Bautagebuch Woche 26:

Mühlenradachse wird mit historischem Werkzeug saniert.

In unserer Werkstatt wagten sich unsere Mitarbeiter an ein technisches Experiment: Arbeiten mit historischem Werkzeug.

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Begonnen hatte es so: Bei der Sanierung des Mühlenrades musste auch die Achse ausgetauscht werden, da ihre Narbe komplett ausgeschlagen war.

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Statt bloß eines stabilen Eisenbolzen – wie hier zu sehen –

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passte bereits eine ganze Hand hinein.

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Um das Mühlenrad wieder stabil zu befestigen, musste eine ganz neue Achse nach dem Vorbild des Originalstückes angefertigt werden. Natürlich aus stabilem Eichenholz.

Und mitten durch das Holz  sollte eine Röhre ausgehöhlt werden, um die Befestigung anzubringen.

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Das wurde bei der Originalachse mit einem „Brunnen-Bohrer“ durchgeführt. Da wir solche Bohrer auch in den Werkzeugsammlungen des Museumsdorfes besitzen, wagten sich unsere Mitarbeiter an das Experiment – natürlich unter der Aufsicht des erfahrenen Handwerkers, des pensionierten Zimmermannes, Franz Kaufmann.

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Der legte sich mit der ganzen Kraft eines erfahrenen Handwerkers ins Zeug, und trieb den Brunnenbohrer Stück für Stück durch das harte Eichenholz.

Nicht nur konstant, sondern auch präzise und gerade.

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Nach einiger Zeit war  die notwendige Öffnung gebohrt.

Nun kann hier wieder die Konstruktion für die Achsenbefestigung angebracht und die neue Achse eingesetzt werden, damit sich das Mühlenrad wieder drehen kann.

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Bautagebuch Woche 23:

Erfolgreicher „Schulstart“ im Museumsdorf Niedersulz

 Die historische Volksschule aus Gaiselberg wurde beim Großen Kinder- und Spielefest eröffnet.

 Am Sonntag, den 3. Juni 2012 eröffnete Landesrätin Mag. Barbara Schwarz im Zuge des Großen Kinder- und Spielefests die historische Volksschule aus Gaiselberg feierlich.

Unter den zahlreichen Ehrengästen und Besuchern befanden sich Nationalratsabgeordneter und Präsident der Landwirtschaftskammer Niederösterreich Ing. Hermann Schultes, Landtagsabgeordneter René Lobner, der Bezirksschulinspektor von Gänserndorf Karl Stach, Intendant des Theaterfest Niederösterreich Werner Auer, sowie zahlreiche Bürgermeister und Gemeindevertreter regionaler Gemeinden wie der Vizebürgermeister aus Niedersulz Gerhard Rötzer, der Bürgermeister aus Bad Pirawarth Kurt Jantschitsch, Vizebürgermeister von Asparn/Zaya Wolf Hermann und der Bürgermeister von Zistersdorf Kommerzialrat Wolfgang Peischl.

Der Geschäftsführer der Kultur.Region. Niederösterreich und des Museumsdorfes Niedersulz, Dr. Edgar Niemeczeck begrüsste mit der wissenschaftlichen Leiterin des Museumsdorf-Teams Dr. Veronika Plöckinger-Walenta die Eröffnungsgäste im Foyer des neuen MuseumsPortals. Anschließend wurde in die Gaiselberger Volksschule gebeten, wo Landesrätin Barbara Schwarz gemeinsam mit den Ehrengästen nochmals die „Schulbank drücken“ musste. Schuldirektor a.D. Fritz Wendy, als Vertreter der ehrenamtlichen Projektgruppe der Volksschule Gaiselberg, hielt die Schulstunde ab und dozierte über Historisches aus dem Schulalltag von anno dazumal – wie beispielweise die Schulordnung in einer typischen einklassigen Volksschule vor rund 100 Jahren mit bis zu 70 Kindern.

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Bautagebuch Woche 22

Auf Du und Du mit unseren Bauernhof-Tieren

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Für unsere Fans des “Lebenden Bauernhofes” haben wir das Gelände umgestaltet, um euch einen hautnahen Kontakt mit den Kleintieren zu ermöglichen.

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Dafür wurden die Gatter so umgebaut, dass ihr sie ganz leicht betreten könnt.

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Wer Lust hat, kann nun die Ziegen und die Hühner streicheln.

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Wenn eure Zuneigung den Tieren zu viel wird, können sie in einen Ruhebereich flüchten.

Allerdings ist man als Besucher des Bauernhofes nicht gezwungen, durch die Gehege zu gehen. Ein alternativer Weg führt einfach den Bauernhof entlang.

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Neue Gehege gibt es auch für die anderen Tiere des  Bauernhofes.

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Die Schweine haben ein Freilaufgehege erhalten und unsere Ungarischen Zackelschafe grasen auf einer große Schafweide.

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Die Gänse genießen das warme Wasser des neuen Gänseweihers.

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Sie alle freuen sich schon auf euren Besuch!

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Bautagebuch Woche 21:

Ein Freundentag für die Volkskultur – feierliche Eröffnung des neuen MuseumsPortals

Nach einem Jahr Bauzeit war es am Mittwoch vor Christi Himmelfahrt, am 16. Mai soweit: Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll eröffnete das neue MuseumsPortal.

An die 2.000 Besucher waren gekommen um gemeinsam mit uns diesen Freudentag der Volkskultur zu feiern.

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Mit dabei die Spitzen des Landes, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und seine Gattin Sissy Pröll.

Hier mit Dorli Draxler, Geschäftsführerin der Volkskultur

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und mit Dr. Edgar Niemeczek, Geschäftsführer der Kultur.Region Niederösterrreich und des Museumsdorfes Niedersulz.

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Und Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka, hier mit unserem Team Ulli Nehiba (Garten), Reinhold Koch (Bauhof) und Gechäftsführer Mag. Günter Fuhrmann.

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Jetzt ist Zeit für das erste schöne Pressefoto ………

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Ein riesiges Festzelt nahm unsere vielen Gäste auf

in den ersten Reihen die Ehrengäste

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hier ein Überblick über die gesamten Reihen ….

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Am Beginn des Festaktes setzte der Weinviertler Literat und Chamisso-Preisträger Michael Stavaric ein besonderes Zeichen. Er reflektierte über den Begriff Heimat – komplex, problematisch, vertraut.

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Mit Dankesworten an  Josef Geissler, der das Projekt Museumsdorf 1979 gründete, begann  Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die feierliche Eröffnung.  In seiner Rede betonte er die Wichtigkeit der Volkskultur: „Jeder, der hier her kommt soll etwas „mitnehmen“, eine Erkenntnis, eine Erinnerung, eine Entdeckung für sich. Denn wer seine Wurzeln nicht spürt, der kann auch nicht weltoffen nach vorne blicken. Das neue MuseumsPortal führt von der Gegenwart in unsere Vergangenheit. Dieses Dorf betrifft und erdet gewissermaßen jeden von uns.

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Anschli„Nach Jahren des ambitionierten Sammelns von Gebäuden, Arbeitsgeräten und Einrichtungsgegenständen, haben wir nun die Möglichkeit unsere Besucher würdig zu empfangen und die Sammlung fachlich fundiert zu präsentieren. Mit dem Gartenthema ist überdies ein attraktives Zusatzangebot geschaffen worden“, präzisierte Kultur.Region und Museumsdorf Niedersulz-Geschäftsführer Dr. Edgar Niemeczek.

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Anschließend segneten Superintendent Mag. Paul Weiland und Abt  Mag. Matthäus Nimmervoll gemeinsam das neue MuseumsPortal.

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Anschließend wurde zum großen Dorffest am Dorfplatz geladen. Natürlich liesen es sich viele Besucher nicht nehmen, das neue MuseumsPortal ausgiebig zu besichtigen.

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Die Ehrengäste wurde mit Oldtimer-Bussen durchs Dorf gefahren.

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Dabei wurde eine Station in der Kellergasse gemacht und im neuen Museumsdepot, bei der über deren Funktionen und Aufgaben informiert wurde.

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Endstation war am Dorfplatz, bei der unsere Gäste mit Weinviertler Schmankerln bewirtet wurden

und natürlich auch Erfrischendem.

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und während die zahlreichen Eröffnungsgäste gerne unsere Einladung annahmen und am Dorfplatz mit uns feierten ….

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spielte die Niedersulzer Musikkapelle zum Dämmerschoppen auf.

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Es war wirklich ein gelungenes Eröffnungsfest!

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Bautagebuch Woche 20:

Einladung zur Eröffnung des MuseumsPortales

Einladung zur Eröffnung des neuen MuseumsPortals

 

Das Museumsdorf Niedersulz möchte alle Leser dieses Bautagebuches und Freunde des Museumsdorfes Niedersulz am

Mittwoch, den 16. Mai 2012, um 17.00 Uhr

zur feierlichen Eröffnung des neuen MuseumsPortals durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll herzlich einladen.

Feiern Sie mit uns den Beginn einer neuen Ära im Museumsdorf Niedersulz!

Anschließend DORFFEST am Dorfplatz mit Niedersulzer Schmankerl & Weinen

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Bautagebuch Woche 19

Das Mühlenrad ist saniert

„Es klappert die Mühle am rauschenden Bach…“ – das alte Kinderlied erzählt von einem Geräusch das einst zum üblichen Grundton eines Dorfes gehörte. Das wird auch im Museumsdorf Niedersulz bald wieder so sein.

