Ohne Pferd war die Landwirtschaft früher undenkbar. Mit ihrer Leistungskraft erleichterten sie auf einem Hof zahlreiche Tätigkeiten, ja vieles wurde durch sie erst möglich. Diese Tiere waren für einen Landwirt sogar wertvoller als die eigene Hausfrau, wie ein altes Sprichwort zeigt:

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„Weiber sterben, ka Verderben – Ross verrecken, tat den Bauern schrecken.“

Wie genau das vor 100 Jahren abgelaufen ist, zeigte die Veranstaltung „Pferdekraft“ am 29. September  im Museumsdorf.

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Dazu waren neben den zahlreichen Besuchern auch einige Pferde ins Museumsdorf gekommen.

Die durften natürlich auch gestreichelt werden.

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Aber dann ging es ans Arbeiten.

Zuerst wurden sie fachgerecht angeschirrt.

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Dann wurde auf den landwirtschaftlichen Flächen des Museumsdorfes bäuerliche Arbeiten mit dem Pferd vorgeführt.

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Zum Beispiel das Mähen einer Wiese.

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Das Ausackern eines Erdäpfel-Feldes.

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Dahinter stand gleich unser Gartenteam bereit und glaubte gemeinsam mit den Besuchern die Erdäpfel aus dem Acker.

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Dann wurde das Feld gepflügt

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und mit der Egge fein zerkrümelt

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Auch die Winterarbeit der Bauern wurde gezeigt, das Holzrücken.
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Das  heißt das Einholen der Baumstämme aus dem Wald.

Das war überhaupt nur durch die enorme Zugkraft der Pferde denkbar.

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Mit dem Pferd geschäftigen sich auch viele andere Berufe im Dorf.

Auch sie konnte man bei ihrer Arbeit beobachte, wie den Wagner – Peter Huber

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oder den Schmid – Klemens Steiner

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Unsere Besucher konnten auch die angenehmen Seiten des Pferdes genießen, wie eine Kutschenfahrt durch das Museumsdorf.

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Die Kinder durften sich selbst ein Pferd basteln.

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Ein Steckenpferd, auf dem es sich fein reiten lies.

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Besonders aufregend war es zu beobachten, wie ein Haflinger Stute gemolken wurde.

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Und mit allen gemeinsam wurde ein Feld bebaut.

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Nach dem Motto: Menschen säen ein Getreidefeld, legen gemeinsam Keime für die Zukunft. Jeder findet den Mut, Verbindung zu schaffen zwischen Himmel und Erde, denn wir werden essen, was wir säen.

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