Die Damen unter sich: Elisabeth Stadler, Veronika Plöckinger-Walenta, Marianne Messerer und Monika Jahn beim Federn schleiß´n.

Am Nationalfeiertag, dem 26. Oktober, war einiges los im Museumsdorf! Im Fokus standen die spätherbstlichen Bräuche in der bäuerlichen Arbeitswelt – allen voran das gesellige Federn schleiß´n. Eine Tätigkeit, die anno dazumals von den Frauen und Mädchen übernommen wurde. Diese trafen sich in der warmen Stube um gemeinsam den Flaum abzuzupfen und die Daunen von den Federkielen zu lösen und unterhielten sich mit Gesang und dem Austausch des neuesten Dorfklatschs. War ein Brautbett zu füllen, mussten sie besonders fleißig sein, denn dann waren vier Pölster und zwei Tuchenten mit den kuscheligen Daunen zu füllen. Die Damen des Dorfes Elisabeth Stadler, Marianne Messerer, Monika Jahn und Franziska Bogenstorfer zeigten den kleinen und großen BesucherInnen des Museumsdorfs die Kunst des Federn schleiß´ns. Elmar Ottet gesellte sich mit seiner Gitarre zu der gemütlichen Runde und sorgte mit seinen eingängigen Melodien und lustigen Texten für so manches Schmunzeln.

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Dem süßen Duft folgend, zog es viele BesucherInnen in den Wultendorfer Hof, wo die Bäckerei Karl Bauer und sein Team die unterschiedlichen Techniken des Striezelflechtens vorführten.

Karl Bauer zeigte das Flechten Schritt für Schritt vor.

Lukas, Peter, Leo, Anna, Paul und Lili schmeckten die selbstgeflochtenen Striezerl.

Was man Gutes aus der Nuss zaubern kann, zeigte Nussfee Edith Wohlmuth an ihrem Stand. Süße Striezel, die hochprozentige, flüssige Nuss, oder die beliebten kandierten Nüsse – sie stellt alles selbst her.

Wer das herbstliche Ambiente des Museumsdorf heuer noch genießen möchte, sollte sich beeilen. Bis inklusive 1.11.2018 geht die heurige Saison, nächstes Jahr öffnet das Weinviertler Dorf anno dazumal wieder ab 15.04.2019 seine Pforten.

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