Im Sommer 2011 wurde das über zwei Meter hohe Mühlenrad der Hofmühle aus Walterskirchen ausgebaut und anschließend die Mühlengrube abgedichtet und saniert. Im Frühjahr 2012 renovierten Fachleute auch das Mühlenrad und ersetzten die kaputten Teile vom Tragrahmen bis zu den Schaufelrädern durch neues Holz.

Nun wurde das Antriebsrad wieder in das Mühlenwerk eingesetzt und kann demnächst in Betrieb gehen. Dann wird für die Besucher auch akustisch die Vergangenheit spürbar werden.

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Bautagebuch Woch 18: Alte Rebsorten neu erleben

Studenten der BOKU Wien mit Prof. Helmut Redl, Ulrike Nehiba (Gartenleitung Museumsdorf Niedersulz) und Mag. Günter Fuhrmann (GF Museumsdorf Niedersulz)

Letzte Woche wurden im Zuge der Neugestaltung und Erweiterung der Außenbereiche im Museumsdorf Niedersulz durch eine Studienvertretungsgruppe für Oenologie und Weinwirtschaft der BOKU Wien unter der Leitung von ao. Univ.Prof. DI Dr. Helmut Redl ein Schauweingarten neu ausgesetzt.

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Alte, für das Weinviertel typische Rebsorten – wie Welschriesling, Zweigelt, Roter Veltliner und die Paraderebsorte Grüner Veltliner – wurden dabei als Einzelstockkultur (oder auch Pfahlkultur) ausgepflanzt, die in Österreich bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts die verbreitetste Erziehungsmethode war.

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Dabei wird für jede Rebe ein Lärchenpfahl eingeschlagen, der dem späteren Stamm als Stütze dient. Ein Pflanzloch wurde ausgehoben, in das die selektierten Rebsetzlinge, die Klonmaterial von rund 70 Jahre alten Rebstöcken sind, eingesetzt wurden. Die Wurzeln wurden mit Feinerde bedeckt und mit Wasser eingeschlämmt um mögliche Luftlöcher in der Wurzelzone zu vermeiden.

Mit dem Schauweingarten im Museumsdorf Niedersulz sollen den Besuchern alte, traditionelle Erziehungsformen der Rebe gezeigt und näher gebracht werden.

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Bautagebuch Woche 17: Biologischer Rollrasen für den neuen Spielplatz

Die biologische Keimdauer einer Spielwiese hält sich leider nicht an Öffnungstermine: Am Samstag, 21. April begann wieder die Saison im Museumsdorf, zu früh für eine stabile Grasnarbe unter den neuen Naturspielgeräten neben dem Dorfwirtshaus. Doch das Gartenteam wusste eine geniale Lösung: Gemeinsam mit einer Gartenbaufirma wurde die Grassode einer Wiese in der Museumsdorf eigenen Baumschule abgenommen und unter den Spielgeräten verlegt. Eine derartige biologische Grassode ist viel schwieriger zu verlegen, da die Durchwurzelung weitaus lockerer ist, als bei einem künstlich gezüchteten Rasen. Doch das Experiment gelang und so war der Spielplatz für die Kinder ab dem ersten Öffnungstag zu benutzen.

Highlight des neuen Naturspielplatzes ist der Weidentunnel, der aus langen Weidenruten geflochten wurde. Sie wurden von Kopfweiden in der Region rund um das Museumsdorf geschnitten. Sobald die Weidenzweige angewachsen sind, ergibt ihr Laub ein dichtes grünes Dach und eine ideale Spielmöglichkeit für Kinder.

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Bautagebuch Woche 16: Umbau des Bauernhofes

Eine komplette Umstrukturierung des Lebenden Bauernhofes wird es künftigen den Besuchern ermöglichen, mit vielen Kleintieren hautnah in Kontakt zu kommen.

Zur besonderen Freunde des jungen Publikums dürfen viele der Gehege nach dem Umbau betreten und die Kleintiere, wie Ziegen oder Hühner auch gestreichelt werden – wenn es beiden genehm ist. Denn genauso wie ein alternativen Weg rund um die Gehege herum führen wird, können auch die Tiere bei Bedarf in Ruhebereiche flüchten.

Der Umbau bietet die Möglichkeit, das gesamte Bauernhofareal zu verbessern, zum Beispiel die Gehege mit automatischen Tränken auszustatten und die Koppeln zu vergrößern.

Für die Wasservögel gibt es einen Entenweiher und auch die Schweine erhalten ein schönes Freilaufgehege. Richtung MuseumsPortal wird eine neue Schafweide angelegt.

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Bautagebuch Woche 15: Arbeiten rund um die Schule aus Gaiselberg

Vor der kurz vor Fertigstellung stehenden Schule aus Gaiselberg wird aktuell der Schulgarten nach Originalplänen eines Schulgartens aus Schrick aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet. Der Schulgarten diente damals nicht nur der Nahversorgung des Lehrerhaushalts, sondern war vielmehr „Lehrgarten“ und Anschauungsobjekt für die Schüler

Dabei gab es strikt getrennte Beete: für Mädchen die küchenbezogenen Beete und für Knaben die feldbezogenen Flächen.

Auf einer Obstwiese neben den Beeten wurden zudem

verschiedene Schnitt- und Erziehungsmaßnahmen von Obstbäumen und Beerensträuchern gelehrt sowie die Veredelung von Wein. Eine Böschung war mit Wildsträuchern und Wildrosen, aber auch Giftpflanzen und Futtergräsern bepflanzt, um auch verschiedene Naturformen kennenzulernen.

Der Dorflehrer hatte darüber hinaus die ehrenvolle Aufgabe, im Schulgarten neue Sorten zu ziehen und die Dorfbevölkerung über alternative Pflanzen und Gartentechniken zu informieren.

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Bautagebuch Woche 14: Färbelung nach alter Tradition in der Schule aus Gaiselberg

In der wiedererrichteten Volksschule aus Gaiselberg wird die originale Färbelung eines Weinviertler Hauses nachvollzogen.

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Der Mistelbacher Malermeister Christoph Bacher walzt Küche und Schlafzimmer nach einer Technik, die im Weinviertel seit rund 150 Jahren üblich ist.

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Bachers Betrieb ist seit 100 Jahren im Familienbesitz und kann dadurch auf viel altes Wissen und Handwerkszeug zurückgreifen. Bei den Farben wird mit Leim und natürlichen Pigmenten ebenfalls nur traditionelles  Material verwendet. Dadurch entsteht ein Wandbild, wie es dem Zeitschnitt der Schule um 1910 entspricht.

Gearbeitet wird mit alten Walzen, die über einen Speiseschwamm während des Abrollens mit neuer Farbe versorgt werden. Allerdings muss hier ständig der Speiseschwamm mit neuer Farbe getränkt werden. Eine Weiterentwicklung ist der „Walzapparat“, der schnelleres Arbeiten erlaubt. Eine ruhige Hand und Augenmaß sind trotzdem erforderlich. Doch die besitzen sowohl Christoph Bacher, wie auch seine Mitarbeiter aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen mit diesen überlieferten Techniken.


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Bautagebuch Woche 13:

Neuer Naturspielplatz im Museumsdorf

Spielen und toben, während die Eltern gemütlich Kaffee-trinken, den Ausblick genießen und entspannen können, das ist das Konzept der zwei neuen Spielplätze im Museumsdorf Niedersulz.

Neben der Familienterrasse des Cafés im neuen Eingangsgebäude und Besucherzentrum, dem MuseumsPortal, entsteht zurzeit ein großangelegter Spielplatz aus Naturmaterialien.

Netzaufstieg und Rutsche sind in das Gelände eingepasst und ermöglichen den Kindern die Eroberung einer abwechslungsreichen Hügellandschaft. Lauftellerpfosten, Netztunnel, Hüpfpalisaden und ein Stangen-Tippy bieten weitere Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten an. Eine Blumenwiese mit schattenspendenden Obstbäumen lädt zum Laufen und Tollen ein.

Der Spielplatz ist so angelegt, dass er bequem von den Eltern von der Familienterrasse aus direkt gesehen werden kann.

Ein ähnliches Prinzip herrscht auch beim neuen historischen  Spielplatz neben dem Salettl des Dorfwirtshauses. Auch hier können die Kinder in unmittelbarer Sichtweise der rastenden Eltern Nestschaukel, Federwippen, Wackelschafe und Balancierstämme nutzen.

Demnächst wird auch ein Weidentunnel angelegt. Die rund 2,5 Meter langen Weidenruten stammen von den eigenen Kopfweiden des Museumsdorfes.

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Bautagebuch Woche 12:

Der Mühlenteich ist wieder befüllt

Im Zuge der umfassenden Adaptierung und teilweisen Neubaus des Wasserumlaufsystems wurde auch der Mühlenteich vergrößert. Nachdem er für die baulichen Maßnahmen entleert wurde, wurde er nun wieder befüllt. Der Mühlenteich dient als Wasserspeicher und Feuerlöschteich und versorgt zwei Zisternen zur Bewässerung der Gärten des Museumsdorfs.

Zudem wurde der alte „Mönch“ erneuert. Mit dem „Mönch“ wird die Wasserstandshöhe des Teiches in Symbiose mit dem natürlichen Vorfluter reguliert. Ein weiterer, zweiter Mönch wurde installiert, der zukünftig den Zulauf zum Pumpwerk regelt. Zwei dem Mönch vorgeschaltete Siebe filtrieren Grobteile aus dem Speicherwasser.

