Wer denkt, dass es im Winter keine Arbeit in unseren Gärten gibt, der irrt.

In diesen Wochen wird der Winterschnitt durchgeführt.  Bäume und Sträucher würden das Dorf sonst überwuchern, wie einst Dornröschens Schloss. Außerdem stehen einige der Bäume zu nahe an den Häusern und könnten sie in Zukunft gefährden.

Ella und Daniela wollen nun diesen Kirschbaum fällen, er steht unmittelbar  hinter dem Schüttkasten aus Seitzersdorf-Wolfpassing. Jetzt ist der Baum noch klein und kann von den beiden Gärtnerinnen allein umgeschnitten werden.

Damit der Baum nicht auf das Dach fällt, muss Ella ihn mit einem Seil in die richtige Fallrichtung lenken.

.

.

.

.

.

.

Dazu knüpft Daniela ein Seil  weit oben in die Krone.

.

.

.

Dann wird der Baum in einem Meter Höhe eingeschnitten.

.

.

.

.

.

Ella zieht kräftig, der Baum fällt genau in die richtige Richtung – weg von den Gebäuden.

.

.

.

.

.

.

Gleich anschließend beginnt Daniela den Baum zu entasten.

Ella schlichtet das Maißholz auf.

.

.

.

.

.

Überall zwischen den Presshäusern und Stadln lagert Astwerk.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

Unsere Gärtnerinnen fällen nicht nur störende Bäume sondern lichten auch zu dichte Büsche aus oder schneiden totes Holz heraus.

Unsere frei- wachsenden Hecken brauchen dringend diesen Auslichtungsschnitt. Damit können sie sich von innen her verjüngen und dicht bleiben.

Unsere Hecken haben nämlich nicht nur dekorativen Charakter. Sie bilden, wie es in den alten Weinviertler Dörfern üblich war, die natürliche Grenze zwischen den Bauernhöfen, die zwar leicht zu überwinden war und optisch doch eine deutliche Abgrenzung bildete.

Advertisements