gefilmt.

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Obwohl es bereits spät Abend ist, sind noch genügend Zaungäste da: Unsere Marketing- Leiterin Irene Prohaska, Bauhof-Mitarbeiter Thomas Mayer und einige Freunde.

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Nun wird das neue Set eingerichtet.

Das Licht wird eingestellt,

die Bauernhof- Tiere an ihren Platz gebracht.

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Aus einem der Trettn-Bögen schauen bereits Laura und Moonlight aus ihrem neuen „Stall“.

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Auch vom Regie-Sessel aus sieht alles perfekt aus.

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Das Schweinderl hat noch einmal eine Probe.

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„Mach ich so eine gute Figur“, scheint es zu denken.

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Zur Belohung gibt es ein paar Leckerbissen.

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Nun wird noch einmal geübt, möglichst fotogen in die Kamera zu schauen.

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„Gut gemacht, Schweinderl“

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So, jetzt noch möglichst elegant runterspringen …

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Doch das Schweinlerl möchte auch einmal vom Teller mit den Spezialitäten aus den Nationalparkregionen naschen.

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Doch dann lässt sich die kleine, rosa Naschkatze doch brav an die Leine legen und geht vor dem Dreh kurz rasten.

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Regisseur  Stefan Ruzowitzky und der Bauer gehen noch einmal den Text durch.

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Achtung wir drehen!

Bitte Ruhe!

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Ein Blick auf die Uhr gibt Erschreckendes preis: Es ist bereits weit nach Mitternacht.

Bis fünf Uhr früh, also bis es hell wird, wollen die Filmleute noch drehen.

Das halte ich nicht mehr durch. Ich gehe lieber schlafen.

Ich lasse mich vom fertigen Spot überraschen.

Voila! – Siehe oben!

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