Feste im Dorf


Am Sonntag, den 6. August 2017, fand der traditionelle „Südmährerkirtag“ im Südmährerhof des Museumsdorfes mit Musik, Tanz & Kirtagsschmankerl statt.

Der gesamte Tag war eine Veranstaltung der Südmährer-Kulturstiftung.

 

Hier einige Impressionen vom „Südmährerkirtag“:

 

 

Dr. Veronika Plöckinger-Walenta, Dkfm. Hans-Günter Grech, Claudia Nemec, Bürgermeisterin Angela Baumgartner, Ing. Reiner Elsinger

 

 

Die „Stadltonza“ waren wieder zu Gast am „Südmährerkirtag“ und ein Highlight.

 

 

 

 

Weiters gab es eine Trachtenmodenschau der Firma Elfi Maisetschläger / Waldviertel.

 

Ausstellungsräume im Südmährerhof.

 

Habaner Keramik.

 

 

 

Die Textilexpertin Maria-Theresia Kiessling gab im Hörersdorfer Hof Tipps & Anregungen zum Thema Handarbeiten.

 

 

„Alles Kind!“ war das Motto beim Kinder- und Spielefest im Museumsdorf, denn am Vatertag, den 11. Juni 2017, stand das Museumsdorf Niedersulz einmal mehr ganz im Zeichen der Kinder.

 

Das Märchensommerteam „Peter Pan und Tinkerbell“ mit Nina Blum im Museumsdorf.

Wie und was spielten Kinder zu Urgroßmutter´s Zeiten?

Der Alltag der Kinder und das Aufwachsen im Dorf waren im Zeitalter vor Fernseher, Handy und Computer nicht nur von Kargheit und Mitarbeit in Haus und Hof geprägt, sondern auch von phantasievollen Spielen, die heute bereits in Vergessenheit geraten sind. Die Kinder von damals hatten weniger Spielzeug, man spielte hauptsächlich im Freien und Dinge aus der Natur wie Steine oder Stöcke wurden nicht selten zu Spielzeug umfunktioniert. Die Natur selbst war der größte und schönste Spielplatz!

Beim Kinder- und Spielefest im Museumsdorf Niedersulz wurden einige dieser Kinderspiele von anno dazumal wieder entdeckt. Was für Eltern oder Großeltern eine Reise in die Vergangenheit und in ihre Kindheit darstellt, ist für die heutigen Kinder das Erforschen einer fast schon unbekannt gewordenen Kinderwelt.

Am gesamten Areal des Museumsdorfes konnten beim Kinder- und Spielefest alte Kinderspiele von einst wie Kasten- oder Tempelhüpfen, Zehnerln und Blinde Kuh oder Laufspiele wie Donner, Wetter, Blitz u.v.m. unter fachgerechter Anleitung erlebt und selbstverständlich ausprobiert und gespielt werden.

Lustige Laufspiele im Bürgermeisterhaus.

 

„Activity“ pur bieten Stationen wie das „Springseile-selber-drehen“ und „Korbflechten für Kinder“.

 

Körbeflechten ….

 

…und Springseil-Drehen!

 

Eine Spielwiese – organisiert von „Müllers Freunden“, Kinderschminken am Dorfplatz, eine Backstation zum Mitmachen der Bäckerei Bauer aus Poysdorf oder das beliebte „Butter stampfen“ sind weitere Programmpunkte beim großen Kinder- und Spielefest.

Auch auf der Lehmbaustelle beim Ziegelschlagen wurde fleißig „gegatscht“!

 

Viele lustige Spiele….!

 

Und selbstverständlich durfte auch das beliebte Butterstampfen und Butterbrotessen nicht fehlen.

 

Bei der Spielestation mit den originellen MATADOR – Bauklötzen sind der Kreativität, Phantasie und Ideenreichtum der Kinder – und auch der Eltern und Großeltern! – keine Grenze gesetzt.

Die „Matador“-Baustation ist wie jedes Jahr eines der Highlights!

 

Um 14.00 Uhr gab es ein Preview und eine kurze Aufführung des Poysbrunner Märchensommers unter der Intendanz von Nina Blum, die heuer „Peter Pan und Tinkerbell“ spielen. Inklusive nachfolgender Autogrammmöglichkeiten einiger Schauspielstars des Märchensommers. www.maerchensommer.at

 

 

 

 

Und am Lebenden Bauernhof des Museumsdorfes konnten Haustierrassen von Einst wie Schweine, Ziegen, Schafe, Esel, Kaninchen, Gänse und Hühner mit ihren Jungtieren gestreichelt werden und man erfuhr Wissenswertes & Interessantes über die Tiere am Bauernhof. Vor allem Gusti und Peppino, die zwei herzigen Esel, freuten sich schon auf die kleinen Besucher!

