Am ersten Feriensonntag, dem 2. Juli 2017, stand das Museumsdorf Niedersulz ganz im Zeichen der Kinder.

 

 

 

Wie sah der Kinderalltag  zu Urgroßmutter´s Zeiten eigentlich aus?

Was für Eltern oder Großeltern eine Reise in die Vergangenheit und in ihre Kindheit darstellte, war für die Kinder das Entdecken und Erforschen einer fast schon unbekannt gewordenen Kinderwelt.

Früher blieb den Kindern nur wenig Zeit zum Spielen, denn neben der Schule war der Kinderalltag oft von der Mitarbeit in Haus und Hof geprägt.

Kinder waren in früherer Zeit wichtige und unverzichtbare „Arbeitskräfte“, die vor allem einfache Hilfstätigkeiten am Feld oder am Hof ausführten, wie Hof zusammenkehren, Stroh vom Dachboden holen, Stall ausmisten, Eier abnehmen, Unkraut jäten, Gänse hüten u.v.m.

 

Beim „Kinderalltag anno dazumal“ konnten an insgesamt 8 Stationen quer durch das Museumsdorf diese Kindertätigkeiten von einst entdeckt und auch ausprobiert werden.

Bei der Lehmbaustelle wurden eigenhändig Lehmziegel „geschlagen“…

… beim Bürgermeisterhaus wurde die Wäsche gewaschen…

…Schlunterricht wie früher wurde ausprobiert…

…Butter wurde selbst „gestampft“…

…und am Melksimulatur wurde das Kühe melken geübt!

 

Am Lebenden Bauernhof des Museumsdorfes konnte man Wissenswertes & Interessantes über Haustierrassen wie Schweine, Ziegen, Esel, Hasen, Gänse und Hühner, aber auch über die Arbeit am Bauernhof erfahren.

 

Und bei der Bastelstation von der Aktion „Natur im Garten“ konnte Kreatives & Tolles aus Naturmaterial gebastelt werden.

 

Zusätzlich machte sich Betty Bernstein bei der Familienführung um 15.00 Uhr auf Rätselsuche zu den „Neuen Schätzen eines Weinviertler Dorfes um 1900“.

 

BUCHTIPP, für alle, die das Thema genauer interessiert: „Mein kleines Museumsdorf“ – ein Kinderbastel- und Kreativbuch für die ganze Familie (inklusive Sticker mit den beliebten Tieren des Lebenden Bauernhofs)!

Erhältlich im Museumsshop und auf Bestellung unter info@museumsdorf.at. Infos unter www.museumsdorf.at.

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