Museums-Sammlung


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Am 24. April 2016 um 14.00 Uhr, wurde die Kummet-Ausstellung im Museumsdorf Niedersulz durch Landesrat Mag. Karl Wilfing, in Vertretung des Niederösterreichischen Landeshauptmannes Dr. Erwin Pröll, eröffnet.

„Die jährlichen Sonderausstellungen im Museumsdorf Niedersulz, wie beispielsweise die Kummet-Ausstellung, zeigen, welche Stärken und Talente im Weinviertel vorhanden waren und sind“, so Landesrat Wilfing in seiner Eröffnungsrede.

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Weitere Ehrengäste und politische Vertreter waren unter anderem die Bürgermeisterin der Gemeinde Sulz im Weinviertel Angela Baumgartner, der Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich Dr. Edgar Niemeczek, Bezirkshauptmann a.D. Dr. Gerhard Schütt, Obmann des Freundesvereins des Museumsdorfes und 3. Landtagspräsident a.D. Herbert Nowohradsky, Bundesinnungsmeister der Sattler Georg Winkelmayr – der extra aus Wels anreiste – sowie Leopold Wanderer, der seine jahrzehntelang zusammengetragene, private Kummet-Sammlung dem Museumsdorf für diese Ausstellung zur Verfügung gestellt hat.

 

Herbert Nowohradsky

Herbert Nowohradsky, Dr. Veronika Plöckinger-Walenta, LR Mag. Karl Wilfing, Bürgermeisterin Angela Baumgartner, Leopold Wanderer, Dr. Edgar Niemeczek.

 

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Ebenfalls wurde ein vom renommierten Wiener Kutschenbauer Florian Staudner neu restaurierter Schlitten erstpräsentiert. Anschließend fand eine Georgi-Feier mit Pferdesegnung durch Altabt Gregor Henckel-Donnersmarck vom Stift Heiligenkreuz am Dorfplatz im Museumsdorf statt.

 

Hans Swoboda & Altabt

Hans Swoboda & Altabt Gregor Henckel-Donnersmarck vom Stift Heiligenkreuz.

 

Auch die Museumsdorf-Esel, Pepino & Gusti, waren bei der Georgi-Feier inkl. Segnung mit dabei.

Auch die Museumsdorf-Esel, Pepino & Gusti, waren bei der Georgi-Feier inkl. Segnung mit dabei.

Blumengeschmückte Pferde...

Blumengeschmückte Pferde…

 

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In früheren Zeiten waren Pferde in ihrer Funktion als Zugtiere die „Motoren der Landwirtschaft“. Sie zogen Pflüge, Eggen und Ackerwalzen zur Bodenbearbeitung und im frühen 20. Jahrhundert auch einfache Sämaschinen. Im Spätsommer zogen sie die Ernte von Heu und Getreide in die Stadel und im Winter transportierten sie Fuhren von Holz als Bau- und Heizmaterial sowie für Wagner, Tischler und Fassbinder. Wichtig waren auch der Transport der Weintrauben zu den Presshäusern und die Belieferung der Wirte in Wien mit den großen Weinwägen. Wer es sich leisten konnte, nutzte die Kraft der Pferde. Besaß ein Bauer zwei Pferde, nannte man ihn „Zwiespånner“, kleinere Bauern mit nur einem Zugtier hießen „Einspånner“. Wer sich keine Pferde leisten konnte, spannte Ochsen, teilweise Kühe und in Krisenzeiten sogar Ziegen und Hunde ein.

Ein unverzichtbares Utensil war dabei das Kummet, das die Zugkraft beim Einspannen eines Pferdes oder Rindes verteilt und vermeiden soll, dass zu viel Druck auf Luftröhre oder Widerrist ausgeübt wird. Deshalb maß der Sattler den jeweiligen Pferdehals ab und fertigte für jedes Tier ein maßgearbeitetes Kummet an. Ein Kummet besteht aus den hölzernen oder metallenen Kummetbügeln („Klester“) und einem mit Stroh gefüllten Schlauch („Leib“) aus günstigem Schweinsleder. Das „Kiss“, ein mit Rosshaar gefüllter Stoffpolster, wird nicht am Kummet fixiert, sondern nur eingelegt. Genäht wird mit gepechten oder gewachsten Hanffäden und mit schmalen Lederriemen.

Im Weinviertel waren oben zusammenlaufende so genannte Spitzkummete üblich. Die Kummetspitze aus hochwertigerem Rindsleder, oft auch das gesamte Stück wurde reich mit Dachsfell, rotem Tuch, Messingscheiben und -kämmen sowie Paraderiemen verziert.

Die Kummet-Ausstellung ist bis einschließlich 1. November – täglich von 9.30 bis 18.00 Uhr zu besichtigen.

Infos unter: http://www.museumsdorf.at

Frühlingsbeginn im Museumsdorf....

Frühlingsbeginn im Museumsdorf….