Stempelpässe führten die kleinen Besucher beim Kinder- und Spielefest durch den Nachmittag – am Ende gab es für besonders fleißige Stempelsammler ein kleines Give-away!

Ein wunderschöner Tag im Museumsdorf ging zu Ende…!:):)

Anlässlich des 500jährigen Reformationsjubiläums wurde am Sonntag, den 7. Mai 2017 um 14.00 Uhr, die neugestaltete Ausstellung „Evangelisch im Weinviertel“ in der so genannten „Lutherische Kapelle“ im Museumsdorf Niedersulz durch Landesrat Mag. Karl Wilfing, in Vertretung von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner, und dem niederösterreichischen Superintendenten Mag. Lars Müller-Marienburg feierlich eröffnet. Prof. em. Dr. Gustav Reingrabner, ehemaliger Superintendent a.D. der evangelischen Superintendentur Burgenland, der auch schon die vorangegangene, evangelische Ausstellung im Museumsdorf im Jahr 1999 konzipiert hatte, sprach in seiner Rede über die Evangelischen in der Region im Verlauf der Jahrhunderte.

Feierliche Eröffnung im Museumsportal.

 

Prof. em. Dr. Gustav Reingrabner.

 

Evangelischer Superintendent von NÖ Mag. Lars Müller-Marienburg.

 

Weiters konnte die Geschäftsführerin des Museumsdorfes, Dr. Veronika Plöckinger-Walenta, unter den zahlreichen Ehren- und Festgästen begrüßen: Dr. Edgar Niemeczek (Geschäftsführer Kultur.Region.Niederösterreich), Landtagsabgeordneter René Lobner, die Bezirkshauptfrau aus Korneuburg Dr. Waltraud Müllner-Toifl, Bürgermeisterin Sulz im Weinviertel Angela Baumgartner und Vizebürgermeister Ronald Wiesinger, Superintendential-Kuratorin Dr. Gisela Malekpour, Herbert Nowohradsky (2. Landtagspräsident a.D. und Obmann des Vereins Freunde des Museumsdorf Niedersulz), Mag. Ulrike Vitovec (Geschäftsführerin Museumsmanagement Niederösterreich), Dr. Ernst Petritsch (Evangelisches Museum Wien), für die evangelischen Pfarrgemeinden Mag. Christian Brost aus Stockerau, Mag. Anneliese Peterson aus Korneuburg, Mag. Hans Spiegl und Dr. Rotraud Perner aus Mistelbach, sowie Ing. Reinhold Eichinger für den Hutterischen Geschichtsverein.

 

Dr. Edgar Niemeczek (Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich), Landtagsabgeordneter René Lobner, Dr. Veronika Plöckinger-Walenta (Geschäftsführerin Museumsdorf), Landesrat Mag. Karl Wilfing, Bezirkshauptfrau Korneuburg Dr. Waltraud Müllner-Toifl, Superintendent St. Pölten Mag. Lars Müller-Marienburg, Superintendentialkuratorin Dr. Gisela Malekpour, Herbert Nowohradsky (2. Landtagspräsident a.D. und Obmann des Vereins Freunde des Museumsdorfs Niedersulz)

 

Dr. Edgar Niemeczek (Geschäftsführer Kultur.Region.Niederösterreich), Dr. Veronika Plöckinger-Walenta (Geschäftsführerin Museumsdorf Niedersulz), Superintendent Mag. Lars Müller-Marienburg, Dr. Rotraut Perner, Dr. Ernst Petritsch (Evangelisches Museum Wien).

Die wunderbare und stimmige, musikalische Umrahmung gestaltete der Gospelchor der evangelischen Gemeinde Melk-Scheibbs unter der Chorleitung von Diözesan-Kantorin Sybille von Both.

Die Ausstellung „Evangelisch im Weinviertel“ zeigt – ausgehend von Martin Luthers Thesenanschlag 1517 – Geschichte und Gegenwart der Evangelischen im Weinviertel. Um 1580 war das Viertel unter dem Manhartsberg praktisch zur Gänze evangelisch und namhafte Prediger hier tätig. Im Zuge der Gegenreformation mussten alle Evangelischen das Land verlassen oder katholisch werden.

