Das Waz ausles´n – auch Kukuruz rebeln genannt – sowie das Drischl dresch´n – das Herausschlagen der Getreidekörner aus den Ähren – gehörten im Herbst zu den typischen und oft auch beschwerlichen Tätigkeiten in der bäuerlichen Arbeitswelt. Am Sonntag, den 2. Oktober 2016 wurden aus diesem Grund von 13.00-17.00 Uhr in Niederösterreichs größtem Freilichtmuseum zahlreiche Vorführungen rund um den Erntedank, sowie herbstliche Arbeiten und Bräuche im Dorfleben von anno dazumal gezeigt.

 

WIEDEReröffnung des Stadls aus Großinzersdorf nach Renovierung.

WIEDEReröffnung des Stadls aus Großinzersdorf nach Renovierung.

 

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EÖ des Längsstadels, v.l.n.r.: Dr. Richard Edl, Dr. Veronika Plöckinger-Walenta, Landesrat Mag. Karl Wilfing, Bürgermeisterin Angela Baumgartner, Herbert Nowohradsky.

EÖ des Längsstadels, v.l.n.r.: Dr. Richard Edl, Dr. Veronika Plöckinger-Walenta, Landesrat Mag. Karl Wilfing, Bürgermeisterin Angela Baumgartner, Herbert Nowohradsky.

Und noch mehr war an diesem Tag im Museumsdorf los:

Um 13.00 Uhr fand die feierliche Wiedereröffnung des 2016 neu renovierten Längsstadels aus Großinzersdorf statt und die Museumsvinothek in der Kellergasse des Museumsdorfes feierte ihr mittlerweile 20jähriges Jubiläum.

20 Jubiläumsjahre Museumsvinothek: Walter Wiesinger, Herbert Nowohradsky, Dr. Veronika Plöckinger-Walenta, Landesrat Mag. Karl Wilfing, Bürgermeisterin Angela Baumgartner, Manfred und Petra Eminger, Franz Pirkner.

20 Jubiläumsjahre Museumsvinothek: Walter Wiesinger, Herbert Nowohradsky, Dr. Veronika Plöckinger-Walenta, Landesrat Mag. Karl Wilfing, Bürgermeisterin Angela Baumgartner, Manfred und Petra Eminger, Franz Pirkner.

Regionale Kunsthandwerker und Direktvermarkter stellten in der herbstlichen Kulisse des Museumsdorfes am Dorfplatz aus. Die Landjugend Zistersdorf kredenzte im Südmährerhof Kaffee & Kuchen und „Geselchtes & Geräuchertes“ gab es vom Winzerhof Wiesinger.

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Die Stadtltaunza im Museumsdorf.

Die Stadtltaunza im Museumsdorf.

 

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Die „Nussfee“ Edith Wolmuth erzählte und präsentierte Wissenswertes & „Alles rund um die Nuss“. Um 13.30 und 14.30 gaben die „Stodltaunza“ aus Althöflein alte Volkstänze zum Besten. Bereits von 11.00 bis 13.00 Uhr fand im Dorfwirtshaus des Museumsdorfes die Stubenmusik mit der Gruppe Achisum statt.

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Am Samstag, den 24. September 2016, stand das Museumsdorf Niedersulz wieder ganz im Zeichen der Pferdekraft.

 

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Bereits vor über 4000 Jahren wurde das Wildpferd domestiziert und ist über die Jahrtausende ein unentbehrlicher Begleiter des Menschen in den unterschiedlichsten Lebensbereichen geworden.

Am Tag der Pferdekraft stand vor allem die Rolle des Pferdes in der bäuerlichen Arbeitswelt im Fokus. Zahlreiche Darbietungen mit Norikern und Haflingern wie Holz aufladen, Weingartenbodenbearbeitung anno dazumal und Feldarbeiten wie Ackern und Eggen werden im Museumsdorf Niedersulz zu neuem Leben erweckt und gezeigt. In der historischen Wagnerei, Sattlerei und der Schmiede des Museumsdorfes gaben kommentierte Vorführungen einen Überblick über die oft beschwerlichen Arbeiten in früheren Zeiten. Weiters konnte man das Melken einer Haflingerstute live erleben. Dipl. Tierärztin Eva Müller zeigte und erklärte in zwei Vorträgen Interessantes zur „Kulturgeschichte des Pferdes“ bzw. zum Thema „Kind und Pferd“. Für Kinder gab es weiters im historischen Museumsdorf ein lustiges „Steckenpferd-Basteln“!