„Mit Kessel, Aschenlauge und Rumpel zur weißen Wäsche“ war wieder das Motto am „Waschtag“ im Museumsdorf.

Am Samstag, den 27. Juni 2015, 13.00-18.00 Uhr, stand das Museumsdorf Niedersulz wieder ganz im Zeichen des „Wäschewaschens“.

 

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Wie hat man seinerzeit die Wäsche gewaschen, als es noch keine Waschmaschine gab? Wie oft wurde in der Woche gewaschen? Niemand kann sich heute noch vorstellen wie beschwerlich oft die kleinsten Dinge des Alltags vor 100 und mehr Jahren waren. Allen diesen Fragen kann man beim „Waschtag“ im Museumsdorf auf den Grund gehen und selbstverständlich auch gleich ausprobieren…

 

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Im idyllischen Hof des 2011 neu adaptierten Bürgermeister-Hauses aus Wildendürnbach werden Zuber, Waschrumpel und Seifenlauge ausgepackt und große und kleine Museumsdorf-Besucher können beim Waschen der Wäsche im Stil von anno dazumal mithelfen.

 

Amelie & Lilly konzentriert und fleißig....

Amelie & Lilly konzentriert und fleißig….

 

Franziska-Monika Jahn, Ehrenamtliche im Museumsdorf, erklärt das "Waschen anno dazumal".

Franziska-Monika Jahn, Ehrenamtliche im Museumsdorf, erklärt das „Waschen anno dazumal“.

Alle sechs bis acht Wochen wurde früher auf einem Weinviertler Bauernhof Wäsche gewaschen. Ein Waschtag, der durchaus ein bis zwei Tage dauerte konnte, erforderte jede weibliche Hand eines Hauses, die zur Verfügung stand. Am Vortag wurde die Aschenlauge vorbereitet. Sie sorgte für weiches Waschwasser. Während die Männer den großen Kessel heizten, schleppten die Frauen kübelweise frisches Wasser vom Brunnen heran. Nach dem Kochen der Kleidung rückten die Frauen den Schmutz auf Waschrumpeln mit manueller Kraft zu Leibe. Die dabei verwendete Seife hatte die Bäuerin oft selbst aus altem Fett hergestellt.

Schichtseife, Aschenlauge & Co.

Schichtseife, Aschenlauge & Co.

 

Mag. Marianne Messerer, Elisabeth Stadler & Franziska-Monika Jahn, die ehremamtlichen Damen beim Waschtag.

Mag. Marianne Messerer, Elisabeth Stadler & Franziska-Monika Jahn, die ehremamtlichen Damen beim Waschtag.

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Danach wurde neuerlich kübelweise frisches Wasser aus dem Brunnen gepumpt, um die großen Bottiche zu füllen, in denen die Wäsche geschwemmt wurde. Schließlich wurde sie dann auf langen Leinen, die quer durch den Garten gespannt waren, zum Trocknen aufgehängt. Bei Bettzeug und heller Kleidung, die besonders weiß werden sollte, nutzte man die bleichende Kraft der Sonne und breitete sie auf der Wiese aus.

 

Gender im Museumsdorf: Hans Svoboda beim Wäscheaufhängen.

„Gender“ auch im Museumsdorf: Hans Svoboda beim Wäscheaufhängen.

 

Unsere Ehrenamtlichen und Freiwilligen: jede Menge "Gaudi" beim Waschtag!

Unsere Ehrenamtlichen und Freiwilligen: jede Menge „Gaudi“ beim Waschtag!

 

Alle Jahre wieder mit dabei: die berühmten Erdäpfelflecken der Franziska Bogensdorfer in der Küche des Bürgermeisterhauses. Hmmmm! So gut!!!

Alle Jahre wieder mit dabei: die berühmten Erdäpfelflecken der Franziska Bogensdorfer in der Küche des Bürgermeisterhauses. Hmmmm! So gut!!!

 

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making of…

 

Franziska Bogensdorfer  beim Erdäpfelfleckenmachen.

Franziska Bogensdorfer beim Erdäpfelfleckenmachen.

Ebenfalls am Samstag, den 27. Juni 2015 findet von 14.00 bis 17.00 Uhr der Workshop „Färben mit Pflanzen“ im Museumsdorf statt. In Blättern, Früchten und Samen vieler Pflanzen stecken Inhaltstoffe, die sich optimal zum Färben von Wolle oder Stoff eignen. In dem Workshop werden bewusst nicht die üblichen bekannten Färbekräuter verwendet, sondern Pflanzen, die überall leicht zu finden sind wie Walnuss, Holunder oder Schöllkraut. Damit wird ein Farbbad angesetzt, in welchem Baumwollstoffe gefärbt werden, die man als Tischsets oder Servietten, z.B. für Obst- oder Brotkörbe verwenden kann. Durch spezielle Bindetechniken können batikähnliche Muster erzielt werden. Darüber hinaus kann man die Tücher mit Naturmaterialien wie Blättern oder Blüten zusätzlich bedrucken.
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Dr. Gabriele Rauda, Workshop-Leiterin.

