Beim Dorfherbst am 3. Oktober wurde ein erfolgreiches Konzept fortgesetzt, dass mit dem Experiment des Waschtages begonnen hatte:

Die Wiederbelebung alter, dörflicher Tätigkeiten. Beim Dorfherbst ging es um bäuerliche Herbstarbeit: dem Drischl dreschen, dem Ausdreschen des Korns auf der Tenne und dem „Woaz auslesn“,  dem Entblättern von Kukuruz-Kolben um sie für den Winter aufhängen und trocknen lassen zu können.

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Im Stadl des Waidendorfer Hofes lag handgemähter Weizen für das „Drischl dreschn“ bereit.

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Altbauer Ertl erklärte inzwischen zwei Mitgliedern der Landjugend, Peter  und Martin, die richtige Technik des Dreschens.

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Nach einer kurzen Erklärung fürs Publikum zeigten die drei Männer das Dreschen vor, immer schön im Takt: eins – zwei – drei.

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An der Seite wartete ein ganzer Berg Kukuruz-Kolben darauf, ausgelöst zu werden.

Franziska Bogenstorfer, Marianne Messerer und Elisabeth Stadler zeigten vor, wie es geht.

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Und viele Besucher, sogar die kleinen,  probierten es nachzumachen.

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In der anderen Ecke des Stadls wurde das Kukuruz-Rebeln vorgezeigt.

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Peter Huber hatte aus dem Fundus des Museumsdorfes eine Kukuruz-Rebl-Maschine aufgestellt, die  die mühsame Handarbeit enorm vereinfachte.

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Dann fand sich sogar Landesrat Dr. Pernkopf ein und probierte selbst das „Woaz auslesn“. Unter der Stimmführung von Dorli Draxler wurden dabei alte Volkslieder angestimmt.

Und alle waren sich einig: Es war ein tolles Fest!

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