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Melken einer Haflingerstute.

Melken einer Haflingerstute.

 

Herbstliches Ambiente im Museumsdorf.

Herbstliches Ambiente im Museumsdorf.

 

Unser lieber Patek geniesst die letzten Sonnenstrahlen Ende September und lässt sich selbst von den "PS" nicht aus der Ruhe bringen.

Unser lieber Patek geniesst die letzten Sonnenstrahlen Ende September und lässt sich selbst von den „PS“ nicht aus der Ruhe bringen.

 

Feldarbeiten anno dazumal mit "2 PS".

Feldarbeiten anno dazumal mit „2 PS“.

 

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Und auch unsere Esel Pepino & Gusti lassen sich nicht aus der Ruhe bringen....mit den Wahlverwandtschaften.

Und auch unsere Esel Pepino & Gusti lassen sich nicht aus der Ruhe bringen….mit den Wahlverwandtschaften.

 

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Über 1.200 Besucher waren am Tag der Pferdekraft im Museumsdorf.

Über 1.200 Besucher waren am Tag der Pferdekraft im Museumsdorf.

 

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Holz aufladen...früher eine klassische Winterarbeit.

Holz aufladen…früher eine klassische Winterarbeit.

 

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Leopold Wannerer in der Sattlerei des Museumsdorfes.

Leder-Experte Leopold Wannerer in der Sattlerei des Museumsdorfes.

 

Matthias Steiner in der Schmiede des Museumsdorfes - immer ein Highlight.

Matthias Steiner in der Schmiede des Museumsdorfes – immer ein Highlight.

 

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Reiterin Eva Kainz / Mistelbach mit ihrem Noriker Wallach Morris.

Reiterin Eva Kainz / Mistelbach mit ihrem Noriker Wallach Morris.

 

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Diplomtierärztin Eva Müller beim Vortrag im Wultendorferhof.

Diplomtierärztin Eva Müller beim Vortrag im Wultendorferhof.

 

Lustiges Steckenpferdbasteln.

Lustiges Steckenpferdbasteln.

 

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„Natur im Garten“ bot einen Workshop zum Thema „Kompost im Garten – Gesundheit und Nährstoffe für unsere Pflanzen“ mit Gartenexpertin DI Anna Leithner.

 

DI Anna Leithner von Natur im Garten.

DI Anna Leithner von Natur im Garten.

 

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Auch zu besichtigen: Die im April 2016 neu eröffnete KUMMET-Ausstellung zeigt erstmals eine Privatsammlung von prächtigen Kummeten. Die Ausstellung „Bauernleben im Wandel – Von der Grundherrschaft zur modernen Agrarpolitik“ behandelt die Geschichte der niederösterreichischen Landwirtschaft zwischen Grundherrschaft, Stadt und Markt von 1848 bis heute. In insgesamt sieben Themenbereichen gegliedert werden der Strukturwandel des Bauernstandes und die Geschichte der Landwirtschaft chronologisch im Wultendorfer Hof des Museumsdorfes aufbereitet.

 

 

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10 Jahre „Natur im Garten“ Fest & Herbstfest für Hilfe im eigenen Land im Museumsdorf Niedersulz

Mehr als 2.500 Gäste tauchten in eine Welt, voller alter Traditionen ein

 

Frauenpower am Natur im Garten Fest: Sissi Pröll (Präsidentin von Hilfe im eigenen Land), Landeshauptmann-Stv. Johanna Mikl-Leitner, Barbara Stöckl und Prof. Dorli Draxler (GF Volkskultur NÖ)

Frauenpower am „Natur im Garten“ Fest im Museumsdorf: Sissi Pröll (Präsidentin von Hilfe im eigenen Land), Landeshauptmann-Stv. Johanna Mikl-Leitner, Barbara Stöckl und Prof. Dorli Draxler (GF Volkskultur NÖ)