Dr. Gabriele Rauda, Workshop-Leiterin.

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Wunderschöne Muster aus Naturmaterialien…

Nussschalen-Sud zum Färben.

Nussschalen-Sud zum Färben.

Am Samstag, den 16. Mai 2015, wurde um 14.00 Uhr die neu gestaltete Ausstellung „Bemalte Bauernkästen“ erstpräsentiert und eröffnet. In den gewölbten Stuben des Drösinger Hofes wird annual wechselnd eine Auswahl aus der vom Museumsdorf – Gründer Prof. Josef Geissler angelegten, beeindruckenden Sammlung bemalter Bauernkästen des Museumsdorfes gezeigt. Die kunstvoll bemalten und verzierten Kästen sind nicht nur in ästhetischer und typologischer Hinsicht interessant, sondern geben als „Zeitzeugen“ Auskunft über die Geschichte der Besitzer-Familien.

"Blauer Pirolkasten" in der Bauernkästen - Ausstellung: eines der Highlights.

„Blauer Pirolkasten“ in der Bauernkästen – Ausstellung: eines der Highlights.

Neben dem NÖ Landtagsabgeordneten und Bürgermeister von Gänserndorf René Lobner, der in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die Ausstellung eröffnete, hielt Prof. Dr. Franz Grieshofer, ehemals Direktor des Museums für Volkskunde in Wien, der auch für die fachliche Ausstellungsberatung durch die wissenschaftliche Leiterin des Museumsdorfes Dr. Veronika Plöckinger-Walenta herangezogen wurde, einen interessanten Eröffnungsvortrag zum Thema Bauernmöbel allgemein.

 

Dr. Veronika Plöckinger-Walenta (Wissenschaftliche Leitung Museumsdorf), René Lobner (Landtagsabgeordneter von NÖ) und Prof. Dr. Franz Grieshofer

Dr. Veronika Plöckinger-Walenta (Wissenschaftliche Leitung Museumsdorf), René Lobner (Landtagsabgeordneter von NÖ) und Prof. Dr. Franz Grieshofer.

Bauernkästen waren nicht nur Gebrauchsgegenstände, sondern auch Prestigeobjekte. Im bäuerlichen Bereich sind Kästen erst seit dem 18. Jahrhundert anzutreffen und zählen primär zu den Verwahrmöbeln. Im Wohnbereich dienten sie der Aufbewahrung von Kleidung, Stoffen und Wertgegenständen. In Wirtschaftsräumen bewahrte man darin Nahrungsmittel sowie Dinge des täglichen Bedarfs auf. Die Kleiderkästen gehörten zum persönlichen Besitz der Frau.

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Aufwendige Bemalungen.

Die zweitürigen Kästen wurden in Brett- und Rahmenbauweise aus den in der Region vorherrschenden Holzarten gefertigt. Die Herstellung der ländlichen Möbel erfolgte durch die Dorftischler. Die Bemalung übernahmen häufig deren Familienmitglieder. Da die Werkstücke in der Regel unsigniert waren, ist eine Zuordnung zu bestimmten Werkstätten nicht möglich. Zum Bemalen der Kästen wurde hauptsächlich Leimfarbe, seltener Kasein, später auch Ölfarbe verwendet.

Hochzeitskastenzur Aussteuer.

Hochzeitskasten als Aussteuer.

Meist waren die Kästen Teil der Hochzeits-Aussteuer, weshalb sie oft die Namen oder Initialen des Brautpaares und die entsprechende Jahreszahl tragen. Die besondere Beziehung zum eigenen Möbel drückt sich darin aus, dass die Innenseiten der Kastentüren oft für persönliche Notizen und als Bildträger benützt wurden. Biographische Eintragungen wie die Geburt der Kinder, „buchhalterische“ Angaben zu Preisen und Mengen von landwirtschaftlichen Produkten, Schulden oder Ausstände sowie Namen und Sprüche von Lohnarbeitern vermitteln einen Einblick in die persönlichen Verhältnisse und machen die Kästen zu einer wichtigen Informationsquelle für die Volkskundeforschung.

Die Inschriften auf den Kasteninnseiten werden genau untersucht.....

Die Inschriften auf den Kasteninnseiten werden genau untersucht…..

Die Ausstellung „Bemalte Bauernkästen“ ist im Zuge der Überblicksführungen an jedem Samstag, Sonn- und Feiertag um 14.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen zusätzlich um 11.00 Uhr zu besichtigen!

