Museums Greißlerei


1001 Artikel in der Dorfgreißlerei? Nein,  soooo viele haben wir dann doch nicht. Bei uns besticht Qualität, nicht Quantität.

Der Schwerpunkt unseres Museums-Shops liegt nämlich in ganz besonderen, regionalen Produkten.

Diese Produkte wurden in den letzten Tagen von unseren Mitarbeiterinnen Christl Emminger und Petra Markovics aufgefüllt, denn der Countdown zur Eröffnung läuft: Diesen Samstag, 24. April wird wieder aufgesperrt.

Und nach einem anregenden Museumsbesuch im Dorf  läßt es sich im Shop genüsslich stöbern.

Zu den Höhepunkten in der Greißlerei gehört das Regal mit den Schokoladen und anderen Süssigkeiten. Unsere Schokoladen kommen aus Betrieben der Region, sind mit eigenen Himbeeren oder dem berühmten „Brünnerstrassler“ gefüllt. Und natürlich gibt es bei uns noch die  „Krachmandeln“.

Im Frühling ist das Weinviertel bekannt für seine blühenden Obstbäume. Haltbar gemacht wird ihr Obst zu wunderbaren Kompotten und Marmeladen. Auch die sind in der Greißlerei zu finden.

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Wer sein Obst lieber in vergeistigter Form genießen will, findet eine große Auswahl an Schnäpsen, Weinen und Likören.

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Das Weinviertel kennt nicht nur den kulinarischen Genuss. Für geruhsame Stunden sorgen zahlreiche Weinviertler Autoren. Sie schreiben  über verwickelte Kriminalfälle in der Kellergasse, wie Alfred Komarek oder Eva Rossmann, dem Arbeitsleben anno dazumal, bewahren alte Weinviertler Mundart wie Michael Staribacher oder sammeln regionale Märchen und Sagen wie Thomas Hofmann oder köstliche Kürbisrezepte wie Heidi Strobl.

Auf die jungen Besucher wartet hier Spielzeug, das woanders kaum mehr zu finden ist: ein Tonpfeifchen, eine  Strickliesel oder eine süsse Watschelente.

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Für die entspannenden Stunden daheim mit Tee oder Kaffee haben wir das passende Ton-Geschirr: Es kommt zum Großteil aus Modra in der Slowakei und ist nach dem Vorbild der Habaner Keramik gearbeitet, der das Museumsdorf mit dem Täufermuseum einen Schwerpunkt widmet.

Auch die klassischen bäuerlichen Blaudrucke und blau karierte Haushaltstücher sind bei uns zu finden.

Na, wenn da nicht für jeden Geschmack etwas dabei ist?

Naschen hat im Weinviertel eine ganz besondere Qualität. Hier wird die Schokolade nämlich selbst gemacht und schmeckt nach sonnengereiftem Obst aus dem Weinviertel oder fruchtigem Wein der Region.

In der Dorfgreißlerei gibt es viele dieser süssen Versuchungen zu kaufen.

Der Himbeergarten Hummel füllt seine Himbeeren und Weinviertler Kiwi in zart bittere Schokolade.

Das Weingut Schwarzböck experimentiert erfolgreich gleich mit drei Weinsorten. Es kombiniert Grünen Veltliner mit zartem rosa Pfeffer; der Riesling schmeckt fruchtig zu Marillen und der Zweigelt darf pur in die Edelbitter-Hülle. Die Konditorei Schreiber füllt in seine Schoko-Trüffel sogar Weinviertel DAC. Diese Weinspezialität gibt es auch in einer massiven Schokoladetafel verarbeitet. Und weil nur wenige Kilometer entfernt Hermann Nitsch in Mistelbach sein erstes ständiges Museum gefunden hat, hat sich die Konditorei Schreiber auch zur geschmackvollen Schütt-Schokolade inspirieren lassen: Beeren auf belgischer Caramel-Schokolade.

Wer Schokolade auch in anderer Konsistenz verträgt, der kann die Schoko-Rockerl probieren. Das ist eine handgemachte Nudelspezialität der Familie Maier mit einem Hauch Kakao.

Und eine Reminiszenz an die Kindheit sind die Wiener Krachmandeln, knackige Bonbons mit zart knisternder Schokoladefüllung.

Eine klirrend kalte  Vollmondnacht im Wiesbachtal. Die Männer haben sich zur Eisweinlese zusammengefunden. Da fließt statt Rebensaft Blut aus der alten Baumpresse….

So schaurig beginnt der Roman „Polterabend“ von Alfred Komarek.

Doch das ist noch nicht alles. Landgendarm Simon Polt hat nicht nur den Fall im Weinkeller zu klären sondern noch drei andere Morde. Die stehen in drei weiteren Büchern des sympatischen Wahl-Weinviertlers.

Denn im Weinviertel geht es nicht nur idyllisch zu. Das weiß auch die bekannte Autorin und Journalistin Eva Rossmann wenn sie in „Wein und Tod“ ihre Starreporterin Mira Valensky in die Untiefen der Weinviertler Winzer-Szene vertrickt.

Rudolf Fürnkranz, der pensionierte Direktor der Handelsakademie Laa verbindet in seinem Buch „Schiketanz“ Jugenderinnerungen mit einem fiktiven und äußerst mysteriösen Mordfall in der Schule.

Erich Kozubek läßt im  Dorf-Krimi „Hüter der Trauben“ den Altbauern Ignaz Stock in einem dörflichen Sumpf aus Niedertracht und Bösartigkeit wühlen.

Alle diese spannenden Krimis aus dem Weinviertel gibt es in der Greißlerei des Museumsdorfes zu kaufen. Lassen Sie sich von den Weinviertler Kriminalisten zum Schmöckern verführen.

Ein langer, kalter Winter steht vor der Tür.