Der Teich wird nun noch mit einem Koppelzaun gesichert und somit für die Besucher zugänglich gemacht.

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Bautagebuch Woche 11: Erste Aussaat im neuen Folientunnel

Premiere im Gartenteam: Vergangene Woche wurde zum ersten Mal der neue Folientunnel benutzt. Während es draußen abends noch friert, heizt die Sonne den Folientunnel unter Tags schon derartig auf, dass bereits mit der Aussaat begonnen werden kann. Dies sind im Museumsdorf selbstgezogene Blumen- und Gemüsesorten, wie beispielsweise Cosmea, Eisenhut und Mirabilis, aber auch Brokkoli, Kohl und Porree, die hier gesät, später pikiert und für das Auspflanzen in den Museumsgärten vorbereitet werden.

Der 24 mal 5 Meter große Folientunnel bietet nicht nur ausreichend Platz für die zahlreichen Jungpflanzen sondern ermöglicht auch die Aufzucht von hochwüchsigen Pflanzen, für die die früheren, eher niedrigen Frühbeete nicht geeignet waren.

Der neue Folientunnel erlaubt nun viel mehr als bisher die Vermehrung und Sicherung alter Sorten von Blumen und Gemüse.


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Bautagebuch Woche 10:

Ein Kürbisacker für 2012 unter der Regie von Heidi Strobl

Heidi Strobl, langjährige Journalistin der Kurierbeilage Freizeit und am Wochenende Weinviertlerin, hat eine Passion: Kürbisse. 2012 unterstützt Heidi Strobl das Garten- und Grünraumteam unter der Leitung von Ulli Nehiba in den „Kürbis-Belangen“, stellt ihr Know-How zur Verfügung und übernimmt die Patenschaft für den Kürbisacker.

Bei der ersten Vor-Ort-Besichtigung im Museumsdorf wurde der optimale Standort des Kürbisackers festgelegt und welche Sorten idealerweise ausgesät werden. Ein breites Spektrum von regional typischen Kürbissorten wie Türkenbundkürbis, Blauer Bratkürbis oder Muskatkürbis werden auf der Fläche auf dem Weg ins Dorf angebaut werden.

Beim Dorfherbst am 7. Oktober 2012 können die Kürbisse bei einer Rohverkostung probiert werden.

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Bautagebuch Woche 9:

Innenausbau im MuseumsPortal

Der Innenausbau des Foyerbereiches im neuen Eingangsgebäude startete diese Woche. Die dominierenden Materialien bei der Ausführung und Gestaltung sind dabei Holz und Glas. Die Unterkonstruktion der Innenwandverkleidung besteht aus einer Holzlattenkonstruktion, die mittels senkrechten Streben an der Decke angebracht ist. Die Täfelung der Wand selbst ist eine waagrechte Brettverkleidung, die optisch der äußeren Fassadenstruktur des MuseumsPortals ähnelt und die mit natürlichen Ölen, wie beispielsweise Leinöl, vorbehandelt wurden.

In die Holzverkleidung am Plafond werden in späterer Folge  Beleuchtungselemente dezent integriert und versenkt.

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Bautagebuch Woche 8:

Kastenfenster für das Salettl

Das Salettl, der Zubau des Dorfwirtshauses, erhielt diese Woche neue Kastenfenster. Die Fa. Bogensdorfer aus Blumenthal arbeitete auch hier in historisch-authentischer Bauweise und mit natürlichen Materialien wie heimisches Holz, Glas, Ölfarben und Ölkitte, sodass sich die neuen Kastenfenster harmonisch in das Gesamtkonzept und die Bau-Philosophie des Museumsdorfes einfügen. Eine Wiederbelebung alter Handwerkstraditionen durch die Realisierung und Ausführung lokaler Firmen ist das Ergebnis!

Bei einem Kastenfenster werden zwei separate Rahmen der Doppelfenster konstruktiv zusammengefasst, woraus sich ein geschlossener „Kasten“ aus den Glasflächen und Rahmen ergibt. Der so geschaffene Luftpolster fungiert dabei als Kältebarriere, die die Kälte von außen nach innen abbaut und minimiert.

Für das Salettl wurde die „Grazer Stock-Fenster“ – Variante gewählt, bei der die äußeren Flügel nach außen aufschlagen und die inneren Flügel nach innen.

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Bautagebuch Woche 7

Der Eisteich wird vertieft

Der aktuelle Frost ermöglicht es, eines der wichtigsten Projekte der Wasserkreislauf-Wirtschaft im Museumsdorf Niedersulz in Angriff zu nehmen. Der große Eisteich neben der Herrschaftsmühle aus Walterskirchen wird derzeit vertieft.

Der Eisteich dient in Zukunft als Wasserspeicher zur Bewässerung der Gartenanlagen des gesamten Dorfes. Damit trotz der regelmäßigen Entnahmen ausreichend Wasser nachfließen kann, münden sämtliche Drainagen und Regenwasserleitungen sowohl des bestehenden Dorfes, als auch der neuen Flächen in den Teich.

Doch bei hochsommerlichen Temperaturen würde auch dieser vertiefte Natur-Speicher nicht für die Bewässerung ausreichen. Schließlich werden zur Bewässerung der Gartenanlagen wöchentlich 10 m³ Wasser benötigt.  Daher wird der neben dem Teich liegende Auwald als zusätzliches Retentionsbecken genutzt.

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Bautagebuch Woche 6:

Gleichenfeier im Museumsdorf

Ein wichtiger Höhepunkt in der Baugeschichte des neuen „Museumsportals“ in Niedersulz war die Gleichenfeier am Donnerstag, den 2. Februar 2012.

„Eine Gleichenfeier ist im Hochbau sehr wichtig,“ erklärte Rudolf Robitza, Prokurist der Baufirma Pittel+Brausewetter und Haupt-Baunehmer des neuen Eingangsgebäudes. „Der Bauherr feiert gemeinsam mit seinen Mitarbeitern den Abschluss eines Bauprojekts. Auf dieser Baustelle wurden immerhin bereits rund 5.000 Arbeitsstunden eingebracht.“

Nicht nur die Fertigstellung des Rohbaues des neuen Museumdorf Entrées wurde gefeiert: „Das Eingangsgebäude ist nur eines von insgesamt sechs Bau-Losen. Gemeinsam mit Bauhof, Infrastruktur, Attraktivierung, Parkplatz und Grünraumgestaltung ist es aktuell die größte Kulturbaustelle des Landes Niederösterreich,“ erklärte Landtagspräsident a. D. Herbert Nowohradsky.  „Und das war auch essentiell,“ ergänzte Dr. Edgar Niemeczek, Geschäftsführer des Museumsdorfes Niedersulz. „Nach 30 Jahren Aufbauzeit erhält das Museumsdorf nun endlich das, was für einen modernen Museumsbetrieb notwendig ist.“ Gleichzeitig gab er einen erfreulichen Ausblick: „Wir freuen uns schon sehr, dass Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am 18. Mai 2012 das Museumsportal seiner Bestimmung übergeben wird.“ Sehr gute Aussichten für Sulz´Bürgermeister Franz Pirkner, der schon jetzt über die gute Zusammenarbeit der Niedersulzer Bevölkerung mit dem Museumsdorf begeistert ist und sich für die Zukunft der Region große Chancen erwartet.

Das Schlusswort hatte traditionsgemäß ein Lehrling: Christopher Mayer, Lehrling der Baufirma Pittel+Brausewetter verlas den Gleichenspruch, leerte ein Glas Wein in einem Zug und zerschmiss das Glas am Boden. Dieser traditionelle Brauch und schöne Abschluss der Gleichenfeier soll Glück für die finalen Bauarbeiten und für das Gebäude bringen.

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Bautagebuch Woche 5:

Der Bauhof wird eingerichtet.

Unsere Mitarbeiter Roman Gindl und Thomas Mayer können bereits in der neuen Werkstätte arbeiten. Sie beginnen mit der Sanierung der Bänke für die neue Schule aus Gaiselberg.

Die Bauarbeiten an Bauhof und Depot sind mittlerweile abgeschlossen, nun wird mit der Innenausstattung und Einrichtung begonnen.

Im so genannten Vordepot, der ersten Anlaufstelle für neu angelieferte Objekte, wurde bereits ein Hochregal für eine platzeffiziente Lagerung errichtet.

Derzeit die Tischlerwerkstätte eingerichtet. Sie dienen der Restaurierung neu übernommener Objekte in den Museumsbestand, aber auch zur Sanierung von Arbeitsgeräten, Möbeln und Wagen aus der bestehenden Sammlung.

Der Personalbereich für das Bau und Gartenteam inklusive Garderoben, Sanitärräume und Büros sind bereits in Verwendung.

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Bautagebuch Woche 4:

Sanierungsbeginn Volksschule Gaiselberg

Das neue Eingangsgebäude schafft ab der Saison 2012 eine neue Sicht auf das ursprüngliche Kerndorf des Museumsdorfes Niedersulz: Im Fokus des Ausblicks vom neuen Museumsportal aus steht unter anderem die alte Schule aus Gaiselberg, die bereits 2009 wiederaufgebaut und nun finalisiert wird.

Derzeitiger Schwerpunkt ist dabei die Sanierung sämtlicher Fenster und Türen, die aus dem Originalgebäude in den Wiederaufbau integriert wurden. Dazu werden die alten Farbschichten abgeflämmt und sorgfältig mit einer Spachtel abgeschliffen.

