Liebt ihr Charleston und Dixieland, die coole Mode der 20er Jahre mit den kniekurzen Kleidern, Zigarettenspitzen und Hosenträgern oder ganz allgemein das aufregende Zeitgefühl zu Beginn des vorigen Jahrhunderts?

Dann lasst euch von uns auf eine Zeitreise verführen und besucht am Wochenende den „Dorfsommer 1927“ im Museumsdorf (23. & 24. Juli; jeweils 10 – 18 Uhr).

Das Sommerfest ist eines der Höhepunkte des Gartensommers Niederösterreich und stellt sich unter das Motto „Inspiration im Stil der 20er Jahre“.

Die Illusion wird vollkommen sein, wenn Sommerfrischler durchs Dorf flanieren, die ganz im Stil der Zeit gekleidet sind.

Für das original Klang-Gefühl sorgt am Samstag, 15.30 Uhr Daniel Malheur. Der Szene-Star kommt extra aus Berlin angereist um hier in Begleitung alter Schellacks am Grammophon skurille  Lieder zu singen, sie wissen schon: „Ich fahr mit meiner Klara in die Sahara„.

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Er ist der Star der Berliner 20er Jahre Szene rund um den Club Boheme Sauvage von Else Edelstahl.

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Am Sonntag sorgen die Riverside Stompers für den richtigen Rhythmus. Dixie und Charleston schon um 11 Uhr vormittags beim Jazzfrühschoppen am Programm. Um 15 Uhr begleiten sie die Tanzgruppe von „Some like it hot“.

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Den passenden Rahmen bietet unser neuer Dorfplatz. Er erhält bei diesem Fest seine erste Bewährungsprobe.

Er bietet zwischen dem Dorfwirtshaus „Fürstliches Jägerhaus“ und den frisch sanierten Tanzstadl aus Hohenruppersdorf einen großzügigen Platz zum Feiern.

Und der Tanzstadl kann sich sehen lassen, wurde er doch in den letzten Wochen von Grund auf saniert (siehe Bautagebuch).

Und das von der Firstspitze bis zum Grund, denn der Boden wurde, wie im Weinviertel üblich, mit fest gestampften Lehm gebaut.

Jetzt gilt es, den Platz nett einzurichten.

Unter die neuen Kastanien kommt der gemütliche Gastgarten des Dorfwirtshauses.

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Richtig hübsch wird er mit den Oleandern (finden Irene Prohaska, Ulli Nehiba und unser Geschäftsführer Günter Fuhrmann)- alten Kübelpflanzen die schon seit dem 19. Jahrhundert die Weinviertler Bauernhöfe verschönern. Unsere Exemplare sind bereits knapp 20 Jahre alt und stehen in voller Blüte.

Die Ränder des Dorfplatzes werden mit typischen Bauernblumen bepflanzt. An die Rückwand des Poysdorfer Almwirtshauses kommt der Kräutergarten der Wirtin, hinter der Kegelbahn werden Stockrosen die weiß gekalkte Mauer zieren und dazwischen  werden alte Rosensorten und Lavendel gepflanzt.

Unsere Gärtnerin Ulli Nehiba lässt sich beim Setzen auch durch den heutigen Regen die Laune nicht verderben, wie man sieht.

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Der Dorfsommer 1927 steht auch im Zeichen der Kräuter, darum gibt es nicht nur die Kräutergärten im Dorf zu bestaunen, sondern man darf sich auch etwas für den eigenen Garten mit nach Hause nehmen.

Diese Kräuter werden heute ebenfalls hergerichtet und mit Namen versehen. Hier sitzt gerade Kathi im Glashaus und beschriftet eine „Chinesische Gewürzpflanze“.

Was genau  alles beim Dorfsommer 1927 angeboten wird, findet ihr auf unserer Museumsdorf-Homepage.

Und wegen des Wetters nicht verzagen: Wir feiern das Fest auf jeden Fall!!!!

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