Durch Blitzschlag ist im Depot des Museumsdorfes ein Brand ausgebrochen, drei Männer versuchen dem Brand mit Handlöschgeräten beizukommen und werden seither vermisst. Der Brand verursacht außerdem eine Überspannung, die zu einem Kabelbrand in neuen Eingangsgebäude des Museumsdorfes führt und auch hier einen Brand auslöst. Auch hier werden Mitarbeiter vermisst und eine Schulklasse hat es in der Panik im Museumsgelände versprengt.

Nein, keine Angst, das ist alles nicht wirklich passiert, sondern nur eine Übungsannahme der Feuerwehr Niedersulz, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein. Die Dimensionen des Museumsdorfes machen natürlich gleich eine ganze Unterabschnittsübung notwendig und um die Wasserversorgung zu gewährleisten und den Ausdehnungen des Bauhofes beizukommen, sind auch der Katastrophenhilfsdienst und die Drehleiter der Feuerwehr Zistersdorf involviert.

Damit stehen rund eine halbe Stunde vor dem angenommenen Blitzschlag im Bezirk Gänserndorf rund 150 Männer bereit und warten auf den stillen Alarm.

.

.

.

.

Vor dem brennenden Bauhof informiert unser „Brandschutzbeauftragter“ Reinhold Koch den Niedersulzer Feuerwehrkommandant Karl Mihalovics über die aktuelle Lage.

.

.

.

Dann startet die Feuerwehr ihren „Angriff“.

Neben den Schlauchleitungen für die Brandbekämpfung rüsten sich auch die Atemschutzträger aus. Schließlich sind drei Personen im Depot vermisst.

.

.

Vorsichtig öffnet ein Atemschutztrupp die Tür zum Depot im ersten Stock.

.

.

.

.

.

Eine Nebelmaschine sorgt für einen „echten“ Eindruck eines Brandes.

Bei nicht viel mehr als einem Meter Sicht, wird nach den drei Vermissten gesucht.

.

.

.

…. und sie werden auch gefunden.

.

.

.

.

.

.

…. und über das Stiegenhaus ins Freie gebracht.

.

.

.

.

.

Draußen ist mittlerweile der Löschangriff auf den Bauhof in vollem Gange.

.

.

.

.

.

Das Wasser soll die Fassade kühlen und ein Ausbreiten des Brandes verhindern.

.

.

.

.

Um den enormen Ausmaßen des Bauhofes Herr zu werden und vor allem das Dach zu kühlen kommt auch die Drehleiter der Feuerwehr Zisterdorf zum Einsatz.

.

.

Alles klappt bestens.

.

Die Feuerwehren arbeiteten Hand in Hand, auch die Wasserzufuhr funktioniert und das Wasser reicht aus.

.

Bald darauf heißt es „Brand aus“. Schläuche werden wieder eingerollt, die Atemschutzgeräte im Feuerwehrauto verstaut.

Zur Übungsnachbesprechung treffen sich die rund 150 Feuerwehrmitglieder im nun schon wieder rauchfreien Depot.

Als Danke schön für diese wichtige Übung laden wir alle zu einem kleinen Imbiss ein.

Und bei der Übungsnachbesprechung gibt es für alle ein großes Lob.

Jetzt  kann uns nichts passieren, wenn etwas passiert.

Am Foto das Übungskommando: Unterabschnittskommandant Johann Kindl, Übungsleiter und Kommandant der FF Niedersulz Karl Mihalovics, Bürgermeister Franz Pirkner, die Unterabschnittskommandanten Markus Hutter und Franz Stary, KHD-Bereitschaftsleiter Johann Winter, Abschnittskommandant Eduard Kammerer und Museumsdorf Geschäftsführer Günter Fuhrmann.

Advertisements