Woche 28: Einen schönen Rahmen für fröhliche Feste und Platz für Entspannung der Besucher, das alles soll der neue Dorfplatz bieten, der zurzeit im Museumsdorf entsteht.

Um das zu erreichen wird die Fläche zwischen dem Dorfwirtshaus „Fürstliches Jägerhaus“, dem „Alten Wirtshaus aus Poysdorf“ und den sanierten Tanz- und Einkehrschuppens neu gestaltet und mit typisch Weinviertler Bepflanzung zu einer grünen Oase.

Der Platzcharakter wird durch einen einheitlichen Belag betont und schattenspendende Baumgruppen laden zu Rast. Eine Hecke zum Waidendorfer Hof wird den neuen Platz einrahmen und unter einer Reihe Kastanien entsteht ein einladender Gastgarten für das Wirtshaus. Ein Beet hochstieliger Stockrosen erhält den klassischen Platz vor einer weiß gekalkten Mauer und ziert das Ende der Wirtshaus-Kegelbahn. Hinter dem „Alten Poysdorfer Wirtshaus“ erinnert ein Kräutergarten an die Kochkünste der Wirtin.

In der Mitte wird eine Linde gepflanzt und so das traditionelle Zentrum eines Dorfplatzes markieren.

Mit dieser vom wissenschaftlichen Fachbeirat empfohlenen Umgestaltung wird die klassische Form eines Bach-Zeilendorfes wieder mehr herausgearbeitet, einem Dorf entlang eines Baches und ohne ausgeprägter Gemeinschaftsfläche wie einem Anger mit Weideflächen und Dorfteich.

Die erste Bewährungsprobe erhält der neue Dorfplatz beim Dorfsommer 1927, am 23. und 24. Juli, wenn die Gäste mit Charleston und Dixieland die „Goldenen 20er Jahre“ wiederentdecken können.

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