Museums-Sammlung


…ist der Titel des Beitrages im Magazin „WeinViertel MeinViertel“, das dieser Tage erscheint. Die ehrenamtlichen Helfer des Museumsdorf Niedersulz stehen dabei im Mittelpunkt der interessanten Story von Angela Ringhofer.

Die netten Fotos in der Gaiselberger Volksschule im Museumsdorf wurden von Heidemarie Lahofer (www.fotopuchner.at) geshootet….

Und wie es im Beitrag treffend und auf den Punkt gebracht heißt: „Ohne unsere Helfer wäre sehr viel nicht möglich…!“ – DANKE!!!

Herr Direktor a.D. Fritz Wendy und Peter Huber im Klassenzimmer der historischen Volksschule aus Gaiselberg im Museumsdorf Niedersulz.

Herr Direktor a.D. Fritz Wendy und Peter Huber im Klassenzimmer der historischen Volksschule aus Gaiselberg im Museumsdorf Niedersulz.

Elisabeth Stadler und Monika Jahn mit Waschtrog und Rumpel.

Elisabeth Stadler und Monika Jahn mit Waschtrog und Rumpel.

Walter Lauer, Mag. Marianne Messerer und Franziska Bogenstorfer in der Küche der Lehrerwohnung in der alten Gaiselberger Volksschule im Museumsdorf Niedersulz.

Walter Lauer, Mag. Marianne Messerer und Franziska Bogenstorfer in der Küche der Lehrerwohnung in der alten Gaiselberger Volksschule im Museumsdorf Niedersulz.

Die aktuelle Ausgabe 01/2014 können Sie unter w.weiser@brentano.co.at gratis bestellen oder unter dem DropBox Link https://www.dropbox.com/sh/iipby58uqzgw1qx/YBhXB7oFwJ digital lesen!

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Am Sonntag, den 28. Juli 2013, 11.00 Uhr fand bei hochsommerlichen Temperaturen die Eröffnung der Ausstellung „Kleinhäusler-Lebenswelten im Weinviertel“ durch Landtagsabgeordneten René Lobner, in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, im Museumsdorf Niedersulz statt.

v.l.n.r.: Dr. Edgar Niemeczek – Geschäftsführer der Kultur.Region.NÖ, Landesrat René Lobner (in Vertretung des Landeshauptmannes Dr. Erwin Pröll), Mag. Marianne Messerer – Ehrenamtliche Museumsdorf Niedersulz, Otto K. Knoll – Geschäftsführung Museumsdorf Niedersulz, Josef Schick – Geschäftsführer der Kulturvernetzung NÖ, Dr. Veronika Plöckinger-Walenta – Geschäftsführung & wissenschaftliche Leitung Museumsdorf Niedersulz, Walter Lauer – Ehrenamtlicher Museumsdorf Niedersulz.

v.l.n.r.: Dr. Edgar Niemeczek – Geschäftsführer der Kultur.Region.NÖ, Landesrat René Lobner (in Vertretung des Landeshauptmannes Dr. Erwin Pröll), Mag. Marianne Messerer – Ehrenamtliche Museumsdorf Niedersulz, Otto K. Knoll – Geschäftsführung Museumsdorf Niedersulz, Josef Schick – Geschäftsführer der Kulturvernetzung NÖ, Dr. Veronika Plöckinger-Walenta – Geschäftsführung & wissenschaftliche Leitung Museumsdorf Niedersulz, Walter Lauer – Ehrenamtlicher Museumsdorf Niedersulz.

Das als Dauer-Ausstellung konzipierte Projekt ist im Zuge der  Kulturinitiative Viertelfestival NÖ 2013 entstanden. Das Weinviertler Museumsdorf Niedersulz hat sich dabei vom diesjährigen Motto des Viertelfestivals „Brandungszone“ inspirieren lassen: schließlich ist die Dorfgemeinschaft auch eine Art „Brandungszone“, wo immer schon verschiedenste soziale Schichten aufeinander getroffen sind.

Die "Rauchkuchl" im Kleinhäuslerhaus aus Wetzelsdorf.

