Das neue Bewässerungssystem sorgt für eine verbesserte Wasserversorgung der Bauerngärten, freut sich das Gärtnerinnen-Team: Daniela Narr, Gabriele Gratsch, Katharina Mezgolits und Gartenleiterin Ulli Nehiba.

Hobbygärtner wissen es: Üppige Blumenpracht erhält nur, wer fleißig gießt. Das gilt ganz besonders für die ausgedehnten Gärten des Museumsdorfes Niedersulz.  Ein neues Bewässerungssystem, das im Zuge der Erneuerung der Infrastruktur verlegt wurde, konnte am Wochenende in Betrieb genommen werden.

Das war nicht immer so: An heißen Sommertagen werden bis zu 10 m³ Wasser für die  Bewässerung der Gärten benötigt. Bis jetzt musste es mit einem Tankwagen geholt werden, anschließend war das Gartenteam mehrere Stunden am Tag damit beschäftigt, das Wasser in den Gärten zu verteilen.

Das neue Bewässerungssystem ist nicht nur praktisch sondern auch nachhaltig: Niederschlagswässer werden im Museumsdorf über Auffanggräben in einen vorhandenen Teich geleitet, der wiederum Zisternen speist. Von diesen Zisternen wird das Nutzwasser zu den einzelnen Unterflurhydranten in die Gärten geleitet. Diese für die Besucher unsichtbaren Wasserentnahmestellen sind im ganzen Dorf an neuralgischen Stellen verteilt und stellen für unser Gärtnerinnenteam stets ausreichend Gießwasser zur Verfügung.

Die nun wesentlich erleichterte Bewässerung wird sich für die Besucher bald in der Blumenpracht widerspiegeln und spart viel Arbeitszeit, die für die Betreuung der Gärten genutzt werden kann.

Denn das Naturgartenfest 2011 naht: Samstag, 10. September von 10 bis 18 Uhr.

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