„Lutherische Kapelle“ im Museumsdorf.

 

Andachtsbücher, Bibeln und Gesangsbücher aus fünf Jahrhunderten.

 

„Evangelische Bilderwelt“

 

„Evangelisch im Weinviertel“ im Museumsdorf / Gebäude aus Niederfellabrunn.

Erst um 1900 siedelten sich im Weinviertel wieder Evangelische an, die vorerst von Wiener Pfarrgemeinden aus betreut wurden. Heute gibt es hier vier evangelische Pfarrgemeinden mit ihren Predigtstellen, die zur 1947 gegründeten Diözese Niederösterreich gehören.

Weitere Themen der Ausstellung sind die Hausgeschichte des in der Überlieferung „Lutherische Kapelle“ genannten Gebäudes aus Niederfellabrunn sowie die „Evangelische Bilderwelt“. Zu sehen sind Bilder, Andachtsbücher und Bibeln sowie Gesangbücher aus fünf Jahrhunderten.

Der Bereich Religion im Museumsdorf bietet außerdem in unmittelbarer Nähe zur lutherischen Kapelle die Täufer-Ausstellung des Hutterischen Geschichtsvereins – die zumindest in Österreich einzige umfassende Darstellung des Themas Täufer/Hutterer/Habaner. Zwischen den beiden Einrichtungen liegt der 2013 angelegte Bibelgarten, der eine Oase für BesucherInnen bietet und nach den Richtlinien von Natur im Garten gepflegt wird.

Bibelgarten; im Hintergrund „Lutherische Kapelle“.

Über 1.000 Pflanzenbegeisterte besuchten am 29. April 2017 den Pflanzenmarkt beim Museumsportal des Museumsdorfes.

Eine breite Palette von regional biologischen Produkten wie Bio-Jungpflanzen, Bio-Saatgut, Obstbäume, Beerenobst, Sträucher, Wild- und Heilkräuter, einige Gemüseraritäten, aber auch Keramik und Accessoires rund um das Thema Garten wurden von über 15 Ausstellern angeboten.

Zusätzlich konnten Interessierte beim Informationsstand von „Natur im Garten“ Wissenswertes und Nützliches zum Thema Garten erfahren. Das Museumsdorf Niedersulz selbst erfüllt bei seinen bewirtschafteten Flächen zu hundert Prozent die „Natur im Garten“ – Kriterien und ist zudem seit 2016 einer von fünf Bildungsstandorten in Niederösterreich. Auch heuer wurde das Museumsdorf von der Aktion „Natur im Garten“ mit dem Goldene Igel zertifiziert.

 

Ulrike Nehiba (Grünraum Museumsdorf) und Dr. Veronika Plöckinger-Walenta (Geschäftsführung Museumsdorf)

 

„Natur im Garten“ – Infostand

Mit einem großen Fest wurde die Schule der Regionen im Museumsdorf Niedersulz am Ostermontag, 17. April 2017, von Landeshauptmann – mittlerweile a. D. –  Dr. Erwin Pröll eröffnet.

 

Volksschule aus Radlbrunn im Museumsdorf.

 

Eine sehr persönliche Komponente begleitete den letzten offiziellen Termin von Dr. Erwin Pröll in seiner Funktion als Landeshauptmann von Niederösterreich. Am Ostermontag, eröffnete er den Nachbau der alten Volksschule in Radlbrunn, in der er selbst von 1952 bis 1956 die Schulbank drückte, am neuen Standort im Museumsdorf Niedersulz. „Schule bleibt Schule. Dieses Haus wird in Zukunft Vorträge und Seminare zur „Kraft und Stärke“ der Regionen beheimaten. Gerade heute ist es enorm wichtig, speziell mit der Jugend die Zukunft Europas und seiner Regionen zu erörtern, zu planen und zu entwickeln. Europa ist und bleibt eine Vielfalt an Regionen mit unterschiedlichen Kulturen, Sprachen und Religionen. Es geht um das friedliche Miteinander und das ist letztendlich eine Frage der Kultur“, so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Gespräch mit Volkskultur Niederösterreich Geschäftsführerin Dorli Draxler und Museumsdorf Niedersulz Geschäftsführerin Veronika Plöckinger Walenta.

Eröffneten die Schule feierlich: Dr. Edgar Niemeczek (Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich), Justizminister Dr. Wolfgang Brandstetter, Sissi Pröll, Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll, Dorli Draxler (Geschäftsführerin Volkskultur NÖ).