Am ebenfalls sehr gut besuchten Internationalen Museumstag, am Sonntag, den 17. Mai 2015, stand das Museumsdorf ganz im Zeichen und unter dem Motto von „Belebte Häuser und Werkstätten“. Den ganzen Tag konnte Wissenswertes und Interessantes über das Alltagsleben und die dörfliche Struktur von anno dazumal direkt und aus erster Hand in den Häusern und Werkstätten des Museumsdorfes erfahren werden. Wagnerei-, Schmiede- und Spinnvorführungen, der Schulalltag in einem Weinviertler Dorf, Haus- und Familiengeschichten in einem Weinviertler Zwerchhof, Einblicke in die Lebenswelt der dörflichen Unterschichten wie Kleinhäusler, Dienstboten und Inwohner – waren nur einige der Themen, die gezeigt und lebendig erklärt wurde.

Hier einige Impressionen von „Belebte Häuser und Werkstätten“ vom Internationalen Museumstag im Museumsdorf:

 

Das Wagnerei-Handwerk wurde erklärt.

Das Wagnerei-Handwerk wurde erklärt.- Die Aufgaben und die Bedeutung des Wagnerhandwerks anno dazumal.

 

Spinnvorführungen im Wultendorfer Hof von Helene Hasewend.

Spinnvorführungen im Wultendorfer Hof von Bertha Vondra.

 

Die Bedeutung der Kirche im dörflichen Gefüge. - Monika-Franziska Jahn in der Marienkapelle.

Die Bedeutung der Kirche im dörflichen Gefüge. – Monika-Franziska Jahn in der Marienkapelle.

Der Stellenwert des Schmieds in früheren Zeiten. - Von und mit Herrn Steiner & Lehrling.

Der Stellenwert des Schmieds in früheren Zeiten. – Von und mit Herrn Steiner & Lehrling.

 

Der Bürgermeister als wichtige Instanz des dörflichen Lebens. - Im Bürgermeisterhaus mit Walter Lauer.

Der Bürgermeister als wichtige Instanz des dörflichen Lebens. – Im Bürgermeisterhaus mit Walter Lauer.

 

Mag. Marianne Messerer gibt "Einblicke in die Lebenswelt der dörflichen Unterschichten wie Kleinhäusler, Dienstboten und Inwohner".

Mag. Marianne Messerer gibt „Einblicke in die Lebenswelt der dörflichen Unterschichten wie Kleinhäusler, Dienstboten und Inwohner“.

In der Rauchkuchl im Waidendorfer Hof: Elisabeth Stadler erzählt über die Funktion des Weinviertler Zwerchhofes und seine Bedeutung für die ländliche Gesellschaft.

In der Rauchkuchl im Waidendorfer Hof: Elisabeth Stadler erzählt über die Funktion des Weinviertler Zwerchhofes und seine Bedeutung für die ländliche Gesellschaft.

Umfassende Informationen über die Täuferbewegung im Weinviertel beim Täuferhaus im Museumsdorf.

Umfassende Informationen über die Täuferbewegung im Weinviertel beim Täuferhaus im Museumsdorf.

Franziska Bogensdorfer in der Lehrerwohnung der alten Volksschule aus Gaiselberg.

Franziska Bogensdorfer in der Lehrerwohnung der alten Volksschule aus Gaiselberg.

 

Der ehemalige Oberlehrer und Schuldirektor Fritz Wendy erzählt Interessantes zum Schulalltag anno dazumal.

Der ehemalige Oberlehrer und Schuldirektor Fritz Wendy erzählt Interessantes zum Schulalltag anno dazumal.

 

Die textile Sonderschau „Das ist Spitze!“ eröffnete traditionell am Muttertag, den 10. Mai 2015 um 13.00 Uhr im Hörersdorfer Hof des Museumsdorfes Niedersulz.

Der Hörersdorfer Hof mit Textilausstellung.

Der Hörersdorfer Hof mit Textilausstellung.

„Das ist Spitze!“ wurde wegen des großen Interesses im letzten Jahr verlängert und erweitert. Textilexpertin Maria-Theresia Kiessling widmet sich intensiv und en détail dem Thema Spitze und zeigt dabei so manches neue „Spitzenstück“ aus der vielfältigen Sammlung.

 

Textilexpertin Maria-Theresia Kiessling, Hans Kiessling und Dr. Veronika Plöckinger-Walenta (Wissenschaftliche Leitung Musuemsdorf) bei der Eröffnung der Textilschau 2015.

Textilexpertin Maria-Theresia Kiessling, Hans Kiessling und Dr. Veronika Plöckinger-Walenta (Wissenschaftliche Leitung Musuemsdorf) bei der Eröffnung der Textilschau 2015.

Erste sog. Nadelspitzen wurden bereits im 15. Jahrhundert in Norditalien gefertigt. Sie waren ein absolutes Luxusgut und insoferne nur dem Adel vorbehalten. Man unterscheidet verschiedene Herstellungsarten- und techniken von Spitzen, wobei man bei den handgefertigten Spitzen zwischen Häkel,- Klöppel,- Tüll,- Nadel,- und Strickspitze differenziert.