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Die neu angebrachte Holzlasur besteht – wie es vor 100 Jahren üblich war – aus Ölfarben. Bei der Farbgebung wird einem authentischen Gesamt-Farbkonzept gefolgt, in das die Gestaltung der Decken und Wände der zwei Schulklassen und der Lehrerwohnung ebenfalls eingeschlossen sind.

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Zu diesem Zweck werden derzeit die Wände der beiden Klassenzimmer und der daran anschließenden Lehrerwohnung ausgebessert, verspachtelt und geglättet. Auch die künftige Wandfärbelung – zum größten Teil in weiß gehalten – orientiert sich an historischen Vorbildern. So werden die Kalkfarben mit natürlichen Farbpigmenten gemischt. Die Lehrerwohnung wird dabei mit der alten Technik des Walzens mittels Schablonen dekoriert.

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Bautagebuch Woche 3:

Vorplatzgestaltung des Eingangsgebäudes

Nach dem Abbau der Baustelleneinrichtungen wurde mit den Arbeiten zur Vorplatzgestaltung begonnen. Das Bodenniveau wurde auf die endgültige Höhe planiert, die Flächen für die Wiesen mit integrierten Staudenbeeten voradaptiert.

Im südöstlichen Bereich vor dem Eingangsgebäude entstehen bereits erste Flächen für den Naturspielplatz. Geplant sind eine Rutsche, Schaukeln, Balancierstamm, Netztunnel, Laufteller u.e.m. aus natürlichen, authentischen Materialien.

Von der Terrasse des Gastronomiebereiches aus, wird man freie Sicht auf den Spielplatz haben.

Eine Zisterne, östlich gelegen, dient als Reservedepot für Löschwasser und Bewässerung und wird zukünftig im Zuge eines ökologisch ausgeklügelten Wasserkreislaufes aus dem Mühlenteich des Museumsdorfes gespeist werden.

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Bautagebuch Woche 52:

Erster Bauabschnitt finalisiert – Bauhof und Anzuchtgärtnerei

Der im Sommer 2011 begonnene Bau des neuen Bauhofes konnte nach sechs Monaten finalisiert werden und wird mit Beginn 2012 planmäßig bezogen.

Depot, Garagen, zwei Werkstätten – für Holz- und Metallarbeiten, Büros für die Bauleitung und das Gartenteam sowie Sozialräumlichkeiten wurden im Zuge des Neubaus geschaffen. Das 900 m² große Obergeschoss des Bauhofes wurde dabei als Holzbau ausgeführt und dient zukünftig als Depot- und Lagerfläche für die umfassende Sammlung des Museumsdorfes.

Parallel zum neuen Bauhof entstand am Areal die neue Anzuchtgärtnerei mit einem Mutterpflanzenquartier, dem Folientunnel, Frühbeeten, Stellflächen, einem Kompostierplatz und überdachte Lagerboxen. Sämtlicher pflanzlicher Abfall des Museumsdorfes wird auf dem Kompostierplatz zu Gartendünger wieder aufbereitet und schafft optimale Voraussetzungen für einen ökologisch nachhaltigen Betrieb im Museumsdorf Niedersulz.

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Bautagebuch Woche 51

Wirtshaus Zubau mit historischen Baustoffen

Die Verwendung von „Wiener Taschen“ gibt dem Dach ein einheitliches Aussehen

Der Zubau des Dorfwirtshauses macht große Fortschritte – mittlerweile wird das Dach eingedeckt. Dabei wird stets darauf geachtet, originale und authentische Baustoffe- und elemente zu verwenden.

So wird der Zubau in der Stilistik eines Salettls mit historischen „Wiener Taschen“ aus dem Fundus des Museumsdorfes gedeckt und gibt damit dem Wirtshausdach ein homogenes Aussehen. Eine typische, alte Dachgaupe wurde ebenfalls an der Stirnseite angebracht. Besondere Sorgfalt galt dabei dem Bau des Rauchfanges. Das Prinzip der Authentizität und Homogenität gilt auch für das Innere des künftigen Wirtshausbereiches. Die Wirtshausdecke ruht auf einem historischen „Tram“ – Deckenträger.

Das Salettl steht übrigens ganz in der Tradition des Fürst Liechtenstein´schen Jägerhauses, denn die Fenster, die demnächst zwischen den Stehern montiert werden, stammen aus dem Liechtenstein Gartenpalais in der Rossau in Wien.

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Bautagebuch Woche 50

Erfolgreiche Blower Door Messung

Das neue Eingangsgebäude hat beim Blower-Door-Test optimale Werte erreicht.

Das Differenzdruck-Messverfahren, oder auch Blower-Door-Test genannt, dient dazu, die Luftdichtheit eines Gebäudes zu messen bzw. Lecks oder Fehlstellen in der äußeren Gebäudehülle zu lokalisieren und die Luftwechselrate festzulegen.

Primäres Ziel eines jeden Bauvorhabens ist das Erreichen einer optimalen Wohnsituation- und behaglichkeit und das Minimieren der dafür aufgewendeten Energie. Der Blower-Door-Test und sein Nachweis ist bei Niedrigenergie- und Passivhäuser mittlerweile Pflicht.

Der ideale Blower-Door-Testwert (n50) für die stündliche Luftwechselrate bei Passivhäusern sollte kleiner als 0,6 (1/h) sein. Bei der Messung des neuen Eingangsgebäudes wurde ein Optimalwert von n50 = 0,23 (1/h) ermittelt.

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Bautagebuch Woche 49

Baufortschritte Dorfwirtshaus

Der Dachstuhl des Salettls ist fast fertig gestellt.

Die Baufortschritte des Dorfwirtshauszubaus nehmen Gestalt an.

Das Credo dabei: die Stilistik des bestehenden Altgebäudes  des ehemaligen „Lichtensteinschen Jägerhauses“ soll unter allen Umständen erhalten bleiben.

Die Vergrößerung des Gastraumes in der Art eines Salettls mit einer weiten Holzglasfront, das Integrieren von historischen Holzbalken in der Decke des Gastraumes, sowie adaptierte Verputzflächen und Beleuchtungs- und Ausstattungsgegenstände,  garantieren ein harmonisches Einfügen des neuen Zubaus in das bestehende Wirtshausensemble.

Der Bau des Dachstuhls steht ebenfalls in der Tradition regionstypischer Zimmermannskunst in Massivholzbauweise.

Für die noch folgende Dachdeckung werden  „Wiener Taschen“ – Dachziegel, wie sie typisch für die Weinviertler Bauweise waren, aus dem Fundus des Museumsdorfes Niedersulz verwendet werden.

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Bautagebuch Woche 48

Verglasung des Eingangsgebäudes

Die mehrere Meter hohe Verglasung im Foyer des Eingangsgebäudes bietet Tageslichtqualität und einen ungestörten Blick vom Zugangsbereich in das Museumsareal.

Noch rechtzeitig vor Winterbeginn und termingerecht wurde das neue Eingangsgebäude verglast und damit winterdicht und wetterfest gemacht. Die mehrere Meter hohe – vom Boden bis zur Decke reichende – und auf beiden Längsseiten angebrachte Verglasung des Foyers, soll eine komplette und freie Sicht auf das gesamte Museumsareal und das Weinviertler Landschaftspanaroma ermöglichen. Zudem wurde durch den Lichteinfall aus allen Himmelsrichtungen eine optimale Nutzung des Tageslichtes geschaffen. Als Anflugsschutz für Vögel wurden an den Glasflächen kaum sichtbare Vogelschutzstreifen angebracht.

Die Stahl-Fensterkonstruktion besteht aus einer Wärmeschutzverglasung bestehend aus drei Schichten in Passivhaus-Qualität.

Die Fenster werden gemäß Passivhaus-Standard nur zu Lüftungs- und Kühlungszwecken automatisch geöffnet werden können.

Aufgrund der nun geschaffenen Winterdichtheit, werden in weiterer Folge über die Wintermonate diverse Innenausbauten , wie beispielweise Estricharbeiten, Elektro- und Wasserinstallationen, durchgeführt.

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Bautagebuch Woche 47:

Beginn des Zubaues beim Dorfwirtshaus

Das Dorfwirtshaus erhält einen Zubau. Diese Woche wurde mit den Mauern in Ziegelmassivbauweise begonnen.

Die laufenden, baulichen  Maßnahmen zur Erweiterung des Museumsdorfes machten auch einen Ausbau des Gastronomiebereiches notwendig. Ein Zubau an unser Dorfwirthaus wurde geplant und ist derzeit voll im Gange.

Dabei wird der Gastraum vergrößert und die Sozial- und Lagerräume erweitert, sowie neue WC-Anlagen geschaffen. Die aktuelle Grundfläche des Dorfwirtshauses soll mit dem Zubau, der ein traditionelles Weinviertler Salettl zitiert, fast verdoppelt werden.

Zurzeit finden die ersten Fundierungsarbeiten statt – die Stahlbetonplatte des Fundaments wird betoniert. Die erforderlichen Kanal- und Versorgungsleitungen sind bereits unter der Betonplatte verlegt. Im Laufe der nächsten Wochen wird der Zubau in Ziegelmassivbauweise errichtet und soll planmäßig in angepasster Struktur bis vor Weihnachten Dachdichtheit erreicht haben.

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Bautagebuch Woche 45:

Sanierungsbeginn der Hofmühle aus Walterskirchen

Der hohe Grundwasserspiegel hat die Fundamente der Hofmühle aus Walterskirchen  geschädigt und benötigt dringend eine Sanierung.

