Studenten der BOKU Wien mit Prof. Helmut Redl, Ulrike Nehiba (Gartenleitung Museumsdorf Niedersulz) und Mag. Günter Fuhrmann (GF Museumsdorf Niedersulz)

Letzte Woche wurden im Zuge der Neugestaltung und Erweiterung der Außenbereiche im Museumsdorf Niedersulz durch eine Studienvertretungsgruppe für Oenologie und Weinwirtschaft der BOKU Wien unter der Leitung von ao. Univ.Prof. DI Dr. Helmut Redl ein Schauweingarten neu ausgesetzt.

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Alte, für das Weinviertel typische Rebsorten – wie Welschriesling, Zweigelt, Roter Veltliner und die Paraderebsorte Grüner Veltliner – wurden dabei als Einzelstockkultur (oder auch Pfahlkultur) ausgepflanzt, die in Österreich bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts die verbreitetste Erziehungsmethode war.

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Dabei wird für jede Rebe ein Lärchenpfahl eingeschlagen, der dem späteren Stamm als Stütze dient. Ein Pflanzloch wurde ausgehoben, in das die selektierten Rebsetzlinge, die Klonmaterial von rund 70 Jahre alten Rebstöcken sind, eingesetzt wurden. Die Wurzeln wurden mit Feinerde bedeckt und mit Wasser eingeschlämmt um mögliche Luftlöcher in der Wurzelzone zu vermeiden.

Mit dem Schauweingarten im Museumsdorf Niedersulz sollen den Besuchern alte, traditionelle Erziehungsformen der Rebe gezeigt und näher gebracht werden.

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