Gemeinsam mit der Volkskultur Niederösterreich und dem Museumsdorf Niedersulz fand das „Natur im Garten“ Fest im Museumsdorf Niedersulz am Samstag, den 3.9.2016, statt. Neben einem Pflanzen- und Handwerksmarkt, Informationen zu Natur im Garten oder den prachtvollen Bauern- und Gemüsegärten und einem attraktiven Volkskulturprogramm mit Chören und Tänzern stand auch der karitative Gedanke im Mittelpunkt des Geschehens: Die Hilfsorganisation Hilfe im eigenen Land feierte ihr traditionelles Herbstfest, eine Benefizveranstaltung für in Not geratene Familien. Viele prominente Gäste aus Medien, Wirtschaft, Kultur und Politik besuchten das Fest, um die Hilfsprojekte des Vereins zu unterstützen Auch Moderatorin Barbara Stöckl oder das Ensemble der Militärmusik Niederösterreich unter der Leitung von Militärkapellmeister Adolf Obendrauf stellten ihre Leistungen – ganz im Sinne des Benefizgedankens – selbstverständlich unentgeltlich zur Verfügung.

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Sissi Pröll, Präsidentin der Organisation „Hilfe im eigenen Land“, bedankte sich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern und den Landesleiterinnen, ohne deren Einsatz viele Hilfsprojekte nicht realisierbar wären. „Wir können nur das weitergeben, was wir durch Spenden einnehmen. Die Menschen vertrauen uns, weil wir tatsächlich persönlich anteilnehmen und bei harten Schicksalsschlägen, so rasch wie möglich finanziell und menschlich unterstützen. Wir helfen den Menschen im eigenen Land“, freut sich Präsidentin Sissi Pröll, die in ihrer fünfjährigen sehr engagierten und ehrenamtlichen Tätigkeit ein beachtliches Netzwerk an großen und kleinen Spendern gewinnen konnte.

Die Volkskultur Niederösterreich und das Museumsdorf Niedersulz sind langjähriger Partner der Organisation Hilfe im eigenen Land, die unter der Patronanz der Präsidentin Sissi Pröll unterstützt wird. Die Gäste konnten das Hilfsprojekt durch den Kauf von Losen unterstützen. Jedes zweite Los gewann attraktive Sachpreise. Der Gesamterlös kommt notleidenden Familien in ganz Österreich zugute, wie zum Beispiel Robert Schreihofer, der über die rasche und unbürokratische Unterstützung bei einem tragischen, persönlichen Schicksalsschlag durch Hilfe im eigenen Land erzählte.

Barbara Stöckl im Interview mit Sissi Pröll.

Barbara Stöckl im Interview mit Sissi Pröll – Präsidentin von Hilfe im eigenen Land.

 

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Justizminister Dr. Wolfgang Brandstetter im Gespräch m Moderatorin Barbara Stöckl.

 

Andacht vor dem Festakt mit Pfarrer Mag. Hans Spiegel /evangel. Gemeinde Mistelbach und Pater Martin

Andacht vor dem Festakt mit Pfarrer Mag. Hans Spiegel /evangel. Gemeinde Mistelbach und Pater Martin vom Stift Melk.

 

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, zollte durch seine Anwesenheit, dem Engagement seiner Frau tiefen Respekt und sprach von einem breiten Kulturverständnis in Niederösterreich: „Kultur, Bräuche, Traditionen sind kostbare Werte jeder zivilisierten Gesellschaft. Sie geben Halt und Identität. Gerade hier im Museumsdorf Niedersulz wird Volkskultur mit ihrem ganzheitlichen Ansatz spürbar. Bäuerliche Architektur, Chorsingen, gemeinsames Musizieren und Tanzen wie wir es heute beim Natur im Garten-Fest erleben, fördern die Gemeinschaft und sind somit Basis für verantwortungsvolles Handeln“.

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Auch Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner freute sich über das Fest im Weinviertler Museumsdorf: „Die Gärten hier im Museumsdorf Niedersulz beherbergen nicht nur seltene Pflanzensorten sondern laden die Gäste ein, zur Ruhe zu kommen. So konnten Familien den Tag richtig genießen und gleichzeitig alte Traditionen bei den Stationen im Dorf besser kennen lernen.“

Und der Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich Dr. Edgar Niemeczek meinte: „Das Museumdorf Niedersulz steht für eine perfekte Symbiose: Die Schönheiten der Vergangenheit treffen auf gegenwärtige Annehmlichkeiten, und beim Eintauchen in das frühere Dorfleben lassen sich viele Erkenntnisse für das Heute gewinnen.“