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Meistens wurden Spitzen als Randverzierungen und Dekorelemente an Kleidungsstücken verwendet – wie auch heute hauptsächlich noch bei Trachten oder Nachtwäsche. Vor allem die Häkelspitze, die im Gebrauch strapazierfähiger und robuster ist, hat allgemeinere Verbreitung gefunden und wurden bzw. werden gerne an Gebrauchsobjekten des Alltags wie Vorhänge, Bettdecken oder Pölster verwendet.

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Die Ausstellung „Das ist Spitze!“ zeigt über 500 verschiedene Muster und „Spitzenstücke“ aus zwei Jahrhunderten, ob genäht, geklöppelt, gehäkelt oder gestickt….

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An speziellen Terminen präsentiert und erklärt Textilexpertin Maria-Theresia Kiessling im Museumsdorf Niedersulz bei ihren Handarbeitsvorführungen verschiedenste Handarbeitstechniken, die teilweise schon in Vergessenheit geraten sind:

31. Mai, 14. Juni, 12. Juli, 10. August, 9. August, 13. September, 5. September, 13. September, 4. Oktober, 26. Oktober 2015 – jeweils von 13.00 bis 17.00 Uhr im Hörersdorfer Hof.

 

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Am 02. Mai 2015, um 14.00 Uhr, wurde der Wagnerei – Stadel aus Hollabrunn im Museumsdorf unter Beisein von Landesrat Mag. Karl Wilfing, in Vertretung des Niederösterreichischen Landeshauptmannes Dr. Erwin Pröll, Bezirkshauptmann von Gänserndorf Dr. Martin Steinhauser, Bürgermeisterin der Gemeinde Sulz im Weinviertel Angela Baumgartner, Herbert Nowohradsky (Obmann des Vereins „Freunde des Weinviertler Museumsdorfs Niedersulz“), Dr. Edgar Niemeczek und Martin Lammerhuber (Geschäftsführer Kultur.Region.Niederösterreich) und der ehemaligen Besitzerfamilie Franz und Maria Halmschlag aus Hollabrunn neben zahlreichen Gästen erstpräsentiert.

v.r.n.l.:

v.r.n.l.: Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich, Dr. Edgar Niemeczek, Wissenschaftliche Leiterin Museumsdorf, Dr. Veronika Plöckinger-Walenta, Landesrat Mag. Karl Wilfing, Bürgermeisterin von Sulz im Weinviertel, Angela Baumgartner, Obmann des Vereins „Freunde des Museumsdorfes“ Herbert Nowohradsky und Ehrenamtlicher Peter Huber.

 

Maria

Maria und Franz Halmschlag – Nachkommen und Donatoren der letzten Wagnerei aus Hollabrunn.

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Landesrat Mag. Karl Wilfing, der den Wagnerei – Stadel eröffnete, dankte insbesondere der Familie Halmschlag aus Hollabrunn, dass es durch die Übertragung der Wagnerei ins Museumsdorf möglich wurde, ein Stück Geschichte und Heimat dieser Region zu erhalten und im Heute darzustellen.

Die ehemalige Hollabrunner Wagnerei der Familie Halmschlag wurde dem Museumsdorf übergeben und findet in Niederösterreichs größtem Freilichtmuseum einen adäquaten, letzten Standort. Bis zu seinem Tod im Jahr 2007, war der letzte Wagnermeister von Hollabrunn, Franz Halmschlag sen., für den das Wagnerhandwerk nicht nur Beruf, sondern auch Berufung war, tätig.

Der Wagnerei-Stadel ist dabei nur erster Teil und Auftakt eines groß angelegten Wagnerei-Projektes, das in den kommenden Jahren im Museumsdorf realisiert und aufgebaut wird und dient der Präsentation einer Auswahl von landwirtschaftlichen Wägen und Schlitten aus dem Sammlungsbestand des Museumsdorfes.

Aufwendig restaurierter Schlitten - im Wagnerei-Stadel des Museumsdorfes zu besichtigen.

Highlight: aufwendig restaurierter Schlitten – im Wagnerei-Stadel des Museumsdorfes zu besichtigen.

In Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern und der wissenschaftlichen Abteilung des Museumsdorfes wurde nun die über 100jährige Haus- und Familiengeschichte der letzten Hollabrunner Wagnerei akribisch aufgearbeitet. Bereits im Sommer 2014 erfolgte eine detaillierte Inventarisierung der über 1.700 Objekte. Im November 2014 konnte mit der Fundamentierung des Wagnerei-Stadels begonnen werden und im März 2015 schließlich der Wiederaufbau an seinem jetzigen Standort im Museumsdorf Niedersulz.

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Blaue Truhenwagen im neu eröffneten „Wagnerei – Stadel“.

Die Auswahl der Wägen und Schlitten entspricht größtenteils dem üblichen „Fuhrpark“ eines größeren Weinviertler Bauern: typisch sind der Truhen- und der Leiterwagen, außerdem sind ein Baumwagen und ein Baumschlitten sowie der dazugehörige „Baumheber“ zu sehen.

