Das Architekturnetzwerk ORTE lud am Freitag, 7. Oktober Architekturfans und Interessierte aus der Region zur Baustellenbesichtigung ins neue Empfangsgebäude des Museumsdorfes Niedersulz.

ORTE-Architekturnetzwerk-Geschäftsführerin Heidrun Rabl und AH3-Architekt DI Karl Gruber

Der Verein ORTE fördert die zeitgenössische Architektur in Niederösterreich und engagiert sich in Austausch und Vermittlung dieses kulturellen Anliegens. Dabei stehen unter dem Titel „ORTE vor Ort“ immer wieder Besichtigungen auf dem Programm. Der vergangene Freitag war dem Museumsdorf Niedersulz gewidmet.

Architekt DI Karl Gruber erklärt die Torwirkung des Eingangsgebäudes

AH3-Architekt DI Karl Gruber führte durch die weit gediehene Baustelle: „Das Gebäude ist wie ein Tor konzipiert, wie ein Tor in eine andere Zeit, von unserer beschleunigten in eine langsame, geruhsame Zeit. Die Architektur unterstützt diesen Prozess.“

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In der großen Empfangshalle

Anspielungen an die Vergangenheit sind aber auch am Bau und in vielen Details zu erkennen. Die Holzverschalung zitiert Weinviertler Stadln, der Fußboden wird aus Wurzelstock-Parkett errichtet, einer traditionellen Form für beanspruchte Böden.

Die Konstruktion des Obergeschosses, das zur Gänze aus Holz ist, stelle eine große Herausforderung an die Gewerke dar, erklärt DI Karl Gruber: „So wie das Museumsdorf historische Baukunst zeigt, ist hier zeitgemäße Baukunst zu erkennen, die sich ebenso wie ihre Vorbilder an Notwendigkeiten orientiert.“

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Die Besucher lauschten interessiert den Erklärungen von DI Karl Gruber und waren vom Gebäude positiv beeindruckt.

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