Neun Jugendliche aus ganz Europa, von Spanien bis Russland, arbeiteten zwei Wochen lang unentgeltlich im Museumsdorf Niedersulz im Rahmen des Volontär-Projektes der Organisation „SCI Service Civil International“ – eines der ältesten Friedens- und Freiwilligen-Organisationen weltweit, die bereits rund 90 Jahre Erfahrung in der Koordination von Freiwilligenprojekten hat.

„Ich möchte etwas für die Allgemeinheit tun, das auch zum Frieden beträgt,“ sagt Valery Karpova. Die junge Russin studiert in ihrer Heimat Flugzeugbau. In Niedersulz hilft sie bei der Apfelernte oder sticht Beete um. „Diese manuelle Arbeit ist ideal, um fürs Studieren wieder Energie zu bekommen.“ lächelt sie und gräbt emsig weiter.

Sergey Levin, angehender Mathematiker und Physiker und ebenfalls aus Russland freut sich auf diesem Weg viele Menschen verschiedenster Länder kennen zu lernen. Die Arbeit in den Gärten des Museumsdorfes fällt ihm nicht schwer.

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Michael aus Norddeutschland sieht es ähnlich. Der Student für Wirtschaftsingenieurwesen schätzt es, für eine gute Sache zu arbeiten und viele Kulturen kennen zu lernen.

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Tsai Yung-Hsin, eine angehende Architektin  ist dafür sogar aus Taiwan angereist.

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„Es ist ein herrliches Gefühl, wenn man am Abend zurückschauen kann, was man den ganzen Tag geleistet hat,“ kann die junge Spanierin Pilar Simenez Dominguez der ungewohnten Arbeit etwas positives abgewinnen.

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Denn die manuelle Arbeit, vom Strohballen schlichten bis zum Jäten, Pflanzen und Mulchen, macht den meisten trotzdem Freude. Begeistert sind sie vor allem von der herzlichen Aufnahme durch das Museumsdorf-Team und der guten Atmosphäre in der Gruppe.

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Das Museumsdorf Niedersulz nimmt heuer schon zum zweiten Mal am SCI-Projekt teil. Beginn war 2011 anlässlich des Jahres der Freiwilligen. Wegen der guten Erfahrungen wurde das Projekt heuer wiederholt.

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