 

1.000 Gäste wohnten dem feierlichen Festakt und der anschließenden Segnung durch Dechant Edmund Tanzer bei. Unter den zahlreichen Ehrengästen konnten die Gastgeber Volkskultur Niederösterreich Geschäftsführerin Dorli Draxler sowie Kultur.Region.Niederösterreich Geschäftsführer Edgar Niemeczek und Martin Lammerhuber auch Bundesminister Dr. Wolfgang Brandstetter, NÖ Bauernbunddirektorin Klaudia Tanner, NÖ Militärkommandant Martin Jawurek, Sixtus Lanner ehemaliger Direktor des österreichischen Bauernbunds und politischer Ziehvater von Erwin Pröll,, Bezirkshauptmann Martin Steinhauser u.v.a. begrüßen.

Einige Impressionen von der feierlichen Eröffnung:

 

 

Erinnerungen an die Schulzeit: Dr. Erwin Pröll vor der Fotowand.

 

 

Sissi und Erwin Pröll mit einem SW-Foto von Erwin Pröll als Schulbub.

 

Rund 1.000 Gäste waren zur Eröffnung im Museumsportal des Museumsdorfes gekommen.

 

Unter anderem spielte die Ortsmusikkapelle Niedersulz bei der Eröffnung.

 

Dr. Veronika Plöckinger-Walenta (Geschäftsführerin & Wissenschaftliche Leitung Museumsdorf) und Dorli Draxler moderierten den feierlichen Festakt.

 

Dechant Edmund Tanzer segnete die neu eröffnete Schule aus Radlbrunn.

 

Die Zeitzeugin Waltraude Sporrer berichtete über die gemeinsame Jugend in Radlbrunn und Erlebnisse in der Schule. Der Weinviertler Literat Martin Neid unterhielt mit humorvollen Geschichten. Bei der anschließenden Emmausjause durch das Museumsdorf klang der Tag aus.

 

Die ehemaligen Klassenkollegen: Waltraude Sporrer & Erwin Pröll (im Vordergrund).

 

Weinviertel-Literat mit Humor: Dr. Martin Neid.

 

Das Land Niederösterreich fördert immer wieder Initiativen und Projekte, die die Region weiterentwickeln und in die Zukunft führen. Seit mehr als 60 Jahren widmet sich auch die Volkskultur Niederösterreich als Teilbetrieb der Kultur.Region.Niederösterreich regionaler Kulturarbeit. So etablierte sich der Brandlhof in Radlbrunn als Ort für regionale Kulturvermittlung und Handwerk, das Haus der Regionen in Krems-Stein steht für den Austausch mit europäischen Künstlern aus den in ihrer Vielfalt kaum bekannten Regionen. „Mit der Schule der Regionen wird unser Weg einer qualitätsvollen Kulturvermittlung und engagierten Gemeinwesenarbeit konsequent fortgesetzt. Im Kern geht es um verstärkte Anstrengungen, die Vitalität unserer Dörfer, Städte und Regionen zu erhalten und weiterzuentwickeln. Dabei wird auch der Austausch von Interessen und Erfahrungen mit den vielen Regionen Europas eine wichtige Rolle spielen“ skizziert Kultur.Region.Niederösterreich-GF Edgar Niemeczek, die Zukunft des neuen Projekts.

 

Baugeschichte
1610 erwarb die Gemeinde ein altes Haus und bestimmt es als Schulhaus – am Platz zwischen Kirche und Brandlhof, Haus Nr. 23. Die räumliche Nähe der Schule zur Kirche galt als Beleg, dass der Unterricht die Angelegenheit der Pfarre oder des Stifts war. Durch eine Inschrift und das Wappen des Stifts Lilienfeld wurde auch das Patronat über die Schule deutlich. Bis 1959 wurde in dem historischen Gebäude unterrichtet. 2014 erwarb die Kultur.Region.Niederösterreich die alte Volksschule aus Radlbrunn. Das Gebäude war inzwischen aber so baufällig, dass eine Renovierung nicht mehr in Frage kam und so die Idee des Nachbaus im Museumsdorf Niedersulz reifte.
Der Spatenstich für das jüngste Bauprojekt erfolgte im September 2016. Besonderer Bedacht wurde auf „historische bzw. handwerkliche Authentizität“ gelegt, wie der Beibehaltung von Grundriss, detailgetreuer Nachbau von Türen, Fenstern, Mauergesimsen und Mauersprüngen. So hat die Schule der Regionen keine exakten Mauerkanten, sie wurde leicht uneben verputzt und auch Dachsprünge bzw. Firstungenauigkeiten wurden übernommen. Vom Originalgebäude aus Radlbrunn stammen die Dachziegel sowie die Bodenfliesen im Eingangsbereich. Die Färbelung von Vorhaus und dem ehemaligen Klassenzimmer wurde in der Originalfarbe und nach Originalmuster ausgeführt. Neben dem Hauptaugenmerk auf entsprechende „historische handwerkliche Authentizität“ ist das Gebäude auch nach modernen energietechnischen Standards sowie in barrierefreier Ausführung errichtet.