Seit längerer Zeit beschädigen der hohe Grundwasserspiegel und ungenügende Fundamente die Hofmühle aus Walterskirchen.

Beim Sanierungskonzept werden in der Etappe 1 der Bauphase die Kellerräumlichkeiten von vorhandenem Schlamm, Schutt und Schmutz befreit und gereinigt.

Ziel ist es, im Zuge der Sanierung die Verstärkung des bestehenden Fundaments und eine Stabilisierung der Tragfähigkeit zu erreichen. Dazu werden in der Folge Plomben in das Kellermauerwerk gestemmt, die mit einem Sockelverguß ausbetoniert werden. Weiters soll ein Pumpensumpf im Keller eingebaut werden, mit dessen Hilfe bei weiteren potentiellen Wassereintritten in Zukunft das Wasser abgepumpt werden kann.

In der Etappe 2 wird in die Mühlradgrube eine dichte Wanne als Wasserfang eingebaut um das Mühlrad wieder zu aktivieren.

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Bautagebuch Woche 44

Eine neue Anzuchtgärtnerei

Hinter dem neuen Depot wird derzeit der Untergrund für die Stellflächen der neuen Anzuchtgärtnerei vorbereitet.

Im Zuge der Errichtung von Werkstätte und Depot wird eine umfangreiche Anzuchtgärtnerei aufgebaut. Die ermöglicht es den Gärtnern des Museumsdorfes eine viel größere Anzahl an alten Blumen- und Gemüsesorten für die Museumsdorfgärten zu kultivieren und zu vermehren. Schließlich werden im Hinblick auf Museumsdorf NEU einige zusätzliche Gärten entstehen.

Die neuen Flächen werden derzeit für die verschiedenen Aufgaben vorbereitet und können Ende des Jahres schrittweise bezogen werden.

Die Anzuchtgärtnerei wird unter anderem ein Mutterquartier enthalten, in der alte Staudensorten vermehrt werden können. Ein 5 mal 24 Meter großer  Folientunnel erlaubt das Vorziehen von Bauernblumen und Frühblühern, wie Dahlien und Zinnien und auf 60 Laufmetern werden Frühbeete in alter Gärtnertradition errichtet.

Eine gekieste Fläche bietet einen optimalen Untergrund für sonnige Stellflächen, erleichtert pikierten Jungpflanzen das Wachsen, den Gärtnern das Bewässern und schützt vor Schädlingen, wie Schnecken. In einer Baumschule werden historische Obstsorten kultiviert und vermehrt.

Sämtlicher pflanzlicher Abfall des Museumsdorfes wird auf einem großen Kompostierplatz zu Gartendünger wieder aufbereitet.

In überdachten Lagerboxen werden Humus, Sand und Kompost aufbewahrt, die das eigenständige Mischen von Blumenerde für die Anzucht ermöglichen.

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Bautagebuch Woche 43

Der neue Flugdachbereich – ausreichend Platz für große Wagen

Der Flugdachbereich neben dem neuen Bauhof wird künftig der Wagensammlung vorübergehenden Platz bieten.

Ein wichtiger Teil des Bauhofs ist der Flugdachbereich, der an der Ostseite des Gebäudekomplexes errichtet wurde.

Er dient, wie in zahlreichen europäischen Freilichtmuseen üblich, als witterungsgeschützte Unterstellfläche und Zwischenlager für Fahrzeuge und große bäuerliche Geräte. Nach ihrer Sanierung werden sie wieder im Museumsdorf ausgestellt.

Der Flugdachbereich erhielt kürzlich sein Pultdach und wird im Winter 2011 bezugsfertig sei.

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Bautagebuch Woche 39:

Frische Farbe für die Kellergasse

Monika Hofstetter, Thomas Mayer und Karl Kadiurek beim Streichen des Presshauses aus Kleinschweinbarth.

Ein wesentlicher Bestandteil des „Museumsdorfes Neu“ ist die Sanierung bestehender Gebäude, darum streichen die Mitarbeiter des Museumsdorfes zurzeit die Presshäuser der Kellergasse neu.

Traditionell bei den Weinviertler Gebäuden ist die Farbe Weiß. Gefärbelt wird seit Jahrhunderten mit Kalkschlämme. Diese Farbe, die aus gelöschtem Kalk hergestellt wird, zeichnet sich besonders durch ihre antiseptische und schimmelpilzhemmende Wirkung aus.

Eine Ausnahme bildet das Presshaus aus Kleinscheinbarth. Dessen Fassade wird seit seiner Wiedererrichtung im Jahr 1994 gemäß dem Originalbefund in Grün gestrichen. Auch die Basis dieser Farbe ist ganz nach Weinviertler Tradition Kalkschlämme, die entsprechend Originalfarbe abgemischt wird.

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Bautagebuch Woche 38:

Depotflächen für das Museumsdorf

Die Errichtung des Bauhofes samt Depot ist schon weit fortgeschritten.

Der Rohbau der künftigen Lagerflächen für die Sammlungen des Museumsdorfes ist so gut wie abgeschlossen.

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Das ca. 900 m² große Obergeschoss wurde als Holzbau ausgeführt. Die Inbetriebnahme des Bauhofes ist im Spätherbst dieses Jahres geplant.

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Bautagebuch Woche 37:

Holzkonstruktion mit Format

Im weitläufigen und großzügigen Eingangsbereich ermöglicht die ausgeklügelte und filigrane Holzkonstruktion einen großzügigen Innenraum, ganz ohne Stützen.

Über dem  Hügel des Schmalzberges erhebt sich seit kurzem die Holzkonstruktion des neuen Eingangsgebäudes.

Die Außenhülle wird demnächst fertiggestellt. Mittlerweile steht auch das Innenleben am Arbeitsprogramm.

Das Eingangsgeschoss wird durch ein großzügiges Foyer dominiert. Dieser offene, verglaste Besucherraum ermöglicht dem Gast die emotionale Vorbereitung auf das Erlebnis Museumsdorf. Dazu ist ein weitgespannter stützenloser Innenraum nötig, den eine hochtechnische Holzkonstruktion, die stabil und filigran gleichzeitig erscheint, erst ermöglicht.

In den seitlichen Teilen des Eingangsfoyers sind sowohl ein Gastronomiebereich geplant als auch ein Museumsshop mit Spezialitäten aus dem Weinviertel.

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Bautagebuch Woche 36:

Ein neues, nachhaltiges Bewässerungssystem

Das neue Bewässerungssystem sorgt für eine verbesserte Wasserversorgung der Bauerngärten, freut sich das Gärtnerinnen-Team: Daniela Narr, Gabriele Gratsch, Katharina Mezgolits und Gartenleiterin Ulli Nehiba.

Hobbygärtner wissen es: Üppige Blumenpracht erhält nur, wer fleißig gießt. Das gilt ganz besonders für die ausgedehnten Gärten des Museumsdorfes Niedersulz.  Ein neues Bewässerungssystem, das im Zuge der Erneuerung der Infrastruktur verlegt wurde, konnte am Wochenende in Betrieb genommen werden.

Das war nicht immer so: An heißen Sommertagen werden bis zu 10 m³ Wasser für die  Bewässerung der Gärten benötigt. Bis jetzt musste es mit einem Tankwagen geholt werden, anschließend war das Gartenteam mehrere Stunden am Tag damit beschäftigt, das Wasser in den Gärten zu verteilen.

Das neue Bewässerungssystem ist nicht nur praktisch sondern auch nachhaltig: Niederschlagswässer werden im Museumsdorf über Auffanggräben in einen vorhandenen Teich geleitet, der wiederum Zisternen speist. Von diesen Zisternen wird das Nutzwasser zu den einzelnen Unterflurhydranten in die Gärten geleitet. Diese für die Besucher unsichtbaren Wasserentnahmestellen sind im ganzen Dorf an neuralgischen Stellen verteilt und stellen für unser Gärtnerinnenteam stets ausreichend Gießwasser zur Verfügung.

Die nun wesentlich erleichterte Bewässerung wird sich für die Besucher bald in der Blumenpracht widerspiegeln und spart viel Arbeitszeit, die für die Betreuung der Gärten genutzt werden kann.

Denn das Naturgartenfest 2011 naht: Samstag, 10. September von 10 bis 18 Uhr.

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Bautagebuch – Woche 35:

Umgestaltung des Bibelgartens

Unter der Anleitung von Museumsdorf-Gärtnerin Daniela Narr helfen die Mitglieder des SCI-Projektes Denis Denisyuk, Katharina Malli, Valeria Polushkina und Mikhail Osinkin, den Bibelgarten umzupflanzen.

Mönchspfeffer, Wein, Diptam, Feige, Myrte oder Cassia sind  die klassischen Pflanzen des Bibelgartens – eines Themengartens der die in der Bibel vorkommenden Pflanzen zeigt  – und naturgemäß äußerst wärmeliebend. Doch dieses Kleinklima konnte ihnen der bisherige Platz des Museumsdorf-Bibelgartens zwischen Lutherischer Geheimkirche und Bernhardsthaler Stadl nicht bieten. In den Schatten gedrängt und durch Kaltluftseen beeinträchtigt, waren viele Pflanzen im Winter stets abgefroren.