Im Namen aller Veranstalter konnte sich Volkskulturchefin Dorli Draxler über zahlreiche prominente Gäste freuen: Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Sissi Pröll – Präsidentin Hilfe im eigenen Land, Dr. Wolfgang Brandstetter – Bundesminister für Justiz, LH-Stv. Mag. Johanna Mikl-Leitner, Mag. Bettina Glatz-Kremsner –  Vorstandsdirektorin Casino Austria, Dr. Edith Goldeband – Direktorin NÖ Landesrechnungshofs, Prof. Norbert Gollinger – Landesdirektor ORF NÖ, Brigadier Martin Jawurek – NÖ Miltiärkommandant, Maximilian Kaltenböck – Vorsitzender der Volkskultur Niederösterreich Privatstiftung, Prof. Christoph Madl – Geschäftsführer der NÖ Werbung, Herbert Nowohradsky – 2. Präsident des NÖ Landtags i. R., Willi Sauer – Präsident des Österreichischen Roten Kreuz, Hubert Schultes – Generaldirektor NÖ Versicherung, Brigadier Mag. Rudolf Striedinger – Leiter des Abwehramts, Dr. Edgar Niemeczek – Geschäftsführer Kultur.Region.Niederösterreich, Martin Lammerhuber – Geschäftsführer Kultur.Region.Niederösterreich, LAbg René Lobner – Bgm. Gänserndorf, Angela Baumgartner – Bgm. Sulz im Weinviertel, Matthias Steiner – Olympiasieger Gewichtheben von 2008.

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Dr. Wolfgang Brandstetter, Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeisterin Sulz i. Weinviertel Angela Baumgartner, Matthias und Inge Steiner.

Dr. Wolfgang Brandstetter, Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeisterin Sulz i. Weinviertel Angela Baumgartner, Matthias und Inge Steiner.

 

Auch die ORF "Seitenblicke" waren im Museumsdorf: LH Dr. Erwin Pröll im Interview mit Robert Reumann.

Auch die ORF „Seitenblicke“ waren im Museumsdorf: LH Dr. Erwin Pröll im Interview mit Robert Reumann.

 

...und der ORF NÖ: hier im Gesräch mit Dorli Draxler.

…und der ORF NÖ: hier im Gesräch mit Dorli Draxler.

 

Hauben-Köchin Lisl Wagner-Bacher war mit ihren entzückenden Enkelkindern zu Gast und haben sich gleich für ein KISCH-Fotoshooting zur Verfügung gestellt.

Hauben-Köchin Lisl Wagner-Bacher war mit ihren entzückenden Enkelkindern zu Gast und haben sich gleich für ein KISCH-Fotoshooting zur Verfügung gestellt.

Rund 30 Aussteller und Direktvermarkter aus den verschiedensten Sparten wie Garten, Kulinarisches vom Bauernhof, Bioprodukte und Kunsthandwerk boten in der dörflichen Weinviertler Kulisse des Museumsdorfs ein qualitativ hochwertiges und buntes Angebot. Zudem konnte man sich beim Infostand von Natur im Garten wertvolle Gartentipps holen. Vorträge zu naturnahen Gartenthemen und ein besonderes Programm für Kinder lockten ins größte Freilichtmuseum Niederösterreichs. Auf über 22 ha konnten die Gäste im Museumsdorf Niedersulz zahlreiche Gärten, in denen Pflanzenraritäten und alte Obstsorten gedeihen, bewundern. In diesem Jahr war der Schwerpunkt „Duftpflanzen aus dem historischen Bauerngarten“.

 

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Motto 2017: Duftpflanzen aus dem historischen Bauerngarten

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Regionale Direktvermarkter sind immer Vielgefragt am Natur im Garten Fest.

Regionale Direktvermarkter sind immer vielgefragt am „Natur im Garten“ Fest.

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"Natur im Garten" Stand

„Natur im Garten“ Stand mit Infos & mehr für Gartenfans.

 

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Weiters gab es: Zahlreiche bunte Bastelstationen & Programmpunkte für Kinder am Natur im Garten Fest….

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...und manche relaxten in den Gartensommer NÖ - Liegestühlen....

…und manche relaxten in den Gartensommer NÖ – Liegestühlen!

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"Gap" und "Biorama"-Herausgeber und Gründer Thomas Weber las aus seinem neuesten Werk:

„Gap“ und BIORAMA -Herausgeber und Gründer Thomas Weber las aus seinem neuesten Werk „100 Punkte Tag für Tag“ – inklusive anschließender Diskussion – über unsere ökologischen Fußabdrücke & more.