Der Schlitten, der vermutlich ursprünglich aus adeligem Besitz stammte und schließlich in bäuerlichen Besitz gelangt war, wurde mit großzügiger Unterstützung des Freundesvereins des Museumsdorfes im Winter 2014/15 fachmännisch renoviert und hier ausgestellt.

Ein Klassiker: Leiterwagen.

Ein Klassiker: Leiterwagen.

 

Auch kleine "Rodeln" fiel in das Pauvoir eines Wagnermeisters.

Auch kleine „Rodeln“ fiel in das Pauvoir eines Wagnermeisters.

Die Wagnerei – Werkstatt soll in den kommenden Jahren – wie am Originalstandort in Hollabrunn – gegenüber des Stadels aufgestellt und originalgetreu eingerichtet werden. Zudem ist im selben Gebäude eine Dokumentation der Firmen- und Familiengeschichte Halmschlag geplant. Da praktisch alle Maschinen und Geräte beim Abbau noch funktionstüchtig waren, sollen diese auch wieder in Betrieb genommen werden, so dass die Wagnerei à la longue als Attraktion für Thementage und Handwerks(vor)führungen dienen wird.

Mit dem Projekt der „Wagnerei aus Hollabrunn“ wird der Entwicklungsplan des Weinviertler Museumsdorfes Niedersulz mit seinen Schwerpunkten „Handwerk“ und „Lehmbau“ fortgeführt.

 

 

Am 2. Mai 2015 wird im Museumsdorf ein Wagnerei – Stadel aus dem Jahr 1913 aus Hollabrunn eröffnet. Der Stadel selbst gehörte zur ehemaligen Wagnerei Halmschlag und diente vor Ort primär als Lager für Rohmaterial und Halbfertigprodukte des Wagners. Bereits letztes Jahr wurde er transloziert und wird zur Zeit im Museumsdorf wieder aufgestellt. Er wird eine Auswahl von landwirtschaftlichen Wägen und Schlitten aus der Sammlung des Museumsdorfes zeigen.

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Seit November 2014 arbeitet das Team des Museumsdorfes Niedersulz in den betriebseigenen Werkstätten intensiv an der Restaurierung ausgewählter Wagen und Schlitten aus dem Bestand: die Instandsetzung von großen bäuerlichen Fuhrwerken, Transportschlitten und kleineren, handgezogenen „Wagerl“ und Karren, inklusive Zubehör ist in vollem Gange.

Ehrenamtlicher Peter Huber bei der Demontage des Spanbügels der Vorderachse.

Ehrenamtlicher Peter Huber bei der Demontage des Spannbügels der Vorderachse.

Mag. Traude Hruschka vom Wissenschaftlichen Team bei Restaurierungsarbeiten.

Mag. Traude Hruschka vom Wissenschaftlichen Team bei Restaurierungsarbeiten.

 

Rost wird von Metallteilen abgeschliffen und mit Konservierungsmittel behandelt.

Alle Metallteile werden abgenommen, Rost wird abgeschliffen und mit Konservierungsmittel behandelt.

 

Das Team von sechs Mitarbeitern und Ehrenamtlichen reinigt, zerlegt, entrostet, schleift, streicht die zu restaurierenden Wägen und Fuhrwerke und baut sie anschließend wieder zusammen. Bis jetzt wurden an die 350 Stunden an diesem Projekt gemeinsam gearbeitet. Bei der Instandsetzung der Oberflächen wird versucht nach historischem Vorbild mit traditionellen Mitteln wie etwa Leinölfarbe oder Kaseinleim (=Leim aus Topfen) zu arbeiten.

Wagen vor Restaurierung.

Wagen vor Restaurierung.

Reinigung.

Reinigung.

 

Dr. Veronika Plöckinger-Walenta, Leiterin des Wissenschaftlichen Teams, at work.

Dr. Veronika Plöckinger-Walenta, Leiterin des Wissenschaftlichen Teams, at work: Farbpigmente im Holz werden mit Leinöl wieder aktiviert und zum Strahlen gebracht!

 

Blauer Truhenwagen: die noch schön vorhandene Originalfarbe konnte durch die Behandlung des Holzes mit Leinölfirnis noch gut erhalten werden.

Die landwirtschaftlichen Wägen waren alles andere als „farblos“: hier ein ultramarinblauer Truhenwagen – die noch schön vorhandene Originalfarbe konnte durch die Behandlung des Holzes mit Leinölfirnis gut erhalten werden.

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Bremsbacken werden neu gemacht.

Bremsbacken werden neu gemacht und ergänzt.

 

Peter Huber beim Herstellen neuer Bremsbacken für Wagen.

Peter Huber beim Herstellen neuer Bremsbacken in der Museumsdorf – Holzwerkstatt.

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Das Gros der großen Wägen zeigen auf den Schmiedebeschlägen am Vordergestell Initialen auf, wie z.B. "A.P" o. ä. Sie weisen wahrscheinlich auf den Besitzer oder auch auf den Schmied, der die Beschläge angefertigt hat, hin.