Nun wird der Bibelgarten an einen besser geeigneten Platz verlegt: Genau im Mittelpunkt von drei sakralen Bauten, der katholischen Gelöbniskapelle aus Obersulz, dem Täufermuseum aus Wilfersdorf und der Lutherischen Geheimkirche aus Niederfellabrunn. Der neue Standort ist nicht nur zentraler, sondern bietet sich für eine passende, südländische Gestaltung an: So wird eine Trockensteinmauer errichtet und der Garten platzartig gestaltet. Die Bibelpflanzen werden in eingefassten Beeten angelegt, die von Schotterwegen umrahmt sind.

Zurzeit werden die Pflanzen des Bibelgartens ausgesiedelt. Dabei bekommt das Gärtnerinnen-Team des Museumsdorfes besondere Hilfe. Acht Jugendliche aus verschiedenen Teilen Europas, Teilnehmer eines internationalen Freiwilligen-Projektes SCI (Service Civil International) arbeiten zwei Wochen lang ehrenamtlich im Museumsdorf. Die Jugendlichen interessieren sich für Geschichte und Gartenarbeiten. Sie  helfen überall mit, wo fleißige Hände gebraucht werden, sei es bei der Obsternte, dem Kalken der Hauswände oder dem Anbringen von Verbiss-Schutz an jungen Bäumen.

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Bautagebuch – Woche 34:

Platz für die Sammlungen

Der Rohbau des künftigen Bauhof- und Depotgebäudes ist weitgehend abgeschlossen.

Die Arbeiten am künftigen Bauhof- und Depotgebäude gehen zügig voran. Der Rohbau des Untergeschosses ist weitgehend abgeschlossen.

Der Bau ermöglicht bereits eine Vorstellung von der Ausdehnung des Hauptdepots: Über den gesamten Fußboden wurde eine monolithischer Platte von 900 m² Größe gegossen. Diese Platte wurde in einem Zug gefertigt, mit Hartkornstreuung versetzt und poliert und ersetzt einen kompletten Fußbodenaufbau.

Zu erkennen ist auch schon die gedeckte Zufahrt in das Gebäude. Sie trennt Werkstatt und Zwischendepot. Hier können Neuzugänge im Trockenen abgeladen und in einem ersten Schritt begutachtet werden. Anschließend kommen die Objekte ins Vordepot, wo sie gegen Schädlingsbefall behandelt werden. Erst dann werden sie mittels Lastenaufzug ins Hauptdepot im Obergeschoß transportiert.

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Woche 33:

Das Fenster zum Museumsdorf

Der Effekt des Fensters ist bereits erkennbar: Geschäftsführer Mag. Günter Fuhrmann, Landtagspräsident a. D. Herbert Nowohradsky und Architekt Karl Gruber besichtigen die Baustelle des neuen Empfangsgebäudes.

„Die Natur schlägt jede Zeichnung.“ Landtagspräsident Herbert Nowohradsky a. D. ist beim Lokalaugenschein auf der Baustelle des Eingangsgebäudes begeistert.

Die Holzständerkonstruktion des Empfangsbereiches, die diese Woche aus vorgefertigten Bauteilen montiert wird, gestattet bereits einen atemberaubenden Blick auf das Museumdorf. Gelenkt wird der Blick durch die große Öffnung des neuen Eingangsgebäudes, das wie ein riesiger Bilderrahmen konzipiert ist.

Ein beabsichtigter Effekt des Architekten Karl Gruber der Horner Architekturbüros ah3. „Es soll den Besucher aus seinem Alltag herausholen. Bereits durch Beschreiten der breiten Treppe mit den niedrigen Stufen wird der Gast entschleunigt. Ohne es bewusst zu empfinden, durchschreitet er ein Tor zur Vergangenheit.“

Der Aufbau der Konstruktion wird noch im August abgeschlossen. Anschließend erfolgt der Innenausbau, der bis zum Saisonbeginn 2012 dauern wird.

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Woche 32:

Abbau der „Gemischtwarenhandlung Pawelka“ aus Jedenspeigen.

Unter der Leitung von Dr. Veronika Plöckinger-Walenta erfolgte die fachgerechte Erstdokumentation und Übertragung der reichhaltigen Bestände.

Diese Woche begann der Abbau der ehemaligen „Gemischtwarenhandlung Pawelka“  in Jedenspeigen. Die Greisslerei ist rund 130 Jahre alt und war bis in die 1970er Jahre in Betrieb. Neben der originalen Ladenausstattung samt Regalen und Verkaufspult ist auch ein großer historischer Warenbestand noch erhalten. Das Angebot umfasste Eisenwaren, Textilien aber auch Lebensmittel die nicht selbst hergestellt werden konnten. Das Objekt wirkt gleichsam wie vor 40 Jahren eingefroren. Nach einer provisorischen Zwischenlagerung wird die Greisslerei noch im Dezember dieses Jahres in den neuen Bauhof überstellt und dort als eines der ersten Objekte saniert. Im Zuge der Attraktivierungsmaßnahmen ist geplant die Greisslerei samt Warenbestand in einem geeigneten Objekt wiederentstehen zu lassen.

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Woche 31:

Zeitgemäß – ökologisch – verbindend

Wie jedes historische Gebäude im Museumsdorf Niedersulz, hat auch das in Bau befindliche neue Eingangsgebäude eine Geschichte. Niemand kann sie authentischer vermitteln, als der Architekt DI Karl Gruber.

Begeisternd beschreibt Gruber im NÖN-Gespräch die moderne Holzbauweise.

Die Bretter der Außenverkleidung sind mit Hinterlüftung auf die hoch gedämmten Riegelwände montiert. Den historischen Vorbildern entsprechend werden die Bretter vertikal eingebaut und erhalten eine gebürstete Oberfläche, wodurch das Wasser besser abfließen kann und eine höhere Lebensdauer erreicht wird. Die Längsstöße der Bretter werden mit einem vorspringenden kurzen Querbrett geschützt. Diese sogenannten Opferbretter schützen das wasserempfindliche Hirnholz der Fassadenverkleidung und können, einfach und mit geringem Materialaufwand getauscht werden und verlängern so nochmals die Nutzungsdauer der Fassade.

Das Fassadenholz selbst ist Thermoholz, ein mit Hitze und Wasserdampf behandeltes Fichten und Kieferholz. Bei diesem Prozess werden die Bestandteile des Holzes, welches Schädlingen und Pilzen als Nahrungsgrundlage dient „verbrannt“, wodurch auf einen chemischen Holzschutz zur Gänze verzichtet werden kann. (Ein Effekt, den man auch bei alten Stadelbrettern beobachten kann, wo dieser über Jahrzehnte durch Sonne und Regen erzielt wurde.) Der dunkle Anstrich besteht nur mehr aus Pigmenten und Ölen und schafft, da er unterschiedlich durch die harten und weichen Jahresringe aufgenommen wird, eine harmonische Oberfläche mit Patina, welche wiederum eine Verbindung zum historischen Bestand darstellt.

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Woche 30:

 Werkstätten & Depot: Erste Wände stehen schon

 

Die Arbeiten am zukünftigen Bauhof und Depot gehen zügig voran.

Nach Fertigstellung der Bodenplatte werden bereits die Wände des Untergeschosses errichtet.

Hier befinden sich künftig die Werkstätten sowie Verwaltungs- und Personalräume für Bau- und Gartenteam, Garagen und Lagerräume für Arbeitsgeräte, sowie ein 300 m² großes Zwischendepot. Dieses ist notwendig, um Neuzugänge kurzfristig zu lagern um sie zu erfassen und gegen Schädlingsbefall zu behandeln. Denn erst danach können sie ins Hauptdepot überstellt werden.

In den nächsten Wochen wird über diese Stahlbetonkonstruktion die Zwischendecke gelegt. Das Obergeschoss wie auch die Fassadenverkleidung entstehen in Holzbauweise.

Noch 2011 sollen Bauhof und Depot in Betrieb gehen.

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Woche 29:

Eingangsgebäude verschwindet im Schmalzberg

 

Woche 29: Der Bau des Eingangsgebäudes tritt in diesen Tagen in eine neue Phase ein: Der Bau des Untergeschosses ist so gut wie abgeschlossen, die Baugrube wurde zur Gänze hinterfüllt. Damit fügt sich das künftige Ausgangsgeschoss wieder in den üblichen Geländeverlauf des Schmalzberges ein.

Die frisch geschüttete und verdichtete Baugrubenfläche wird in den nächsten Tagen als Aufstellfläche für den Kran des Holzbauers verwendet, denn Ende Juli beginnt bereits der Bau des Empfangsgeschosses.

Diese Gebäude-Ebene wird als Passivhaus und vollständig in Holz ausgeführt, von der Holzständerkonstruktion bis zur Außenverkleidung. Damit zitiert der sichtbare Teil des Gebäudes die typische Weinviertler Stadl-Architektur.

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Woche 28:

Umgestaltung des Dorfplatzes

Woche 28: Einen schönen Rahmen für fröhliche Feste und Platz für Entspannung der Besucher, das alles soll der neue Dorfplatz bieten, der zurzeit im Museumsdorf entsteht.

Um das zu erreichen wird die Fläche zwischen dem Dorfwirtshaus „Fürstliches Jägerhaus“, dem „Alten Wirtshaus aus Poysdorf“ und den sanierten Tanz- und Einkehrschuppens neu gestaltet und mit typisch Weinviertler Bepflanzung zu einer grünen Oase.