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14 Tanz- und Musikgruppen sorgten am Dorfplatz und im Südmährerhof für musikalisches und tänzerisches Programm wie der E!CHO – Gemischter Chor Leitzersdorf, Bäuerinnen-Chor Gresten, Singkreis Hohenau, Die Mistelbacher Volkstänzer, Volkstanzgruppe Marchfeld, Volkstanzgruppe Traisen-Gölsental, Landjugend Stockerau, Weinviertler 3-Xang, Singgruppe der Bäuerinnen des Bezirks Zistersdorf, Senioren Volkstanzgruppe Steinakirchen/Forst, Singgruppe Pellendorf/Atzelsdorf, Sängerrunde Kritzendorf, Singkreis Matzen und OMNIvoice sowie der Schankpartie, dem Stallberg-Septett und dem Muckendorfer Saitenklang.

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Tanzgruppen im Südmährer Hof des Museumsdorfes.

Tanzgruppen im Südmährer Hof des Museumsdorfes.

 

Prächtigbunt blühende Herbstgärten....

Prächtigbunt blühende Herbstgärten im Museumsdorf…

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…wenn die Natur zum Leben erwacht – hieß es am Samstag, den 30. Juli 2016 im Museumsdorf.

Mit den LIVING PLANTS war eine Show voll Poesie, Tanz, Ausdruck und Artistik rund um die Themen Natur und Erlebnis im Garten zu Gast im Museumsdorf. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe des GARTENSOMMER NÖs konnten an rund 36 blühenden Locations Niederösterreichs die zauberhaften Geschichten der LIVING PLANTS und fasziniernde Akrobatik erlebt werden!

Buch und Konzept : Elisabeth Wimmer, Soulful Communications & Events GmbH

Künstlerische Leitung und Regie: Elisabeth Wimmer, Soulful Communications & Events GmbH

Choreographie: Christian Tichy

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Am 1. Feriensonntag fand im Museumsdorf der „Kinderalltag anno dazumal“ statt:

Viele Besucher, tolles Programm, 1A Wetter & vor allem: den kleinsten Besuchern hat es richtig großen Spass gemacht…!!

 

Die Lebende Lehmbaustelle

Die Lebende Lehmbaustelle mit dem Lehmziegel schlagen war eine der Highlight-Stationen beim Kinderalltag anno dazumal.

Leo, Patrizia und Lara mit Mag. Edeltraud Hruschka beim Lehmziegel schlagen.

Leo, Patrizia und Lara mit Mag. Edeltraud Hruschka von der Wissenschaftlichen Abteilung des Museumsdorfes beim Lehmziegel schlagen.

 

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Hochkonzentriert…

Fast fertig...

Fast fertig…

Am Lebenden Bauernhof wurde Wissenswertes & Interessantes über das Leben, Pflege und Fütterung der Bauernhof-Tiere erklärt.

Am Lebenden Bauernhof wurde Wissenswertes & Interessantes über das Leben, Pflege und Fütterung der Bauernhof-Tiere erklärt.

 

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Im Ziegengehege.

Im Ziegengehege.

 

Meister Meckmeck bekommt seinen Ziegenbart gepflegt.

Meister Meckmeck bekommt seinen Ziegenbart gepflegt.

 

Während man sich im Schweinestall nicht aus der Ruhe bringen ließ....

Während man sich im Schweinestall nicht aus der Ruhe bringen ließ….

 

Und die Hühnermama beschützt ihre Küken.

Und die Hühnermama beschützt ihre Küken und man wagt einen kurzen Spaziergang.

 

In der alten Volksschule aus Gaiselberg zeigte Herr Oberlehrer Fritz Wendy wie Schule anno dazumal funktionierte.

In der alten Volksschule aus Gaiselberg zeigte Herr Oberlehrer Fritz Wendy wie Schule anno dazumal in einem kleinen Dorf funktionierte.

 

In der Lehrerwohnung wurde der Alltag des Lehrers und seiner Familie gezeigt.

In der Lehrerwohnung wurde der Alltag des Lehrers und seiner Familie gezeigt.

 

Im Schulgarten duftete es ganz besonders gut....

Im Schulgarten duftete es ganz besonders gut….

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Im Bürgemeisterhaus

Im Bürgemeisterhaus wurde dafür fleißig die Wäsche gewaschen! Mit Kernseife, Waschrumpel und Bürste….

 

Und aich die "kleinen Männer" halfen fleißigst mit...