Mit der Eröffnung der Schule der Regionen am 17. April 2017 wurde der Nachbau der Schule nun seiner neuen Nutzung übergeben: Schule bleibt Schule“ in der „Schule der Regionen“.
Denn die Kulturarbeit braucht zukünftig mehr Grundlagenforschung und Theorie im europäischen Austausch.

 

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Traditionelle Weinviertler Bräuche und Winterarbeiten standen im Mittelpunkt des Saisonausklangs im Museumsdorf.

Am Mittwoch, den 26. Oktober 2016, kurz vor Saisonschluss, fand von 13.00 bis 17.00 Uhr im Museumsdorf Niedersulz das traditionelle Federn schleiß´n und Striezel flecht´n in der herbstlichen Kulisse des größten Freilichtmuseums in Niederösterreich statt.

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Groß & Klein, Alt & Jung - beim Federn schleiß´n.

Groß & Klein, Alt & Jung – beim Federn schleiß´n.

 

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Der Federnhaufen....ACHTUNG! Tür schließen nicht vergessen!!

Der Federnhaufen….ACHTUNG! Türe schließen nicht vergessen!!

 

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En nature – unsere Gänse am Lebenden Bauernhof!

 

 

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Das Federn schleiß´n war traditionell die Arbeit der Frauen und Mädchen in der kalten Jahreszeit, vor allem dann, wenn heiratsfähige Töchter in einem Haushalt und Hof wohnten. Denn für das Brautbett waren vier Pölster und zwei Tuchenten zu befüllen. Beim Federn schleiß´n, dem Abzupfen des Flaumes bzw. der Daunen von den Federkielen, wurde  in der warmen Stube, gesungen und der neueste Dorfklatsch ausgetauscht. Am Nationalfeiertag wird im Museumsdorf Niedersulz dieser gesellige Brauch von anno dazumal wiederbelebt. Auch die Besucher können diese „alte Fertigkeit“ selbst ausprobieren.

Traditionell wurde beim Federn schleiß´n auch gesungen....nicht nur getratscht!

Traditionell wurde beim Federn schleiß´n auch gesungen….nicht nur getratscht!

 

Die Ehrenamtlichen des Museumsdorfes: Mag. Marianne Messerer, Elisabeth Stadler und Monika Franziska Jahn.

Ehrenamtliche des Museumsdorfes beim Federn schleiß´n: Mag. Marianne Messerer, Elisabeth Stadler und Monika Franziska Jahn.

 

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Besondere Gäste hatten wir im Museumsdorf beim federn schleiß´n: SERVUS TV drehte einen sehr netten Beitrag darüber. Zu sehen unter: http://link.brightcove.com/services/player/bcpid5184770577001?bckey=AQ~~,AAAC7Egt3lk~,ef2hDIwZtHu85vNFc5Gev0OiVyBzgMu2&bclid=5178733581001&bctid=5201635671001

Ganz besondere Gäste hatten wir dieses Jahr im Museumsdorf beim Federn schleiß´n: SERVUS TV drehte einen sehr netten Beitrag. Hier im Interview mit Mag. Marianne Messerer und Franziska Bogenstorfer.

 

Der SERVUS TV – Beitrag kann unter http://link.brightcove.com/services/player/bcpid5184770577001?bckey=AQ~~,AAAC7Egt3lk~,ef2hDIwZtHu85vNFc5Gev0OiVyBzgMu2&bclid=5178733581001&bctid=5201635671001 angesehen werde.

 

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Danach gab´s immer eine kleine Gugelhupf-Jause....

Danach gab´s immer eine kleine Gugelhupf-Jause….als Belohnung.

 

Und was gab´s noch?

