In unserer Werkstatt wagten sich unsere Mitarbeiter an ein technisches Experiment: Arbeiten mit historischem Werkzeug.

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Begonnen hatte es so: Bei der Sanierung des Mühlenrades musste auch die Achse ausgetauscht werden, da ihre Narbe komplett ausgeschlagen war.

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Statt bloß eines stabilen Eisenbolzen – wie hier zu sehen –

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passte bereits eine ganze Hand hinein.

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Um das Mühlenrad wieder stabil zu befestigen, musste eine ganz neue Achse nach dem Vorbild des Originalstückes angefertigt werden. Natürlich aus stabilem Eichenholz.

Und mitten durch das Holz  sollte eine Röhre ausgehöhlt werden, um die Befestigung anzubringen.

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Das wurde bei der Originalachse mit einem „Brunnen-Bohrer“ durchgeführt. Da wir solche Bohrer auch in den Werkzeugsammlungen des Museumsdorfes besitzen, wagten sich unsere Mitarbeiter an das Experiment – natürlich unter der Aufsicht des erfahrenen Handwerkers, des pensionierten Zimmermannes, Franz Kaufmann.

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Der legte sich mit der ganzen Kraft eines erfahrenen Handwerkers ins Zeug, und trieb den Brunnenbohrer Stück für Stück durch das harte Eichenholz.

Nicht nur konstant, sondern auch präzise und gerade.

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Nach einiger Zeit war  die notwendige Öffnung gebohrt.

Nun kann hier wieder die Konstruktion für die Achsenbefestigung angebracht und die neue Achse eingesetzt werden, damit sich das Mühlenrad wieder drehen kann.

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