In diesem Frühling macht sich die neue Anzuchtsgärtnerei so richtig bezahlt. Mit dem Aufbau des Folientunnels im Winter  hatte unser Gärtnerinnen-Team endlich genügend Platz, eigene Pflanzen zu ziehen.

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Die eigene Vermehrung garantiert nicht nur 100 % biologische Pflanzen sondern eine unübersehbare Vielfalt an Pflanzenarten, die von Leihgärtnereien nie in dieser Diversität bereitgestellt werden können. Ja, und viel schöner und kräftiger sind unsere Jungpflänzchen auch, schließlich haben unsere Gärtnerinnen zur Blumenschule einen ganz anderen Bezug als eine kommerzielle Gärtnerei.

Ein Blick ins Gewächshaus zeigt Vortriebe jeden Alters, Blumen, die kurz vor dem Aussetzen sind …

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… und ganz junges, eben erst ausgesätes „Gemüse“.

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Jetzt ist die ideale Zeit, um die Ernte dieser neuen Anzuchtgärtnerei einzufahren, beziehungsweise die hier gezogenen Sommerblumen in den Gärten zu pflanzen.

Mit dem „Rider“, einem kleinen, wendigen Zugfahrzeug werden die Jungpflanzen von Barbara ausgefahren.

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Hier in den Vorgarten des „Täufermuseums“ kommen zwischen die schon bestehende Pracht:

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Balsaminen und Sternderl-Phlox,

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Tagettes, Zinnien und Lein.

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Mit diesen jungen Sommerblumen schließt Babara die Lücken, die durch Frühjahrsblüher oder Zwiebelpflanzen entstanden sind.

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Auf ihrem Rider hat Barbara aber noch eine andere, ganz ungewöhnliche „Gartenpflanze“, nämlich Hafer.

Den Hafer benötigen wir für den neuen „Schulgarten“ der Schule aus Gaiselberg.

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Ein Schulgarten diente damals nicht nur zur Versorgung des Lehrer-Ehepaares, das in der Schule wohnte, sondern wurde von den Schülern gemeinsam bepflanzt um Obst-, Gemüse und Feldbau praxisnahe zu lernen.

Hafer war darunter eine wichtige Feldfrucht, sie war der „Treibstoff“ für die Pferde, die nicht nur die Wagen zogen sondern auch sämgliche Maschinen antrieben.

Auch der Hafer wurde bereits vorgezogen und wird von Barbara nun in einem der Beete des Schulgartens gepflanzt, neben Gerste und anderen Gemüsen.

Jetzt kann man sich schon gut den Zustand eines historischen Schulgartens – der auf uns sehr exotisch wirkt – vorstellen.

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