Die „Rauchkuchl“ im Kleinhäuslerhaus aus Wetzelsdorf.

Im Fokus der Ausstellung stehen die Erforschung und Präsentation der Lebenswelten der dörflichen Unterschichten wie etwa Kleinhäusler, Dienstboten, Inwohner, Einleger, Saisonarbeiter und Taglöhner im Weinviertel des 19. Jahrhunderts. Diese Bevölkerungsschicht war in jedem Weinviertler Dorf vertreten und übertraf an Personen oft die bäuerliche Oberschicht. Bei den dominierenden Landwirtschaftszweigen des Getreide- und Weinbaus im Weinviertel bestand nur zu bestimmten Zeiten ein erhöhter Personalbedarf. Dieser temporäre Bedarf an Hilfskräften wurde meist durch Kleinhäusler und so genannte Inwohner gedeckt, die sozial niedrig stehende Arbeitskräfte ohne eigenen Wohnsitz und meist auch ohne Grundbesitz bezeichneten. Sie wohnten entweder direkt im Bauernhaus oder in einem separaten Gebäude wie dem Ausgedinge, das üblicherweise dem Altbauernpaar als Alterswohnsitz diente (sog. „Ausnahm“). Als Untermieter hatten sie Arbeitsverpflichtungen gegenüber dem Vermieter zu leisten. Sie hatten wenig Mitspracherecht in Familien- und Gemeindeangelegenheiten, keinen Anspruch auf Nutzung der Gemeinde-Einrichtungen und auf Viehbesitz.

Im Ziegenstall des Kleinhäuslerhauses.

Im Ziegenstall des Kleinhäuslerhauses.

Die zunehmende Mechanisierung ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts  ließ den Bedarf an Arbeitskräften in der Landwirtschaft geringer werden. Gleichzeitig entstanden aber auch Arbeitsplätze in Fabriken. Aufgrund besserer Verdienstmöglichkeiten konnte man sich passendere Wohnstätten leisten und war nicht mehr darauf angewiesen, als Inwohner oder Dienstbote einem Bauernhaus zu unterstehen.

Exemplarisch für diese besitzlose respektive besitzarme Bevölkerungsgruppe wurde die Geschichte der im Kleinhäusler-Haus aus Wetzelsdorf aus dem Jahr 1816 wohnhaften Familien erforscht. Die Ergebnisse der Forschung werden in der möglichst authentischen Einrichtung der Wohn- und Wirtschaftsräume sowie in einer Dokumentation mittels Texten, Interview-Ausschnitten und Bildmaterial im Kleinhäusler-Haus aus Wetzelsdorf dem Publikum präsentiert. Zusätzlich machen Interventionen in weiteren Kleinhäusler-Häusern des Museumsdorfs – wie beispielsweise dem Schusterhaus aus Mistelbach oder dem Kleinhäusler-Haus aus Kleinhadersdorf – auf die Thematik aufmerksam und lassen Häuser und ihre ehemaligen BewohnerInnen sozusagen selbst ihre Geschichte erzählen.

"Zimmer, Küche, Kabinett"...

„Zimmer, Küche, Kabinett“…Wohnen auf kleinstem Raum.

Nachstehend ein Link zur einleitenden Rede im Zuge der Eröffnungs-Feierlichkeiten von Mag. Marianne Messerer am 28. Juli 2013 im Museumsdorf Niedersulz über die Kleinhäusler:

Kleinhäusler-Lebenswelt EÖ Mag. Marianne Messerer

Die „Kleinhäusler-Lebenswelten im Weinviertel“ ist eine Dauer-Ausstellung und zu den allgemeinen Öffnungszeiten des Museumsdorfes zu besichtigen!

Öffnungszeiten: 1. April bis 1. November 2013, täglich von 9.30 bis 18.00 Uhr (letzter Einlass: 17.00 Uhr).

Kleinhäulser-Lebenswelten im Weinviertel (c) Dieter Werderitsch

Sonntag, den 28. Juli 2013 um 11.00 Uhr, wird im Museumsdorf die Ausstellung „Kleinhäusler-Lebenswelten“ eröffnet!