Schaubacken mit der Bäckerei Bauer aus Poysdorf: „Allerheiligen Striezel“ – Flechten & Backen, Verkauf und Striezel posch´n im Wultendorfer Hof. Die Besucher lernten unterschiedliche Techniken des Striezel flecht´n kennen.

Leopold, Nanni und Linda mit Bäckermeister Karl Bauer beim Striezel flecht´n - Lernen...

Leopold, Nanni und Linda mit Bäckermeister Karl Bauer beim Striezel flecht´n – Lernen…

 

Fast fertig...

Fast fertig…

 

Noch mit Eiklar bestreichen....

Noch mit Eiklar bestreichen….

 

...und mit Hagelzucker bestreuen...

…und mit Hagelzucker bestreuen…

 

Violà! Und fertig ist der süße Allerheiligenstriezel!

Violà! Und fertig ist der süße Allerheiligenstriezel!

 

„Natur im Garten“ Seminar: unter dem Titel „Dekoratives aus dem Naturgarten – Kränze binden“ konnte man im alten Pfarfhof am Dorfplatz des Museumsdorfes kreativ werden und wunderschöne herbliche Kränze binden und dekorieren.

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DI Anna Leithner von Natur im Garten leitete das Seminar im Museumsdorf.

DI Anna Leithner von Natur im Garten leitete das Seminar im Museumsdorf.

 

 

Das Waz ausles´n – auch Kukuruz rebeln genannt – sowie das Drischl dresch´n – das Herausschlagen der Getreidekörner aus den Ähren – gehörten im Herbst zu den typischen und oft auch beschwerlichen Tätigkeiten in der bäuerlichen Arbeitswelt. Am Sonntag, den 2. Oktober 2016 wurden aus diesem Grund von 13.00-17.00 Uhr in Niederösterreichs größtem Freilichtmuseum zahlreiche Vorführungen rund um den Erntedank, sowie herbstliche Arbeiten und Bräuche im Dorfleben von anno dazumal gezeigt.

 

WIEDEReröffnung des Stadls aus Großinzersdorf nach Renovierung.

WIEDEReröffnung des Stadls aus Großinzersdorf nach Renovierung.

 

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EÖ des Längsstadels, v.l.n.r.: Dr. Richard Edl, Dr. Veronika Plöckinger-Walenta, Landesrat Mag. Karl Wilfing, Bürgermeisterin Angela Baumgartner, Herbert Nowohradsky.

EÖ des Längsstadels, v.l.n.r.: Dr. Richard Edl, Dr. Veronika Plöckinger-Walenta, Landesrat Mag. Karl Wilfing, Bürgermeisterin Angela Baumgartner, Herbert Nowohradsky.

Und noch mehr war an diesem Tag im Museumsdorf los:

Um 13.00 Uhr fand die feierliche Wiedereröffnung des 2016 neu renovierten Längsstadels aus Großinzersdorf statt und die Museumsvinothek in der Kellergasse des Museumsdorfes feierte ihr mittlerweile 20jähriges Jubiläum.

20 Jubiläumsjahre Museumsvinothek: Walter Wiesinger, Herbert Nowohradsky, Dr. Veronika Plöckinger-Walenta, Landesrat Mag. Karl Wilfing, Bürgermeisterin Angela Baumgartner, Manfred und Petra Eminger, Franz Pirkner.

20 Jubiläumsjahre Museumsvinothek: Walter Wiesinger, Herbert Nowohradsky, Dr. Veronika Plöckinger-Walenta, Landesrat Mag. Karl Wilfing, Bürgermeisterin Angela Baumgartner, Manfred und Petra Eminger, Franz Pirkner.

Regionale Kunsthandwerker und Direktvermarkter stellten in der herbstlichen Kulisse des Museumsdorfes am Dorfplatz aus. Die Landjugend Zistersdorf kredenzte im Südmährerhof Kaffee & Kuchen und „Geselchtes & Geräuchertes“ gab es vom Winzerhof Wiesinger.

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Die Stadtltaunza im Museumsdorf.

Die Stadtltaunza im Museumsdorf.

 

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Die „Nussfee“ Edith Wolmuth erzählte und präsentierte Wissenswertes & „Alles rund um die Nuss“. Um 13.30 und 14.30 gaben die „Stodltaunza“ aus Althöflein alte Volkstänze zum Besten. Bereits von 11.00 bis 13.00 Uhr fand im Dorfwirtshaus des Museumsdorfes die Stubenmusik mit der Gruppe Achisum statt.

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