Der Platzcharakter wird durch einen einheitlichen Belag betont und schattenspendende Baumgruppen laden zu Rast. Eine Hecke zum Waidendorfer Hof wird den neuen Platz einrahmen und unter einer Reihe Kastanien entsteht ein einladender Gastgarten für das Wirtshaus. Ein Beet hochstieliger Stockrosen erhält den klassischen Platz vor einer weiß gekalkten Mauer und ziert das Ende der Wirtshaus-Kegelbahn. Hinter dem „Alten Poysdorfer Wirtshaus“ erinnert ein Kräutergarten an die Kochkünste der Wirtin.

In der Mitte wird eine Linde gepflanzt und so das traditionelle Zentrum eines Dorfplatzes markieren.

Mit dieser vom wissenschaftlichen Fachbeirat empfohlenen Umgestaltung wird die klassische Form eines Bach-Zeilendorfes wieder mehr herausgearbeitet, einem Dorf entlang eines Baches und ohne ausgeprägter Gemeinschaftsfläche wie einem Anger mit Weideflächen und Dorfteich.

Die erste Bewährungsprobe erhält der neue Dorfplatz beim Dorfsommer 1927, am 23. und 24. Juli, wenn die Gäste mit Charleston und Dixieland die „Goldenen 20er Jahre“ wiederentdecken können.

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Woche 27:

–     Wiederaufbau des Tanzstadls –

–     neuer Schlängelweg ist begehbar

 

Woche 27: Der Tanz- und Einkehrschuppen aus Hohenruppersdorf stand als typisches Wirtshausgebäude bei vielen Veranstaltungen des Museumsdorfes Niedersulz im Zentrum. Doch eine Überprüfung erwies eine verminderte Tragfähigkeit. Also musste die Ständerkonstruktion saniert werden.

Zuerst wurde die gesamte Konstruktion bis in einzelne Holzteile zerlegt.  Nun werden die schadhaften Elemente kopiert. Das heißt, die morschen Original-Träger werden auf neuen Balken aufgelegt, die ebenfalls aus historischen Gebäuden stammen aber noch in einwandfreiem Zustand sind. Gemäß den Originalen werden die „neuen“ Steher nachgeschnitten, um so wieder nahtlos in das Bauwerk eingefügt zu werden.

Diese Arbeit ist so weit gediehen, dass bereits das untere Tragwerk des Stadls aufgestellt werden konnte. Bis zum 23. Juli ist der Stadl fertig gestellt. Denn an diesem Wochenende steht er im Zentrum des Dorfsommers 1927 (in Kooperation mit dem Gartensommer Niederösterreich), wenn die 20er Jahre ins Museumsdorf einziehen.

Bereits fertig gestellt ist der neue barrierefreie Schlängelweg, der nun die Dorfzeile bequem mit den neuen Flächen verbindet. Das Gartenteam hat nun begonnen, eine typische Waldrandbepflanzung anzulegen, die für die Bevölkerung eines Dorfes stets zusätzliche Nahrungsquelle bot, wie Himbeeren und Brombeeren, Mispeln, Holunder und Haselnuss.

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Woche 25:

Baubeginn Schlängelweg

Woche 25: Abschalten. Entspannen. Genießen. Das ist es, was die Besucher am Museumsdorf Niedersulz so lieben, auf langen Spaziergängen durch die Gärten und Höfe die Zeit zu vergessen.

Genau dieser Schatz wird zurzeit um einen weiteren attraktiven Weg erweitert. Von der Mühle am südlichen Ende des  Museumsdorfes  schlängelt sich demnächst ein Weg auf den Schmalzberg. Er bietet nicht nur interessante Ausblicke auf die Au und die Herrschaftsmühle aus Walterskirchen, er verbindet künftig auch das neue Eingangsgebäude mit den „Alten Dorf“.

Sehr gemütlich kann man eine Höhe von 10 Metern überwinden und der in den Schlängelweg integrierte Rastplatz gestattet einen beruhigenden Blick über die Landschaft und den neu gefassten Quell-Auslauf des Schmalzberges, der die Au mit Wasser versorgt.

Im Verlauf des Weges wird die klassische Waldrand-Vegetation gepflanzt, die einem Weinviertler Dorf stets nahrhaftes Zubrot lieferte, wie Bocksdorn, Mispeln und Hagebutten.

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Woche 24:

Baubeginn Depot

Woche 24: Im Museumsdorf Niedersulz wird derzeit an sechs Baulosen gleichzeitig gearbeitet. Mit dem Bau des Bauhofes begann diese Woche der letzte Abschnitt, das Baulos 5: Bauhof und Depot.

Derzeit wird die Baugrube samt Fundament errichtet. Das Gebäude selbst wird, genauso wie das Eingangsgebäude, aus Holz ausgeführt. Schon im Herbst dieses Jahres soll der Bauhof, samt Werkstätten und Lagerräumen für die Sammlungsobjekte in Betrieb gehen.

Die Infrastrukturarbeiten im eigentlichen Museumsdorf sind bereits abgeschlossen und wir beginnen mit der Erschließung neuer Flächen. Derzeit entsteht ein Weg zwischen Herrschaftsmühle und den Erweiterungsflächen. Nach dessen Fertigstellung gibt es erstmals einen Rundweg um das ganze Dorf. Beim Eingangsgebäude ist der erste Bauabschnitt fast fertig gestellt. Das künftige Ausgangsgeschoss, auf drei Seiten unter der Erde, steht. Derzeit wird die Deckplatte betoniert. Anschließend beginnt der Aufbau des Obergeschosses in Holzbauweise.

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Woche 23:

Sanierung und Neugestaltung in historisch authentischer Form

Woche 23: Zu den sechs Baulosen, die im Museumsdorf Niedersulz umgesetzt werden, zählen auch Attraktivierung und Sanierung. Der Zahn der Zeit hat in den vergangenen Jahrzehnten vor allem an Holzkonstruktionen genagt.

Unter anderen an den Böden im Bürgermeisterhaus. Der Doppelhakenhof aus Wildendürnbach wurde 1984 von Josef Geissler und seinen Helfern in der Dorfzeile wieder aufgebaut. Ab Pfingstsonntag, 13. Juni 2011, erstrahlt das Bürgermeisterhaus mit seinem einzigartigen Innenhof in neuem Glanz. Nach der Generalsanierung wird den Besuchern erstmals auch die Geschichte des Hauses und seiner ehemaligen BewohnerInnen lebendig präsentiert. Sie konnte nach intensiver Arbeit bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgt werden.

Parallel dazu wird bereits mit der Sanierung des Hohenruppersdorfer Tanz- und Einkehrschuppens am Dorfplatz begonnen: Der Holzständerbau muss zur Gänze abgebaut werden, um die historisch fachgerechte Sanierung durchführen zu können. Die tragenden Säulen wurden wissenschaftlich untersucht und werden der Entstehungszeit um 1841 entsprechend, originalgetreu saniert und erneuert. In wenigen Wochen wird das typische Wirtshausgebäude wieder seine angestammten Funktionen übernehmen.

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Woche 22:

Abschluss der ersten Geschoßdecke

Woche 22: Beim Bau des neuen Eingangsgebäudes wird demnächst die erste Gebäudeebene abgeschlossen. Zurzeit wird die Decke des Untergeschosses betoniert. Die Fertigteile der Elementdecke sind bereits verlegt; nun wird der Vergussbeton mit einer übergroßen Betonpumpe aufgebracht. Sobald die Decke fertiggestellt ist, kann darauf der Holzbau errichtet werden.

Parallel dazu wird weiter an der Infrastruktur gearbeitet. Das gesamte Museumsdorf und natürlich auch das künftige Besucherzentrum benötigen eine zuverlässige Stromversorgung, die von einem neuen EVN-Trafo gespeist wird, der im Bereich des Mühlenteiches aufgestellt wurde und bereits in Betrieb ging. Die Erdverlegung der Versorgungsleitungen zum Besucherzentrum ist derzeit im Gang und wird Ende der Woche abgeschlossen. Mit den Stromleitungen werden auch die Trink- und Nutzwasserleitungen zum Eingangsgebäude verlegt.

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Woche 21:

Besuch der KULTUR.REGION.NIEDERÖSTERREICH

Woche 21:  Mehr als 40 Mitarbeiter der KULTUR.REGION.NIEDERÖSTERREICH besichtigten vergangene Woche die Bauarbeiten im Museumsdorf Niedersulz. Neben den Sanierungsmaßnahmen im Bürgermeisterhaus und im Tanz- und Einkehrschuppen faszinierte die Gäste vor allem die Baugrube des neuen Eingangsgebäudes.

In Augenhöhe der Mitarbeiter ist bereits der zukünftige Eingangsbereich des neuen Empfangsgebäudes mit der offenen Säulenreihe des Ausgangsbereiches zu erkennen.

Die momentane Bauphase zeigt das Untergeschoss mit den fast fertig gestellten Wänden. Im Verlauf der kommenden Woche wird die Stahlbetondecke verlegt und betoniert, auf die in den darauffolgenden Wochen das Obergeschoss in Holzbauweise errichtet wird.

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Woche 20:

Untersuchung am Einkehr- und Tanzschuppen vor der dringend notwendigen Sanierung

Woche 20:Der Tanzschuppen des Museumsdorfes Niedersulz wird auch heute noch in seiner ursprünglichen Funktion verwendet. Wie zahlreiche Gebäude ist auch dieser offene Holzständerbau sanierungsbedürftig. Der Schuppen, datiert mit 1841, aus Hohenruppersdorf wurde 1980 ins Museumsdorf übertragen. Die Holzsäulen verloren in den vergangenen Jahren deutlich an Substanz.