Eröffnung Kleinhäuslerausstellung 28.7. - Kopie

Im Rahmen eines Projekts des Viertelsfestivals NÖ werden in dieser Ausstellung die Lebenswelten der dörflichen Unterschichten wie Kleinhäuslern, Dienstboten, Inwohnern, Einlegern, Saisonarbeitern und Taglöhnern im Weinviertel des 19. Jahrhunderts präsentiert.

Diese Bevölkerungsschicht war in jedem Weinviertler Dorf vertreten und übertraf an Personen oft die bäuerliche Oberschicht. Exemplarisch für diese besitzlose bzw. besitzarme Bevölkerungsgruppe wird die Geschichte der im Kleinhäuslerhaus aus Wetzelsdorf im Jahr 1816 wohnhaften Familien erforscht.

Die Ergebnisse der Forschung werden in der möglichst authentischen Einrichtung der Wohn- und Wirtschaftsräume sowie in einer Dokumentation im Kleinhäuslerhaus aus Wetzelsdorf dem Publikum präsentiert. Zusätzlich machen Interventionen in weiteren Kleinhäusler-Häusern des Museumsdorfs (z.B. Schusterhaus aus Mistelbach, Kleinhäusler-Haus aus Kleinhadersdorf) auf die Thematik aufmerksam.

Die Vorbereitungsarbeiten dazu laufen bereits auf Hochtouren. Die Gruppe der Ehrenamtlichen des Museumsdorfes sind dieser Tage voll im Einsatz!

An dieser Stelle gleich ein herzliches Dankeschön an alle, die mithelfen die Ausstellung zu realisieren!

Und hier ein kleiner Überblick und Auszug des Schaffens:

Peter Huber und Dr. Veronika Plöckinger - Walenta beim

Peter Huber und Dr. Veronika Plöckinger – Walenta beim Zusammenbauen des Bettes für das Schlafzimmer im Kleinhäuslerhaus aus Wetzelsdorf.

Hans Svoboda, Dr. Veronika Plöckinger - Walenta und

Hans Svoboda, Dr. Veronika Plöckinger – Walenta und Franziska-Monika Jahn beim Aussuchen der Ausstellungsobjekte.

Elisabeth Stadler beim Einräumen der Küchenkredenz.

Elisabeth Stadler beim Bestücken der Küchenkredenz.

Franziska-Monika Jahn,

Franziska-Monika Jahn, Dr. Magdalena Papp und Josef Stöger – Wird der Kasten durch die Türe gehen?

Die Damenrunde beim Auswählen der Bett- und Tischwäsche.

Die Damenrunde beim Auswählen der Bett- und Tischwäsche für die Austellung.

Letztes Briefing der Ehrenamtlichen-Runde durch die Wissenschaftliche Leiterin: Dr. Magdalena Papp, Peter Huber, Josef Stöger, Direktor a.D. Fritz Wendy, Elisabeth Stadler, Hans Svoboda und Dr. Veronika Plöckinger – Walenta.

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Franziska Bogensdorfer und Mag. Marianne Messerer: ein Spruchdeckerl ist immer ein Muss!

Franziska Bogensdorfer und Mag. Marianne Messerer: ein Spruchdeckerl ist immer ein Muss!

Letzte Kleinigkeiten werden montiert: Peter Huber und Josef Stöger.

Letzte Kleinigkeiten werden montiert: Peter Huber und Josef Stöger.

Die "Rauchkuchl" im Kleinhäuslerhaus ist bereits fertig bestückt.

Die „Rauchkuchl“ im Kleinhäuslerhaus ist bereits bestückt.

Fast fertig.....die Ausstellung kann beginnen.....

Fast fertig…..die Ausstellung kann beginnen…..

Am Samstag, den 29. Juni 2013 fand ein Thementag mit dem Titel „Die Täufer im Weinviertel“ im Museumsdorf Niedersulz statt.

Das Museumsdorf beherbergt das in Österreich erste gegründete Täufermuseum, das einen Überblick über die Entwicklung des „dritten Flügels der Reformation“, von seinen Anfängen bis zu den Freikirchen der Gegenwart gibt.

