Mitarbeiter des Vereines „Arche Noah“ waren diese Woche auf einen Betriebsausflug im Museumsdorf Niedersulz und Gartenleiterin Ulli Nehiba führte sie durch die Gärten des Museums.

Genau wie der Verein legt auch das Museumsdorf Wert darauf, traditionelle Vielfalt zu erhalten. Unsere neuen landwirtschaftlichen Flächen bieten den geeigneten Raum dafür.

So wurde heuer bereits Roggen-, Emmer und Einkorn-Saatgut dieses Vereines auf unseren landwirtschaftlichen Flächen ausgesät. In Zukunft soll es noch mehr werden. Angedacht ist, dass sich das Museumsdorf sogar als Erhaltungsstandort zur Verfügung stellt.
Für das Gartenjahr Jahr 2013 wurden bereits ganz besonderere Gemüsesamen eingeplant.

So hatte die Arche Noah vor einigen Jahren bei einer Gartenreise durch das Weinviertel altes Saatgut in den Dörfern gesammelt, wie Katzelsdorfer, Groß Kadolzer oder Ungerndorfer Futterrübe, Falkensteiner Suppenbohne, die Katzelsdorfer Gurke oder die Besenradmelde aus Ameis. Diese Melde wurde bis vor wenigen Jahren von einer alten Ameiserin noch zum Besen binden verwendet.

Alle diese Sorten werden im nächsten Jahr auch im Museumsdorf kultiviert.

Advertisements