„Weil mich Geschichte interessiert“, sagt der junge Wirtschaftsstudent Denis Denisyuk aus Russland. „Weil wir zu Hause ein ähnliches Freilichtmuseum haben“, erzählt die Kommunikationsstudentin Martyna Ratajczak aus Polen.

Neugier auf andere Länder und ihre Bevölkerung und Interesse an Geschichte lockte diesen Sommer 9 junge Menschen aus Russland, Weißrussland, Polen, der Türkei und Österreich nach Niedersulz, um zwei Wochen lang ehrenamtlich im Museumsdorf zu arbeiten.

Organisiert wird dieser Austausch von „SCI – Sozial Civil International“, einer der ältesten Friedens- und Freiwilligenorganisation weltweit, die bereits seit 90 Jahren Freiwilligenprojekte sowie Austauschprogramme koordiniert.

Für unser Gärtnerinnen-Team ist diese Hilfe natürlich sehr willkommen, denn in den Gärten des Museumsdorfes ist derzeit Hochbetrieb.

Die Obsternte ist in vollem Gange.

Hier werden gerade die Zwetschgen auch vom letzten Baumwipfel geholt.

Anschließend muss das Obst gelagert werden. Dazu bieten sich die Presshäuser des Museumsdorfes an.

Die Studenten sortieren Äpfel und Birnen und legen sie vorsichtig in Körben auf.

Dieses Obst kann – so lange es verfügbar ist – bei uns im Museumsdorf gratis verkostet werden.

Auch für die Zukunft der Gärten wird bereits gesorgt, künftige Blumen und Gemüsen, die aus eigenem Samen gezogen werden, mussen nun in kleine Blumentöpfchen pikiert werden.

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Etwas größer sind die Pflanzen am neu angelegten Schlängelweg.

Regen und Sonne haben ihnen gut getan und nun muss zwischen den geplanzten Sträuchern das wuchernde Unkraut gejätet werden.

Bei so vielen Händen ist der große Hügel schnell fertig.

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