Dazu untersuchte Dr. Michael Grabner vom Institut für Holzforschung der Universität für Bodenkultur Wien die Konstruktion. Er führte zuerst an allen tragenden Stützen eine eingehende optische Beurteilung durch und entnahm anschließend allen Stehern Holzproben mithilfe einer Kernbohrung, die nun für eine Laboruntersuchung verwendet werden.

Das Ergebnis der Untersuchungen wird zeigen, aus welchem Holz dieser Schuppen gebaut wurde und wie alt das Holz bei seiner Schlägerung war.  Diese Aufschlüsse sind die Grundlage, um eine historisch fachgerechte Sanierung vorzubereiten.

Ein Einkehrschuppen war ein typisches Wirtshausgebäude und hatte zwei Funktionen. Hier konnten Fuhrwerke untergestellt werden und bei Kirtagen oder anderen dörflichen Veranstaltungen wurde unter dem Dach die Tanzbühne aufgestellt. In dieser Funktion wird der offene Holzbau zu Sommerbeginn auch wieder zur Verfügung stehen.

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Woche 19:

Drainagierung hinter den Stadln

Woche 19: Die Drainagierung der wasserführenden Schichten am Schmalzberg um die Holzstadeln im Hintaus zu schützen, war der Schwerpunkt der vergangenen Tage.

Die gesammelten Hangwässer werden in einer neu verlegten Drainageleitung in der vorhandenen Au zum Versickern gebracht, um einerseits die Stadel-Gegend trocken zu bekommen und um anderseits die Au mit Wasser zu versorgen.

Diese Art von Trockenlegung wurde im Zuge der Infrastrukturmaßnahmen im kompletten Bereich des lebenden Bauernhofes beziehungsweise beim Täufermuseum und entlang der kompletten Kellergasse ausgeführt.

Zukünftig können die Besucher ihre Spaziergänge auf trockenen Wegen durchs Dorf führen.

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Woche 18:

Fortgeschrittener Aushub des Eingangsgebäudes

Woche 18: Die Baugrube des Eingangsgebäudes ist fertig gestellt. Die Sauberkeitsbetonschicht, die die Baugrube vom darunter liegenden Erdreich trennt, ist bereits betoniert. Die Stahlbetonbewährung und die Abschalung für die Fundamentplatte sind in Arbeit und die Baugrubenböschung ist zwecks Sicherung vor eindringendem Niederschlag mit Flies abgedeckt. Ziel der laufenden Tage ist die Stahlbetonfundamentplatte zu bewähren und zu betonieren.

Gleichzeitig schreiten die Erdarbeiten im Bereich der neuen Zufahrt zügig voran. Der Flächenabhub des bestehenden Weges ist Richtung Eingangsgebäude in Arbeit und die Rückschüttung erfolgt mittels tragfähigem Schüttungsmaterial.

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Woche 17:

Baubeginn Zufahrt zum neuen Eingangsgebäude

Woche 17: Unter der fachlichen Begleitung von Archäologin Mag. Daniela Achter wurde diese Woche mit dem Bau der Zufahrtsstraße zum neuen Eingangsgebäude begonnen.

Aufgrund der Erfahrungen bei der Baugrube des neuen Eingangsgebäudes wird vor dem eigentlichen Erdaushub vorsichtig der Humus über dem gewachsenen Boden abgezogen und Grabungsleiterin Mag. Achter kontrolliert jede mögliche Verfärbung des Bodens, um in Bedarfsfall archäologische Untersuchungen einzuleiten. Die Archäologin hat bereits einschlägige Erfahrungen bei derartigen Grabungen im Vorfeld des Baues der Nordautobahn A5.

Die Infrastruktur-Arbeiten im Kernbereich des Dorfes sind weitestgehend abgeschlossen. Nun wird mit Hochdruck an den Versorgungsleitungen für das Eingangsgebäude und den Bauhof gearbeitet. Im eigentlichen Museumsdorf hören die Arbeiten aber nicht auf, denn die Renovierungen an den ersten Museumsdorf–Häusern haben bereits begonnen.

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Woche 16:

Die Dorfstrasse ist wieder benutzbar

Woche 16: Ein wichtiger Teil der Bauarbeiten ist so gut wie abgeschlossen: Wasserzu- und Ableitungen und die Stromversorgung im Dorf sind im Boden versenkt und die Künetten verschlossen. Für die Besucher ist somit der Weg wieder frei und sie sind ab Samstag, 23. April im Museumsdorf Niedersulz wieder herzlich willkommen.

Demnächst beginnt der Bau der Zufahrtsstraße zum Museumsdorf, doch durch diese Arbeiten werden die Gäste des Dorfes nicht beeinträchtigt.

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Woche 15:

Baubeginn Eingangsgebäude und ein Sensationsfund

Woche 15: Mit den Bauarbeiten im Museumsdorf geht es Schlag auf Schlag. Anfang der Woche wurde bereit mit den Aushubarbeiten für das neue Eingangsgebäude begonnen. Dabei gelangen Sensationsfunde: Beim Abtragen der Humusschicht fanden sich Spuren einer vermutlich frühbronzezeitlichen Besiedelung.

Doch für das Museumsdorf noch viel bedeutsamer sind die ebenfalls freigelegten Spuren eines Weingartens aus dem 19 Jahrhundert, der Zeit, die auch im Museumsdorf behandelt wird.

Archäologe Mag. Gottfried Artner, der sofort zu Untersuchungen hinzugezogen wurde, vermutet hier einen ehemaligen Weingarten in Stockkultur, also die Jahrhunderte lange traditionelle Form des Weinbaus im Weinviertel vor dem Reblaus-Schock. Erkennbar ist dieser Weingarten an rechteckigen, dunklen Verfärbungen, den ehemalgien Pflanzgruben im Boden, die auch Platz für den dazugehörigen Stock lassen.

Dieser Weingarten soll natürlich nun wieder erstehen. Das Gärtnerinnen-Team unter der Leitung von Ulrike Nehiba holte sich bei Mag. Artner genaue Informationen über Lage und Ausmaß des historischen Weingartens. Demnächst werden sie auch mit Experten des Weinstadtmuseums Kontakt aufnehmen um an dieser Stelle wieder einen Weingarten in Stockkultur anzulegen.

Dieser Weingarten wird eine ausgezeichnete Möglichkeit bieten, das Arbeitsleben Weinviertler Winzer authentisch zu zeigen.

Die Infrastruktur-Bauarbeiten im Museumsdorf selbst gehen inzwischen zügig voran. Mit Ende der Woche waren entlang der Dorfzeile und des Dorfplatzes sämtliche Wasser- zu und Ableitungen verlegt, ebenso wie sämtliche Stromleitungen. Diese Woche werden die Stichleitungen fertiggestellt.

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Woche 14:

Die Infrastruktur verschwindet im Boden

Woche 14: Das Museumsdorf Niedersulz ist zurzeit eine der größten Baustellen des Bezirkes. Das Land NÖ investiert hier in den nächsten zwei Jahren 9 Mio Euro. Ein Bautagebauch gibt regelmäßig Einblicke in die gewaltige Bautätigkeit, die das Museumsdorf zum Zentrum der Volkskultur Niederösterreichs machen soll.

Die Landesimmobilien GmbH baut im Museumsdorf Niedersulz ein neues Eingangsgebäude, eine neue Zufahrt mit Parkplatz und einen Bauhof mit Depot, um auch künftig den Betrieb des Museums zu gewährleisten.

Die Infrastruktur wird genauso erweitert, wie die neu erworbenen Flächen attraktiv gestaltet werden. Im bestehenden Dorf werden die Bauernhöfe und Handwerkerhäuser behutsam saniert und bisher unbebaute Teile neu zugänglich gemacht. Diese Verwandlung findet bis zum Jahr 2013, dem Jahr der Landesausstellung im Weinviertel statt.

Ein Bautagebuch soll regelmäßig Einblick in die größte Kulturbaustelle des Landes geben.

Die erste Bauetappe ist im Frühjahr  nur kurz sichtbar. Die neue Wasser-Ver- und Entsorgung, sowie ein komplett erneuertes Stromleitungssystem und erstmals eine Nutzwasserbewässerung für die Gärten werden gerade vergraben.

Doch das Motto des Museumsdorfes Niedersulz 2011 lautet: „Trotz Bauarbeiten ungestörter Betrieb“.

3 Antworten to “Bautagebuch”

  1. Dipl.Ing.Dr. Herbert Keck Says:

    Das neue Eingangsgebäude sieht ja grauenvoll aus. Mit dieser sinnlosen Bauerei scheint es endlich gelungen zu sein, auch noch das Museumsdorf in Niedersulz zu ruinieren, wohin sich die schönsten bäuerlichen Juwelen aus den verwüsteten Dörfern Niederösterreichs geflüchtet haben. Bravo, auch gut gemeinte Eingriffe können alles verschandeln.

    Herbert Keck

  2. Erich Staudinger Says:

    Es ist jedesmal ein Genuss das Museumsdorf zu besuchen. Das eine moderne Infrastruktur finde ich in Ordnung. Viele Laubbäume vor den Neubau setzen wäre sicherlich eine tolle Sache.

    1. Ingrid Says:

      Lieber Erich Staudinger, Wir freuen uns, dass dir das Museumsdorf so gut gefällt. Und wegen der Laubbäume – lass dich überraschen. Wir haben schon das Konzept der neuen Grünanlagen rund um das Eingangsgebäude, du wirst begeistert sein. Mehr möchte ich noch nicht verraten.

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