Das Täufermuseum im Kleinhäuslerhaus aus Wilfersdorf im Museumsdorf Niedersulz.

Das Täufermuseum im Kleinhäuslerhaus aus Wilfersdorf im Museumsdorf Niedersulz.

Österreich und nicht zuletzte das Weinviertel spielten dabei eine nicht unbedeutende Rolle – grausame Verfolgungen der damaligen Zeit trafen insbesondere die Hutterer und verdrängten sie aus Südmähren, dem Weinviertel und der Westslowakei. In ingesamt fünf Räumen im Täufermuseum werden unter anderem interessante Einzelschicksale oder die Lebensweise auf den hutterischen Bruderhöfen sowie das geniale handwerkliche Können wie beispielsweise die Habaner-Keramik näher beleuchtet.

Audiostationen und Videoclips im Täufermuseum zeigen einige Sprachbeispiele und das heutige Leben der etwa 50.000 Hutterer, die in den Prärien Nordamerikas leben und noch immer einen altösterreichischen Dialekt sprechen.

Hutterer - Holzschnitt.

Hutterer – Holzschnitt.

Beim Thementag „Die Täufer im Weinviertel“ gab es gleich zwei Führungen durch die Täuferausstellung und weiters einen Vortrag vom Direktor des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, Univ. Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Winkelbauer in der Georgskapelle des Museumsdorfes. Titel des Vortrages: „Die rechtliche Stellung der Täufer im 16. und 17. Jahrhundert am Beispiel der habsburgischen Länder“.

v.l.n.r.: Ing. Reinhold Eichinger (Obmann des Hutterischen Geschichtsvereines und Initiator des Projektes "Täufermuseum" im Museumsdorf), Univ. Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Winkelbauer (Direktor des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung), Mag. Josef Franz Enzenberger (Historiker & Germanist).

v.l.n.r.: Ing. Reinhold Eichinger (Obmann des Hutterischen Geschichtsvereines und Initiator des Projektes „Täufermuseum“ im Museumsdorf), Univ. Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Winkelbauer (Direktor des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung), Mag. Josef Franz Enzenberger (Historiker & Germanist).

Bei der Eröffnung der Sonderausstellung am Muttertag: Otto K. Knoll (Geschäftsführer Museumsdorf Niedersulz), Textilexpertin Maria - Theresia Kiessling, Dr. Veronika Plöckinger-Walenta (Geschäftsführerin Museumsdorf Niedersulz), Reg.Rat Johann Kiessling

Bei der Eröffnung der Sonderausstellung am Muttertag: Otto K. Knoll (Geschäftsführer Museumsdorf Niedersulz), Textilexpertin Maria – Theresia Kiessling, Dr. Veronika Plöckinger-Walenta (Geschäftsführerin Museumsdorf Niedersulz), Reg.Rat Johann Kiessling.

Maria-Theresia Kiessling & Interessantes aus dem Handarbeits-Fundus

Maria-Theresia Kiessling & Interessantes aus dem Handarbeits-Fundus.

Am gestrigen Muttertag wurde – wie jedes Jahr – die textile Sonderschau und Sonderausstellung
unter dem diesjährigen Titel „Altes & Neues aus dem Nähkorb“ im Museumsdorf eröffnet.
Das zentrale Thema sind dabei textile Handarbeiten zwischen „Müssen“ und „Wollen“, denn das Nähen, Stricken, Stopfen und Flicken war früher für die Hausfrauen oftmals mehr Pflicht als Vergnügen.
Aus „Altem“ musste oft etwas „Neues“ entstehen und für Handarbeiten, die zum „Schmuck oder der Zier“ dienten, war selten genügend Zeit.

Textilexpertin Maria-Theresia Kiessling hat, basierend auf ihrer jahrzehntelangen Sammler- und Handarbeitstätigkeit, für die Sonderausstellung 2013 ein interessantes, textiles Potpourri zusammengestellt.

