In der wiedererrichteten Volksschule aus Gaiselberg wird die originale Färbelung eines Weinviertler Hauses nachvollzogen.

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Der Mistelbacher Malermeister Christoph Bacher walzt Küche und Schlafzimmer nach einer Technik, die im Weinviertel seit rund 150 Jahren üblich ist.

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Bachers Betrieb ist seit 100 Jahren im Familienbesitz und kann dadurch auf viel altes Wissen und Handwerkszeug zurückgreifen. Bei den Farben wird mit Leim und natürlichen Pigmenten ebenfalls nur traditionelles  Material verwendet. Dadurch entsteht ein Wandbild, wie es dem Zeitschnitt der Schule um 1910 entspricht.

Gearbeitet wird mit alten Walzen, die über einen Speiseschwamm während des Abrollens mit neuer Farbe versorgt werden. Allerdings muss hier ständig der Speiseschwamm mit neuer Farbe getränkt werden. Eine Weiterentwicklung ist der „Walzapparat“, der schnelleres Arbeiten erlaubt. Eine ruhige Hand und Augenmaß sind trotzdem erforderlich. Doch die besitzen sowohl Christoph Bacher, wie auch seine Mitarbeiter aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen mit diesen überlieferten Techniken.

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