Im Museumsdorf spüren wir nicht nur in den Häusern den Ursprüngen nach, sondern auch in den Gärten.

Für die bäuerlichen Ackerflächen  auf dem neuen Flächen am Schmalzberg machte unsere Gartenleiterin Ulli Nehiba eine ganz besondere Entdeckung: Herbert Seif aus Senftenberg bot über den Verein Arche Noah eine ursprüngliche,  alte, reine Kukurruz-Sorte an, die einst in seinem Heimatort kultiviert worden war:

den „Weißen Schafzahn“.

Bei einer alten Senftenberger Bäuerin war ihm dieser eigenartig weißfarbene Kukurruz einst  aufgefallen. Er erbat sich einige Samen und vermehrt seither diese ganz besondere Maissorte.

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Eine erste Kultur des „Weißen Schafzahnes“ wächst nun auf dem Schmalzberg heran und kürzlich ist Herbert Seif sogar den weiten Weg vom Kamptal zu unsgekommen, um seine „Kinder“ zu besuchen.

Dabei kam es gleich zum freundschaftlichen Meinungsaustausch von „Sortenerhalter“ und Gartenleiterin.

Ab jetzt werden unsere Museumsdorf-Gärtner den „weißen Schafzahn“ selbst vermehren und auf unseren Ackerflächen anbauen. Sie werden so zum Biotop alter bäuerlicher Kulturen.

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