Ein Gros der großen Wägen zeigt auf den Schmiedebeschlägen am Vordergestell Initialen, wie z.B. „A.P“ o. ä. Sie weisen wahrscheinlich auf den Besitzer oder auch auf den Schmied, der die Beschläge angefertigt hat, hin.

 

Auf Spurensuche – Eine Reise in die Vergangenheit

Im Zuge dieser handwerklichen Tätigkeiten tauchen immer wieder neue spannende Hinweise auf die ursprüngliche Form, Verwendung und Herkunft der Wägen auf. Die Herkunft der Wägen ist im ländlichen Bereich meist nicht eindeutig oder nicht mehr nachvollziehbar. Es gibt viele Hinweise, dass die Fuhrwerke von ihren Besitzern im Laufe der Zeit immer wieder umgebaut und adaptiert wurden oder für Zwecke weiterverwendet wurden, für die sie ursprünglich nicht gedacht waren. Das lässt vermuten, dass sie je nach Bedarf oder wenn es einen Besitzerwechsel gab, dem neuen Verwendungszweck angepasst wurden.

Ein Glanzstück: Truhenwagen mit Inschrift "Leopold Geissler Niedersulz No. 11" an der Bordwand: weist wahrscheinlich auf den letzten Besitzer dieses Wagens hin.

Ein Glanzstück: Truhenwagen mit Inschrift „Leopold Geissler Niedersulz No. 11“ an der Bordwand: weist wahrscheinlich auf den letzten Besitzer dieses Wagens hin.

 

TIPP: die Ausstellung im neu errichteten Wagnerei – Stadel wird am Sa, den 2. Mai 2015, 14. 00 Uhr im Museumsdorf Niedersulz eröffnet!

Öffnungszeiten:

15. April bis 26. Oktober 2015, täglich, 9.30 bis 18.00 Uhr

Vorsaison: ab 1. April 2015 (mit eingeschränktem Betrieb & ermäßigtem Eintritt!)

http://www.museumsdorf.at

 

Am 26. März 2014 wurde das internationale, dreitägige Symposium mit dem Titel „Lehmbau – Tradition und Moderne“ im Museumsdorf Niedersulz durch Landtagsabgeordneten René Lobner, in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, eröffnet. „Das Lehmbau-Symposium im Museumsdorf Niedersulz ist ein Projekt, das nicht nur grenzüberschreitend ist, sondern dient auch dazu, sich im gesamteuropäischen Kontext besser kennenzulernen und um ein gemeinsames Europa aktiv zu leben“, so LAbg. René Lobner bei der Eröffnung des Lehmbau-Symposiums, bei dem insgesamt sechs Nationen aus Europa vertreten waren.

Die Tagung wurde im Museumsdorf Niedersulz unter der Leitung von Dr. Veronika Plöckinger-Walenta gemeinsam und in Kooperation mit dem Freilichtmuseum „Museum des Dorfes Südostmährens“ – geführt durch das Nationalinstitut für Volkskultur (Národní Ústav Lidové Kultury – NULK) in Strážnice – organisiert und durchgeführt, das durch Direktor Dr. Jan Krist sowie Dr. Martin Novotny repräsentiert wurde.

„Gerade der Baustoff Lehm findet viele Zugänge: als ein Baumaterial, das im Weinviertel vor Ort vorhanden ist, und das für einen schonenden Umgang mit unseren Ressourcen und in klimatechnischer Bedeutung relevant ist“, so der Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich, Dr. Edgar Niemeczek in seiner Eröffnungsrede.

Weitere Eröffnungsgäste wie DI Hermann Hansy (Regionalmanagement Euregio Weinviertel), Bürgermeister Herbert Nowohradsky (2. Landtagspräsident a. D.), DI Christian Kalch (Amt der NÖ Landesregierung, Abt. Architektur und Gestaltung) und Mag. Ulrike Vitovec (Geschäftsführung Museumsmanagement Niederösterreich) konnten begrüßt werden.

Im Mittelpunkt des dreitägigen, durch ein ETZ Programm der Europäischen Union geförderten Symposiums steht die grenzübergreifende Vernetzung zum Thema Lehmbau sowie der Erfahrungs- und Know-How-Transfer von tschechischen, slowakischen, österreichischen, italienischen, deutschen sowie ungarischen Fachleuten und Lehmbau-Experten. Aufgrund seiner geologischen Beschaffenheit zählt das Weinviertel – wie Ungarn und Teile Tschechiens sowie der Slowakei – zu dem Gebiet, in dem Lehm jahrhundertelang das hauptsächliche Baumaterial darstellte. Somit befindet sich auch das Weinviertler Museumsdorf Niedersulz im europäischen Lehmbaugebiet. Einige der Gebäude, die seit seiner Gründung im Jahr 1979 vom Gründer und Visionär Prof. Josef Geissler hier errichtet wurden, waren ursprünglich in verschiedenen Lehmbautechniken gebaut.

