Mag. Günter Fuhrmann (Geschäftsführer Museumsdorf Niedersulz, Gotthard Klaus (Leiter des Traismaurer Kripperls), Herbert Nowohradsky (2. Landtagspräsident), Dr. Edgar Niemeczek (Geschäftsführer Museumsdorf Niedersulz), Ing. Hermann Schultes (Nationalrat und Landwirtschaftskammer-Präsident) und Dr. Richard Edl (Obmann des Vereins der Freunde des Museumsdorfes Niedersulz)

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Auf großes Interesse stieß am 30. Dezember im Museumsdorf Niedersulz das „Traismaurer Kripperl“, ein weihnachtliches Stabpuppenspiel mit jahrhundertealter Tradition.

„Wir freuen uns, dass im 200. Jahr des Bestehens, dieses Spiel im Museumsdorf Niedersulz zum ersten Mal zu sehen ist. Mit der 90 Jahre alten Fassung des Volksmusikforschers Raimund Zoder passt sie genau in ein Dorf aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts.“ sagte Museumsdorf Geschäftsführer Dr. Edgar Niemeczek.

Ein Streichtrio leitete die Szenen ein, die in liebevoller und volkstümlicher Weise vom Geschehen rund um die Geburt Christi erzählen. Mit Liedern und Rezitativen wurde nicht nur die klassische Weihnachtsgeschichte erzählt, sondern das Leben in der Zeit der Entstehung des Traismaurer Kripperls beleuchtet, was der Aufführung einen besonderen Charme verlieh.

„Es war rührend zu sehen, wie Volksfrömmigkeit mit Witz und feinsinnigem Humor diese ungewöhnliche Geschichte erzählt“, freute sich Nationalrat Hermann Schultes.

Für den 2. Landtagspräsidenten Herbert Nowohradsky passte sie besonders gut in die Weihnachtszeit. „Die Aufführung bringt eine Entschleunigung, das ist gerade heute besonders wichtig. Ein Lob an den Traismaurer Gesangsverein, der diese Tradition am Leben erhält.“

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