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Alte, in Vergessenheit geratene Handarbeits-Techniken werden vorgestellt und an folgenden Terminen finden 2013 Stick- und Klöppelvorführungen im Hörersdorfer Hof statt:

So, 26. Mai 2013
Sa, 22. Juni 2013
So, 07. Juli 2013
So, 28. Juli 2013
So, 11. August 2013
So, 25. August 2013
So, 08. September 2013
Sa, 14. September 2013
So, 06. Oktober 2013
Sa, 26. Oktober 2013

Jeweils von 13.00 bis 17.00 Uhr

Die textile Sonderausstellung selbst ist bis 1. November 2013, täglich von 9.30 bis 18.00 Uhr im Hörersdorfer Hof des Museumsdorfes zu besichtigen.

Hörersdorfer Hof im Museumsdorf mit der textilen Sonderschau

Hörersdorfer Hof im Museumsdorf mit textiler Sonderschau.

Die heimelige Ausnahm-Küche im Weinviertler Hakenhof aus Hörersdorf

Die heimelige Ausnahm-Küche im Weinviertler Hakenhof aus Hörersdorf

Am Donnerstag, den 9. Mai 2013 wurde im Museumsdorf Niedersulz die Dauerausstellung zum Thema LEHMBAU durch Landtagsabgeordneten und Stadtrat René Lobner, in Vertretung von Landeshausptmann Dr. Erwin Pröll, feierlich eröffnet.

Aufgrund seiner geologischen Beschaffenheit zählte das Weinviertel neben anderen zu jenen Gebieten, in denen Lehm das hauptsächliche Baumaterial darstellte. Praktisch jedes Dorf verfügte über eine oder mehrere Lehmgruben („Loamgrui“) und damit über eine günstige Möglichkeit zur Herstellung von luftgetrocknetem, also ungebranntem Baumaterial. So wurden die meisten Streck- und Zwerchhöfe des Weinviertels, aber auch Presshäuser in verschiedenen Lehm- bzw. Mischbautechniken hergestellt. Analog zu den historischen Lehmbautechniken der Region wird in den nächsten Jahren im Museumsdorf Niedersulz ein Lehmbau-Kompetenzzentrum entstehen. Die Ausstellung „Lehmbau“ im Presshaus aus Herzogbirbaum ist ein erster Schritt zur Erreichung dieses Ziels.

Als österreichweites Pilotprojekt und als Herzstück der Ausstellung wurde ein Stück Original Lehmwand als Ganzteil ins Museumsdorf Niedersulz übertragen. Bis dato war die Übertragung von Lehmwänden bzw. von Einzelteilen aus technischen Gründen nicht möglich. Durch eine innovative Methode wurde es nun möglich, Mauerstücke aus luftgetrockneten Lehmziegeln komplett mit Lehmverputz und Kalkanstrich original zu übertragen und zu erhalten.

Zahlreiche Gäste kamen zur Eröffnung der Lehmbau-Ausstellung.

Zahlreiche Gäste kamen zur Eröffnung der Lehmbau-Ausstellung.

Dr. Martin Steinhauser - Bezirkshauptmann von Gänserndorf, Landtagsabgeordneter und Stadtrat René Lobner, Dr. Veronika Plöckinger-Walenta - Geschäftsführung und Wissenschaftliche Leitung Museumsdorf, Franz Pirkner - Bürgermeister der Gemeinde Sulz im Weinviertel und Dr. Edgar Niemeczek - Geschäftsführer Kultur.Region.Niederösterreich

Dr. Martin Steinhauser – Bezirkshauptmann von Gänserndorf, Landtagsabgeordneter und Stadtrat René Lobner, Dr. Veronika Plöckinger-Walenta – Geschäftsführung und Wissenschaftliche Leitung Museumsdorf, Franz Pirkner – Bürgermeister der Gemeinde Sulz im Weinviertel und Dr. Edgar Niemeczek – Geschäftsführer Kultur.Region.Niederösterreich

Impressionen der Ausstellung.

Impressionen der Ausstellung.

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Die "berühmte" Lehmwand in der Dauerausstellung.

Die „berühmte“ Lehmwand in der Dauerausstellung.

Die Dauerausstellung im Presshaus von Herzogbirbaum ist bis 1. November 2013, täglich von 9.30 bis 18.00 Uhr zu besichtigen!