Analog zu den historischen Lehmbautechniken der Region möchte sich das Museumsdorf Niedersulz in Zukunft als Kompetenzzentrum für historischen Lehmbau etablieren. Ein erster Schritt dazu war die Einrichtung einer Lehmbau-Ausstellung im Frühjahr 2013, bei der als österreichweites Pilotprojektund als Herzstück der Ausstellung ein Stück Lehmwand als Ganzteil im Original ins Museumsdorf Niedersulz übertragen wurde. Einen weiteren Schritt in Richtung Lehmbaukompetenzzentrum stellte nunmehr das Symposium „Lehmbau – Tradition und Moderne“ dar.

Der 170seitige Tagungsband zum Lehmbausymposium mit allen wissenschaftlichen Beiträgen, Forschungsergebnissen und Exposés in deutscher und tschechischer Sprache sowie englischen Summaries wurde ebenfalls präsentiert und ist im Museumsdorf Niedersulz Shop erhältlich.

 

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LAbg. René Lobner, DI Hermann Hansy (Euregio), Dr. Veronika Plöckinger-Walenta (Wissenschaftliche Leitung Museumsdorf Niedersulz), Dr. Jan Krist

LAbg. René Lobner, DI Hermann Hansy (Euregio), Dr. Veronika Plöckinger-Walenta (Wissenschaftliche Leitung Museumsdorf Niedersulz), Dr. Jan Krist (Direktor des Freilichtmuseums in Straznice und Nationalinstitut für Volkskultur), Dr. Edgar Niemeczek (Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich), Bgm. Herbert Nowohradsky (Landtagspräsident a.D.), DI Christian Kalch (Amt der NÖ Landesregierung).

 

Mag. Thomas Hofmann (Geologische Bundesanstalt, Autor) mit Dr. Veronika Plöckinger-Walenta (Museumsdorf Niedersulz) hielt einen Eröffnungsvortrag über die Bodenneschaffenheit des Weinviertels generell - nach seinem Motto: "Eigentlich müßte das Weinviertel Lehmviertel heißen!"....

Mag. Thomas Hofmann (Geologische Bundesanstalt & Autor diverser Weinviertel Bücher) mit Dr. Veronika Plöckinger-Walenta (Museumsdorf Niedersulz) hielt einen Eröffnungsvortrag über die Bodenbeschaffenheit des Weinviertels generell – nach dem Motto: „Eigentlich müßte das Weinviertel Lehmviertel heißen!“….

 

Moderation durch Dr. Veronika Plöckinger-Walenta, die Wissenschaftliche Leiterin & Initiatorin des Lehmbau Symposiums.

Moderation durch Dr. Veronika Plöckinger-Walenta, die Wissenschaftliche Leiterin & Initiatorin des Lehmbau Symposiums.

Dr. Edgar Niemeczek (Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich) mit Mag. Ulrike Vitovec (Geschäfts

Dr. Edgar Niemeczek (Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich) mit Mag. Ulrike Vitovec (Geschäftsführerin Museumsmanagement Niederösterreich) am Dorfplatz des Museumsdorfes Niedersulz.

 

Im Salettl des Dorfwirtshauses im Museumsdorf fanden an zwei Tagen die Vorträge des Lehmbau Symposiums statt.

Im Salettl des Dorfwirtshauses im Museumsdorf fanden an zwei Tagen die Vorträge des Lehmbau Symposiums statt.

Dr. Richard Edl (Verein Freunde Museumsdorf Nieddersulz) und Bgm. Herbert Nowohradsky (Landtagspräsident a.D.)

Dr. Richard Edl (Verein Freunde Museumsdorf Nieddersulz) und Bgm. Herbert Nowohradsky (Landtagspräsident a.D.).

Die Kabinen der Dolmetscher - es wurde in Deutsch/Tschechisch/Englisch vorgetragen.

Die Kabinen der Dolmetscher – es wurde in Deutsch/Tschechisch/Englisch vorgetragen.

 

Very useful beim Lehmbau Symposium - die Headsets!

Very useful beim Lehmbau Symposium – die Headsets!

 

Das Symposiums-Komitee: Mag. Marlene Falmbigl und Mag. Peter Pfaffl aus dem Museumsdorf Niedersulz.

Das Symposiums-Komitee: Mag. Marlene Falmbigl und Mag. Peter Pfaffl aus dem Museumsdorf Niedersulz.

 

Der Tagungsband & Publikation anläßlich des Lehmbau-Symposiums im Museumsdorf Niedersulz ist im MuseumsShop erhältlich!

Der Tagungsband & Publikation anläßlich des Lehmbau-Symposiums im Museumsdorf Niedersulz ist im MuseumsShop erhältlich!

Impressionen zum Ausflug in das Freilichtmuseum in Straznice „Museum des Dorfes Südostmährens“ und nach Petrov am letzten Symposiumstag:

copyrights Fotos: Gerhard Brey

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