Und auch die „kleinen Männer“ halfen fleißigst mit…

 

Voab aber noch ein Wasch-Briefing durch Monika-Franziska Jahn.

Voab aber noch ein Wasch-Briefing durch Monika-Franziska Jahn.

Und auch die jungen Damen versuchten sich im Wäsche waschen!

Und auch die jungen Damen versuchten sich im Wäsche waschen!

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Am Dorfplatz konnte man "Butter stampfen" und die selbstgestampfte Butter anschließend mit Brot genießen.

Am Dorfplatz konnte man „Butter stampfen“ und die selbstgestampfte Butter anschließend mit Brot genießen.

 

Beim "Natur im Garten" Stand wurden duftende Heuherzen und lustige Wurzelmännchen gebastelt.

Beim „Natur im Garten“ Stand wurden duftende Heuherzen und lustige Wurzelmännchen gebastelt.

 

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Ab 7. Juli 2016 startet wieder der Märchensommer in Schloss Poysbrunn mit einem neuen, interaktiven Märchen. „Aladin und die Wunderlampe – Neu erleuchtet“ steht auf dem Programm.

 

Der Taj Mahal beim Sonnenaufgang

Dieses Jahr entführt der Märchensommer in die Welt von 1001 Nacht….Aladin und die Wunderlampe. Neu erleuchtet. V.l.n.r.: als „crazy“ Teppich Christian Kohlhofer, die Äffin Susu wird von Valentina Kratochwil gespielt und Aladin von Daniel Ogris.

Schloss Poysbrunn wird dabei in einen bunten, arabischen Bazar verwandelt. Orientalische Klänge und der Duft des Orients wird die Räume erfüllen und  Händler, Gaukler, Dschinns, sprechende Affen und fliegende Teppiche werden sich im bunten Bazar-Treiben umhertummeln. Im Zentrum der Geschichte steht natürlich Aladin und seine beste Freundin – die Äffin Susu – sowie die wunderschöne Prinzessin Jasmine, in die sich Aladin auf den ersten Blick verliebt. Soweit alles schön und gut: Gäbe es da nicht den bösen Onkel Karkan, der die Prinzessin heiraten und Aladin besiegen möchte. Wie die Geschichte ausgeht, und ob es ein Happy End gibt, wird aber noch nicht verraten….!

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Die Äffin Susu – beste Freundin von Aladin & der Teppich mit Aladin im Bazar.

 

Auch 2016 ist der Märchensommer wieder ein interaktives Wandertheater mit viel Musik. Mittanzen, Mitsingen und Mitraten ist auch dieses Jahr wieder gefragt. Das Publikum erlebt an verschiedenen Orten und Stationen des Schlosses die Abenteuer von Aladin und seinen Freunden im Reich des Sultans von Poysbrunn.

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Aladin wird von Daniel Ogris gespielt. Für ihn ist Aladin eine Figur, die authentisch und echt ist, und der die Liebe sucht.

Bereits seit 11 Jahren ist der Märchensommer Fixpunkt in Niederösterreichs Sommertheaterlandschaft. Intendantin Nina Blum, die auch für die Regie verantwortlich zeichnet, hat mit Aladin wieder ein Highlight im Theatersommer Niederösterreichs geschaffen. Seit drei Jahren werden, so Nina Blum, für die Märchsommer-Bühne bekannte Stoffe neu bearbeitet. Feen, Hexen, Geister, Indianer u.v.m. sind dabei Inhalt und Teil der Geschichten. Durch das interaktive Stationentheaterkonzept wird die klassische „Guckkasten“- Bühnensituation aufgehoben und das Publikum kann mehr und intensiver am Geschehen teilhaben.

 

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Der Märchensommer mit Intendantin Nina Blum (und vielen begeisterten Zuschauern!) beim Preview im Museumsdorf Niedersulz.

Die eigens komponierte Musik zu Aladin stammt wieder aus der Feder von Andreas Radovan und vereint in alt bewährter Tradition orientalische Klänge, Blues, Rock, Soul und Balladen. Die Liedertexte stammen wie immer von Gudrun Nikodem-Eichenhardt.

Beautiful tropical beach at Surin Island , Thailand

Als sich Aladin und Prinzessin Jasmin begegnen, ist die beste Freundin Aladins, die Äffin Susu, ganz schön eifersüchtig….werden sie und Jasmin trotzdem Freundinnen? Zu sehen beim http://www.maerchensommer.at

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Der böse Onkel Karkan, gespielt von Thomas Groß, will Jasmin für sich gewinnen. Thomas Groß ist schon zum 4. Mal beim Märchensommer mit dabei und findet es lustig, einmal den Bösen spielen zu dürfen.