Letzte Woche fand ein denkwürdiger Moment im Museumsdorf Niedersulz statt: als österreichweites Pilotprojekt wurde eine Original-Lehmwand als Ganzteil vom ursprünglichen Standort Hörersdorf ins Museumsdorf übertragen. Bis dato war eine Übertragung aus technischen Gründen nicht möglich. Die deutsche Firma JaKo – Baudenkmalpflege (www.jako-baudenkmalpflege.de) entwickelte eine innovative Methode, Gebäude oder einzelne Fragmente in Ganzteilen zu translozieren. Dadurch ist es nunmehr möglich geworden, Mauerstücke aus luftgetrockneten Lehmziegeln komplett mit dem Lehmverputz und Kalkanstrich zu übertragen und im Original zu erhalten.

Beim „Museumsdorf-Lehmwand-Projekt“ wurde nun ein Stück Lehmwand aus einem Streckhof aus dem 19. Jahrhundert mit Standort Hörersdorf freigelegt und aus dem Abbruchhaus ausgeschnitten. Die Fixierung erfolgte mittels eines Metallrahmens, der von beiden Seiten dem Wandstück aufgesetzt wurde. Mit einer Holzverschalung wurde das Stück Lehmwand für den Transport zusätzlich gefestigt und in Schutzfolie verpackt.

Herausschneiden des Lehmwandstückes

Herausschneiden des Lehmwandstückes

Fa. JaKo vorort beim alten Streckhof in Hörersdorf

Fa. JaKo vorort beim alten Streckhof in Hörersdorf

Das Einsetzen des "maßgefertigten" Metallrahmens

Das Einsetzen des „maßgefertigten“ Metallrahmens

Mit fertig eingesetztem Metallrahmen - zum Abtransport bereit

Mit fertig eingesetztem Metallrahmen – zum Abtransport bereit

Ankunft im Museumsdorf Niedersulz

Verladen und Abtransport in Hörersdorf

Ankunft am Dorfplatz im Museumsdorf und Abladen

Ankunft am Dorfplatz im Museumsdorf und Abladen

Ankunft am neuen Bestimmungsort im Presshaus aus Herzogbirbaum im Museumdorf

Ankunft am neuen Bestimmungsort im Presshaus aus Herzogbirbaum im Museumdorf

Abladen...

Abladen des rund 2 Tonnen schweren  Lehmwandstückes

Mittels Rollen wird die Lehmwand in das Presshaus langsam hineingerollt

Mittels Rollen wird die Lehmwand in das Presshaus langsam hineingeführt

Interview für den ORF NÖ, Kulturerbe: Dr. Veronika Plöckinger-Walenta mit Redakteur Hannes Steindl un Kamerateam. Die gesamte Translozierung wurde filmisch dokumentiert. Voraussichtlicher Sendetermin: Mi, 8. Mai 2013, 19.15 Uhr, ORF 2

Interview für den ORF NÖ, Kulturerbe: Dr. Veronika Plöckinger-Walenta mit Redakteur Hannes Steindl un Kamerateam. Die gesamte Translozierung wurde filmisch dokumentiert. Voraussichtlicher Sendetermin: Mi, 8. Mai 2013, 19.15 Uhr, ORF 2

Es ist vollbracht!  Fertig aufgestellte Lehmwand - Veronika Plöckinger-Walenta, Stephan Hösch und JaKo-Team

Es ist vollbracht!
Fertig aufgestellte Lehmwand – Dr. Veronika Plöckinger-Walenta, Stephan Hösch, Donator des historischen Lehmwandstückes und JaKo-Team

Die ERÖFFNUNG der Lehmbau-Ausstellung findet am Donnerstag, den 9. Mai 2013 um 14.00 Uhr im Presshaus aus Herzogbirbaum im Museumsdorf Niedersulz statt.

Die ERÖFFNUNG der Lehmbau-Ausstellung findet am Donnerstag, den 9. Mai 2013 um 14.00 Uhr im Presshaus aus Herzogbirbaum im Museumsdorf Niedersulz statt.

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