Holz ist vergänglich und leider auch im Museumsdorf. Die Stadl-Tore des Waidendorfer Hofes mussten unbedingt erneuert werden.

Für diese Arbeit haben wir einen ganz besonderen Handwerker gewonnen.

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Zimmermann Ingmar Stoll stammt eigentlich aus Deutschland und hat sich mit seinem kleinen Betrieb  nun in Erdpress niedergelassen. Er hat eine ganz besondere Ausbildung hinter sich, denn Ingmar Stoll war auf der Walz, der alten Handwerker-Reise – die drei Jahre und einen Tag dauert – und bei der viele verschiedene überlieferte Handwerker-Techniken gelernt werden können.

Das machte ihn besonders geeignet, um sich unserer alten Stadl-Tore anzunehmen.

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Die haben es nämlich in sich, sagt Stoll. Der Stadl hat sich über die Jahre teilweise gesetzt und verzogen. In diese Konstruktion ein neues Tor einzupassen, ist eine Spielerei.

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Na, schaut fürs erste ja schon ganz gut aus.

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Bei der Befestigung des Tores erkennt man die alte Version eines Torzapfens, die hier sorgfältig nachgearbeitet wurde.

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Doch so schnell geht das nicht, immer wieder muss nachgebessert werden.

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Bald ist das Tor fertig. Aber drei Tage ist ja noch Zeit, denn am Sonntag, beim Dorfherbst (3. Oktober) wird dieser Stadl genutzt, um hier das „Drischl dreschn“ und das „Woaz auslesn“ vorzuführen.

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PS: Weil wir an diesem Tag auch den Spatenstich zu unserem Ausbau feiern, haben wir für alle Gäste freien Eintritt.

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