Auch das Team der Schauspieler ist größtenteils altbewährt und so mancher hat schon bei einigen Märchensommer-Saisonen mitgewirkt: Daniel Ogris als Aladin, Patrizia Leitsoni als Prinzessin Jasmin (ist heuer zum ersten Mal mit dabei), Christian Kohlhofer als lustig-schräger und sprechender Teppich, Valentina Kratochwil als die Äffin Susu, der böse Onkel Karkan von Thomas Groß oder die beiden Dschinns mit Sarah Jeanne Babits und Reinhold Kammerer.

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Teppich Christian Kohlhofer spielt bereits zujm 6. Mal beim Märchensommer in Poysbrunn.

 

Die witzigen Dschinns aus der Lampe.

Die witzigen Dschinns aus der Lampe.

 

Im Anschluss an das Theater gibt es im Schlosspark von Poysbrunn köstliche Schmankerln aus der Region und das wunderschöne Ambiente lädt ein, auch nach der Vorstellung noch ein bisschen im Schlosspark zu verweilen…

Der Märchensommer spielt 2016 von:

7. Juli – 28. August
Freitag 16:00 Uhr
Samstag, Sonntag jeweils 11:00 und 16:00 Uhr

Dauer ca. 100 min

Empfohlen für Kinder von 4-12 Jahren und alle Menschen, die nie aufgehört haben Märchen zu lieben!

Die allerkleinsten Märchenfans (Kinder unter 4 Jahren) haben freien Eintritt.

Alle Szenen finden bei Regen uneingeschränkt statt!

Karten unter:

https://zen.eventjet.at/shop/2530 oder
Ö-Ticket (01-96 0 96) oder
www.ticketbox.at oder
Raiffeisen-Banken
in Nö und Wien
Information & Restkarten unter 0699/13 44 11 44

TIPP – Kooperation: Auch heuer gibt es wieder eine besondere Kooperation zwischen dem Märchensommer und Museumsdorf: mit einer Eintrittskarte vom Märchensommer oder Museumsdorf erhält man am selben Tag beim jeweiligen Partner einen günstigeren Eintritt! Mit dem MuseumsdorfTicket zahlen beim Märchensommer Kinder um 1,- und Erwachsene um 2,weniger Eintritt. Und umgekehrt gilt das natürlich auch…

http://www.maerchensommer.at

 

Redakteur Roberto Talotta vom Österreichischen Rundfunk war vor Kurzem im Museumsdorf und hat einen Beitrag zu den Hutterern recherchiert:

Nachzuhören auf: http://religion.orf.at/radio/stories/2776380/

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Vom Schicksal der „Winkelprediger“ – Sendboten bis nach Konstantinopel!

Winkelprediger - Kopie

 

„Daß Gottes Wort und Willen den Menschen werd bekannt !“

(Gran, Codex III 155, Blatt 353)

Von den Feinden wurden sie verächtlich „Winkelprediger“ genannt.

Die Sendboten der Hutterer waren meist solche, die

„wie Eulen und Nachtraben durch das Land huschten, da sie sich bei Tag nicht sehen lassen konnten“.

(Rudolf Wolkan, Geschicht-Buch der Hutterischen Brüder)

Zu Fuß wurde durch Wälder und Gebirge gereist und nachts gepredigt. Meist blieb ihnen nur das Predigen in geheimen „Winkeln“, um ihre Botschaft weiterzusagen. Ob in stillen Wäldern, in Mühlen, auf einsamen Höfen oder in Schweineställen – Jesus Christus wurde an allen Orten, sogar bei ihren öffentlichen Hinrichtungen, bezeugt!

Gemäß Jesu Auftrag wurden Hutterer-Missionare je zwei und zwei in alle Himmelsrichtungen ausgesendet. Jeder einzelne hatte Briefe und Traktate in seiner Tasche. Polen, Galizien, Ungarn, Italien, ja sogar Thessaloniki und Konstantinopel waren ihre Ziele.

Das Täufer-Museum hat täglich, zu den regulären Öffnungszeiten im Museumsdorf geöffnet:
15. April bis 1. November 2016, 9.30 bis 18.00 Uhr.